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 Brad Buxer

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Vivienne

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BeitragThema: Brad Buxer   So 3 Nov 2013 - 14:51

Brad Buxer

Brad Buxer ist wohl einer der bedeutendsten, und gleichzeitig einer der unterbewertetsten musikalischen Weggefährten von Michael. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, diesem großen Künstler einen eigenen Thread zu widmen. :)

Ich beginne mal mit dem bisher ersten und einzigen Interview, das er über seine langjährige Zusammenarbeit mit Michael gegeben hat. Es wurde in der allerletzten Ausgabe der Black & White im November 2009 veröffentlicht.

Arnaud hatte damals diese Ausgabe der Black & White, die nur noch in französischer Sprache erschienen war, komplett übersetzt, und damit natürlich auch dieses Interview. 

Auf der Suche nach dem Interview habe ich festgestellt, dass es in diesem gigantischen Werk ein bisschen verloren geht. Deshalb möchte ich es hier nochmal in voller Länge posten:


Interview Black & White 2009:
Übersetzung Seite 74-77:
Interview mit Brad Buxer
Musiker, Arrangeur (Dangerous, HIStory)
Als Keyboarder und Arrangeur auf sämtlichen Alben seit Dangerous, als Musikdirektor auf der Dangerous sowie HIStory – Tour, war Brad Buxer mehr als 15 Jahre lang der nahestehendste und treueste künstlerische Mitarbeiter von Michael Jackson. Von zurückhaltender und bescheidener Natur, hatte sich dieser einzigartige Musiker, heute Linienpilot, jedoch niemals zu seiner Arbeit mit dem King of Pop geäußert. Zu Ehren seines umgekommenen Freundes, ergreift Brad zum ersten Mal das Wort...
Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit Michael?
1986 ging ich mit der Gruppe von Stevie Wonder auf Tournee. Nun, wie Sie wissen, war Michael ein großer Fan von Stevie, und deswegen interessierte er sich sehr für die Musiker, die mit ihm zusammenarbeiteten... Bis 1991 begleitete ich Stevie also auf der Tour, doch zwischenzeitlich konnte ich dank ihm Michael kennenlernen. Ich werde mein allererstes Treffen mit ihm nie vergessen. Die Chemie zwischen uns stimmte auf Anhieb. Musikalisch gesehen waren wir auf gleicher Wellenlänge, wir verstanden uns sehr gut. Und rein menschlich, wurden wir sofort Freunde. Es sind natürlich Bindungen entstanden, und sie wurden im Laufe der Zeit stärker...
Folglich hat Michael Sie schnell in den kreativen Prozess miteinbezogen, woraus das Dangerous – Album wurde...
Ja. Bevor Teddy Riley mit Bill Bottrell an dem Album arbeitete, haben wir zahlreiche Demos aufgenommen, darunter die von Who Is It, Black Or White, oder Heal The World...
Dangerous war das erste Album, das von Michael ohne Quincy aufgenommen wurde. Warum dieser Schritt, Ihrer Ansicht nach?
Damit das klar ist: Michael hatte keinen Streit mit Quincy. Er hat ihn immer bewundert und hatte einen riesigen Respekt vor ihm. Doch bei Dangerous wollte Michael die volle Kontrolle über den kreativen Prozess. Er wollte ganz einfach sein eigener Chef sein. Michael war stets jemand, der sehr unabhängig war, und er wollte ebenso zeigen, dass sein Erfolg nicht auf einen einzigen Mann, nämlich Quincy, zurückging... Dennoch bedeutete ihm Quincys Meinung immer noch viel. Der Beweis dafür – als wir mit Dangerous fertig waren, rief Michael ihn an, damit er ins Studio kommt und sich das Album anhört. Er wollte seine Meinung hören. Und als Quincy sagte, dass es ein Meisterwerk sei, zögerte Michael überhaupt nicht mehr mit der Veröffentlichung...
Einer der größten Erfolge des Albums ist Who Is It. Nun erinnert der Aufbau dieses Songs aber sehr an Billie Jean. Hat Michael das bewusst gemacht?
Nein, das denke ich nicht. Darauf hatte ich nie wirklich geachtet, doch jetzt, wo Sie mir das sagen, es stimmt, dass Who Is It und Billie Jean sich sehr ähneln. Ich denke allerdings nicht, dass Who Is It, trotz aller Qualitäten, an Billie Jean herankommt. Kein Song ist besser als Billie Jean, meiner Meinung nach...
(Die Frage, ob Michael solche Dinge bewusst wären, ist etwas albern... Michael war nicht so naiv und ahnungslos – jedenfalls nicht in musikalischen / künstlerischen Dingen, wie er vielleicht manchmal tat oder rüberkam, nur redete er eben selten so richtig darüber, oder wurde meistens gar nicht erst nach so was gefragt... Natürlich wusste er bestens über seine Stücke, etc. Bescheid, er war ja nicht Dieter Bohlen, den seine "Produktionen" schon eine Woche später nicht mehr interessieren... sondern lediglich die damit verdiente Kohle...
Auch bestätigte Teddy Riley in einem früheren Interview, dass es voll und ganz Michaels Absicht war, das Dangerous - Album an gewissen Stellen an Thriller erinnern zu lassen, z.B. in She Drives Me Wild... Es geht auch nicht nur um Aufbau, sondern teilweise 1:1 – Übernahmen von ganzen Songteilen. Auch bestätigte Michael selbst wörtlich, etwa 1994 in Denver im Verhör hinsichtlich des Vorwurfs, der Song Dangerous wäre ein Plagiat, dass es vorkommt, dass er Teile von früheren Songs auch schon mal in anderen, späteren Songs verwendet. Als Beispiel führte Michael an, dass die Stelle in Another Part Of Me "You're just another part of me" in Dangerous wieder auftaucht, und zwar in der Zeile "But you're no damn lover friend of mine" – dies sei, laut Michael, im Großen und Ganzen dasselbe. Wobei es für so was noch viel frappierende Beispiele gibt. Etwa das in diesem Interview angeführte, bezüglich Billie Jean / Who Is It: Die Zeile "be careful what you do, cause a lie becomes the truth" ist melodiemäßig identisch mit "A promise so untrue, tell me what will I do?" Ja sie taucht sogar ein drittes(!) Mal auf, nämlich 2004 in dem Song "We've Had Enough" – "You saw he didn't run, and that my daddy had no gun"! Auch lebt "We've Had Enough" nicht unerheblich von dem Beat von "Why You Wanna Trip On Me", und möglicherweise deshalb ließ uns Michael solche "B-Titel" erst so spät im Rahmen von Veröffentlichungen wie "TUC" hören, da er sich bewusst war, dass hier zu viele, zu auffällige Ähnlichkeiten mit früheren Songs erkennbar sind, und er so etwas nicht auf einem regulären Album haben wollte. Es gibt viele weitere Beispiele dieser/ähnlicher Art. Anm. des Übersetzers)
Ließ Michael Ihnen im Studio viele Freiheiten?
Absolut. So starr war Michael nicht, er war stets offen für meine Vorschläge und meine Ideen. Er vertraute mir voll und ganz. Am häufigsten kam es vor, dass er mir eine Melodie vorsang, und ich fand dafür die entsprechenden Akkorde. Was das Einstellen der Saiten oder des Synthesizers anbelangt, ließ er mich im Allgemeinen machen, und ging dazwischen, wenn er fand, dass die Richtung, in die ich ging, nicht richtig war. Auch wenn Michael in musikalischer Hinsicht ein Genie war, wusste er, dass er nicht alles machen konnte, und war so klug, bestimmte Dingen anderen zu überlassen. Manchmal wusste er genau, was er hören will, und sang für mich alle verschiedenen Teile eines Songs. In anderen Fällen ließ er mich so lange spielen, bis er etwas hörte, was ihm gefiel. So lief es insbesondere bei Songs wie Who Is It oder Stranger In Moscow ab.
Schrieb Michael gelegentlich den Text eines Songs, bevor er eine Idee für eine Melodie hatte?
Nein, das kam so gut wie nie vor. Michael schrieb die Lyrics immer in der letzten Minute, in einer Tischecke. Das war eine von seinen Macken. [Lachen] Oft wartete er ab, bis die Instrumentation eines Songs vollständig fertig war, bevor er den Text schrieb. Das machte uns manchmal wahnsinnig! Zum Beispiel schrieb Michael den Text für Black Or White in 20 Minuten, im Studio, während wir darauf warteten, dass er seine Gesangsaufnahme macht. [Lachen]
Text(auszug) unten, Seite 75 (nicht nummeriert):
"Er stampfte so stark, dass der künstliche Asphalt unter seinen Füßen kaputt ging!" (Ah ja, war das nicht ein Zitat von Nicolas Brandt? ;) Vor der Druckabgabe noch mal alles prüfen wäre nicht schlecht... Anm. des Übersetzers) 
Hatten Sie manchmal das Gefühl, dass Michael frustriert war, weil er kein Instrument spielen konnte? (Hää, konnte er sehr wohl, wenn auch nicht perfekt, Anm. des Übersetzers)
Nicht wirklich. Doch einmal bat er mich darum, ihm Klavierunterricht zu geben. Ich sagte zu ihm: „OK Michael, machen wir es ernst. Du wirst Dich jeden Tag mit mir für 15 Minuten zusammensetzen, und wir werden eine kleine Lektion machen.“ Doch er hatte nie die Geduld, sich zu dieser Disziplin zu zwingen. [Lachen] Ich glaube, er wusste, dass er es nicht nötig hatte, ein Instrument zu spielen, um all seinen Talent auszudrücken. Sicherlich, Michael spielte kein Instrument. Doch das hinderte ihn nicht daran, ein schlicht genialer Musiker zu sein. Er hatte einen instinktiven musikalischen Verstand. Musik war einfach ein Teil von ihm...
Können Sie das Gerücht klarstellen, Michael hätte 1993 die Musik für das Videospiel Sonic 3 komponiert, für die Sie einen "Credit" bekommen haben?
Ich hab darauf nie gespielt, und ich weiß nicht, was die Entwickler für Stücke aufbewahrt haben, an denen Michael und ich arbeiteten, aber wir haben tatsächlich die Musik von dem Spiel komponiert. Michael rief mich in jener Zeit an, damit ich ihm bei diesem Projekt helfe, und das tat ich. Und wenn er keinen „Credit“ für die Komposition dieser Musik bekommen hat, dann deshalb, weil er mit dem Klangergebnis, das aus der Konsole kam, nicht zufrieden war. Damals war eine optimale Klangwiedergabe bei Spielkonsolen nicht möglich, und Michael fand das frustrierend. Er wollte somit nicht mit einem Produkt in Verbindung gebracht werden, das auf diese Art seine Musik entwertete...
Erstaunlich an der Musik von Sonic 3 ist unter anderem, dass man dort die Akkorde von Stranger In Moscow hört, das eigentlich später komponiert worden sein soll...
Ja, Michael und ich, wir hatten diese Akkordabfolge für dieses Spiel komponiert, und sie diente uns als Grundlage für Stranger In Moscow. Stranger In Moscow ist der Song, für den ich mich künstlerisch am stärksten einsetzte, stärker als für jeden anderen Song, an dem ich mit Michael arbeitete. Ich bin bei diesem Titel nicht als Co-Komponist aufgeführt, doch ich habe an der Komposition und dem Aufbau dieses Songs eng mit Michael zusammengearbeitet... Ich spiele dort auch so gut wie alle Instrumente...
Störte es Sie nicht, dass Michael Sie bei den Credits von dem Song als Co-Komponist nicht erwähnt hat?
Nein. Und ich verlangte es auch nicht. Wenn man die Gelegenheit hat, mit einem derartigen Musikgenie zu arbeiten, ist es nicht wirklich wichtig, ob man nun einen Credit kriegt oder nicht. Ich hatte ein Riesen-Glück, mit Michael während all dieser Jahre zusammenarbeiten zu dürfen. Ich bin wahrscheinlich der Musiker, mit dem er die meiste Zeit in seiner Karriere gearbeitet hat. Ich war sein Musiker und sein Arrangeur von 1989 bis 2006. Das beweist, inwieweit wir ein Team waren, er und ich...
Sie spielen ebenso fast alle Instrumente in Morphine...
Ja, doch im Unterschied zu Stranger In Moscow, wusste Michael genau, was er bei jedem Instrument hören wollte. Er sang mir alles vor, sei es den Klavierteil in der Mitte des Songs, oder die Synthesizer-Sequenzen beim Refrain. Das ist alles von ihm. Somit setzte ich bei diesem Stück lediglich seine Ideen um. Er ließ uns mit zwei Toningenieuren sogar das Wort "Morphine" beim Refrain singen... Wir hatten echt viel Fun...
Können Sie uns von In The Back erzählen, das auf The Ultimate Collection enthalten ist? Das ist ein wirklich außergewöhnliches Stück...
Freut mich, dass Sie mich auf diesen Song ansprechen, da dieser zu meinen Bevorzugten gehört. Dieser Titel ist unglaublich, und beweist ein weiteres Mal, was für ein Genie Michael war... Genauso wie bei Morphine, spiele ich so gut wie alle Instrumente in dem Song, doch sämtliche Ideen sind von Michael. Wie schade, dass er keinen Text dazu geschrieben hat, der Titel hätte es verdient, zu 100% fertiggestellt zu werden. Das gilt übrigens auch für Beautiful Girl... Wir haben so hart an In The Back gearbeitet... Wir haben viele Teile aufgenommen, die auf der Version, die Sie kennen, nicht zu hören sind. Zum Beispiel kam Billy Preston [legendärer Keyboarder, der vor allem mit den Beatles oder Rolling Stones zusammengearbeitet hat, Anmerkung der Redaktion] ins Studio, um Orgel zu spielen. Doch letztlich verwendete Michael diesen Teil nicht...
Haben Sie während der Aufnahme eines Titels viel experimentiert?
Ja, da Michael gerne unbekannte Klänge fand, die das menschliche Ohr nie zuvor gehört hatte. Oft sagte er immer wieder zu mir: "Brad, finde mir einen Klang, der mir wehtut, so richtig wehtut". Das bedeutete, dass er etwas wollte, das ihn innerlich durchschüttelte. (Interessante Anekdote, wohl ein langjähriger Insider von Michael und seinen Mitarbeitern... Bereits in den 80ern las man Berichte, das Michael oftmals den Satz "Hurt me!" an seine Mitarbeiter richtete, u.a. auch an Karen Faye, was bedeutete, dass er seinen Mitarbeitern absolute Höchstleistungen und Perfektion abverlangte, Anm. des Übersetzers)
Auch wenn wir oft Maschinen oder Computer zu Hilfe nahmen, um bestimmte Schlagzeugklänge zu entwerfen, fanden wir manchmal Ideen, die... eher natürlicher waren, würde ich sagen. Beispielsweise kam es vor, dass wir mit einem Baseballschläger auf den Deckel eines Klavierflügels schlugen, um einen speziellen Schlagzeugklang zu erzeugen. [Lachen]
Sie haben mit Michael neue Stücke nach Invincible aufgenommen. Können Sie uns davon erzählen?
Ja, und das allerletzte Stück, an dem wir, Michael und ich, arbeiteten, ist "From The Bottom Of My Heart", der Titel, der erscheinen sollte, um Gelder für die Opfer vom Hurrikan "Katrina" zu sammeln... Insgesamt sind die Stücke, die wir während der letzten Jahre aufgenommen haben, von außergewöhnlicher Qualität. Im Gegensatz dazu, was man annehmen könnte, befand sich Michael nicht in einem künstlerischen Niedergang. Er brodelte vor Ideen. Und diese letzten Songs, an denen wir gearbeitet haben, sind die originellsten und kreativsten, die wir zusammen gemacht haben.
Somit fehlte es Michael nie an Inspiration?
Nein. In keinem einzigen Moment seines Lebens... Je mehr Prüfungen er durchmachen musste, wie es etwa 2005 mit dem Prozess der Fall war, desto positiveren Einfluss hatte es auf seine Kreativität.
Denken Sie, dass wir diese, während der letzten Jahre seines Lebens aufgenommenen Stücke in naher Zukunft hören werden?
Ich darf darüber nicht sprechen, aber es ist sehr wahrscheinlich...
Blieben Sie später mit Michael in Kontakt?
Letztes Jahr rief er mich an, damit wir wieder zusammenarbeiten. Das Problem ist, dass ich gerade von einer Fluggesellschaft angeheuert worden bin, nachdem ich meinen Pilotenschein bestanden hatte. Und da Michaels Projekte recht schwammig waren, und er nicht einmal eine Plattenfirma hinter sich hatte, konnte ich das Risiko nicht eingehen, zu kündigen, und so meinen Job zu verlieren. Ich musste wissen, wohin es ging, und da, im vorliegenden Fall, war es überhaupt nicht so. Da ich heute 51 Jahre alt bin, lief ich Gefahr, nachher nie wieder eingestellt zu werden. Zu meinem großen Bedauern, musste ich es somit ablehnen, mit ihm erneut zusammenzuarbeiten...
(*grins*... Brad Buxer hat Michaels Angelegenheiten, finanziellen Probleme, etc. wohl gut verfolgt, und hatte wohl Angst, nachher ebenso kein Geld von Michael zu bekommen, so zog er sich wohl eben bereits im Vorfeld auf diese recht diplomatische Art aus der Affäre... verübeln kann man’s ihm wohl nicht... Anm. des Übersetzers)
Welche sind die besten Erinnerungen, die Sie an Michael haben?
All die Augenblicke, in denen wir wie verrückt gemeinsam lachten... Ich erinnere mich, wie wir in den Hotelgängen herumrannten, wenn wir auf Tour waren, oder an die Essensschlachten in unseren Zimmern... Doch vor allem werde ich mich immer an sein Lächeln erinnern, wenn wir ein fertiges Stück hörten. In seinem Blick war viel Stolz, Liebe und Respekt. Und dies beruhte auf Gegenseitigkeit... Etwa 20 Jahre lang hatte ich das Glück, Michael zu meinen besten Freunden zu zählen. Wir waren gleichaltrig, ich und er. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass er mir schrecklich fehlt...
Text(auszug) Seite 77 unten:
"Das Video spielte sich in einem Aufführungssaal ab, aber die Rollen wurden getauscht..." (Ist klar... Wie wärs mit "Was viele nicht wissen - Michael ist äußerst kitzlig" oder "Das ist nicht nett, er hat nichts vorbereitet!"... lach, Anm. des Übersetzers)

Credits für die Übersetzung aus dem Französischen gehen an Arnaud!

 Daumen hochDaumen hoch Daumen hoch  Lächeln

Hier eines meiner Lieblingsbilder, die beiden schönsten und interessantesten Männer ihrer Zeit zusammen auf der Bühne....:)


4. Oktober 1997 in Kapstadt


Hier nur aus der Ferne, bei Rehearsals zur HWT in Bremen zu sehen:
:)
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john2

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BeitragThema: Re: Brad Buxer   So 3 Nov 2013 - 19:55

danke vivi.

echt spannend. was für eine spannende karriere.
es gibt immer wieder was neues.
es ist endlos.
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cindi
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BeitragThema: Re: Brad Buxer   So 3 Nov 2013 - 20:03

Danke Vivienne.....und natürlich Arnaud fürs Übersetzen...
Brad Buxer discusses MJs Who Is It....(is leider sehr kurz - müsste ja mehr davon geben, oder?)


Glaube denen, die die Wahrheit suchen, zweifle an jenen, die die Wahrheit gefunden - zu haben scheinen. (abgeändertes Zitat von Gide)
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BeitragThema: Re: Brad Buxer   So 3 Nov 2013 - 22:15

Danke Cindi! Das ist so ein schönes Interview, und Brad Buxer sah noch völlig anders aus, und ist so wahnsinnig schüchtern. :)

Wenn ich mich richtig erinnere ist dieses Interview ein Teil der von MTV gesendeten 'Dangerous Diaries'. Das ist aber alles, was es über BB in dieser Doku gibt.

Es ist überhaupt sehr schwierig, Infos über ihn zu finden. Deshalb danke für jeden Schnipsel, der hier gepostet wird! Lächeln

:)
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BeitragThema: Re: Brad Buxer   So 3 Nov 2013 - 23:57

Diese kleine Geschichte aus dem Jahr 2003 über die Entstehung des kürzlich geleakten Songs 'I Am A Loser' gehört auch in diese Sammlung:

Die Ursprünge von Michael Jackson's  “I Am A Loser”:
Michael und Brad Buxer waren in ein Hotel in Las Vegas gezogen, um Musik aufzunehmen. Brad Buxer durchlebte in dieser Zeit gerade eine Trennungsphase. Er konnte nicht schlafen, ging nachts im Hotelzimmer auf und ab, und murmelte ständig vor sich hin: 'I am a loser'...(ich bin ein Verlierer). Michael konnte Brad durch die Wand hören, stand auf, klopfte an die Tür, und fragte, was es für ein Problem gäbe.
'I am a loser' sagte Brad Buxer, bevor er die Situation erklärte. 'Lass uns einen Song darüber schreiben' schlug Michael vor.

Und so gingen Michael und Brad an die Arbeit, sie schrieben und komponierten 'I Am A Loser' bis in die frühen Morgenstunden.
'Wir hatten unsere typische Einrichtung für die Aufnahme', erklärt Ingenieur / Producer Michael Prince, 'Keyboard, Mikrophone, Headphones, etc. Es war ein richtiges kleines Tonstudio.'
'Brad hat Keyboard gespielt, und Michael hat die Vocals gemacht. Alles ging sehr schnell. Wir haben später auf Neverland weiter daran gearbeitet...'
von links: Brad Buxer, MJ, Michael Prince Durham




Brad Buxer ganz links, kaum wiederzuerkennen (2005)

Michael erzählt Brad Buxer's wahre Liebesgeschichte mit ergreifenden Worten “I say hello/You say goodbye. I reach to you/You don’t even try. I am a loser. I am a loser.”

Michael Prince hat den leak von heute bewertet, und bestätigt, dass es NICHT die letzte Version des Tracks ist.
'Die Version, die geleakt ist, ist so ziemlich die fertiggestellte Demo bevor es zu 'I Was The Loser' wurde.'
'Man hört Michael singen und Brad spielen. Das ist die wirklich die Demo. Die Vocals sind unberührt, ungetuned und unedited', sagt Prince.



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BeitragThema: Re: Brad Buxer   Do 3 Jul 2014 - 22:03

Brad x2 – Ein Abend Mit Brad Buxer

In einem kleinen Studio in Los Angeles fand am 27. Juni 2014 ein Special Event statt.

Das Motto lautet, in Anspielung auf den Veranstalter Brad Sundberg und den Ehrengast Brad Buxer:

Brad x2

Eine Teilnehmerin, morinem, berichtet:

Brad Buxer lebt heute sehr zurückgezogen und ist außerhalb der Michael-Jackson-Fangemeinde kaum bekannt. Brad Buxer war für 17 Jahre Michael's Kreativpartner, Arrangeur und Musikalischer Direktor. Die meisten Fans erinnern sich an Brad Buxer, der während der 90er Jahre diese lange, blonde Mähne hatte (Brad Buxer vertraut uns an, dass es Michael war, der darauf bestand, dass Brad sich die Haare blond färbt, nachdem er den ursprünglichen Plan verwarf, dass seine Haare rot sein sollten).

Diese Zeiten sind vorbei. Brad Buxer trägt das Haar kurz und in seiner Naturfarbe. Ein ganz normaler Typ, von dem man nicht denken würde, dass er ein Rockmusiker ist. Er spricht nicht oft über seine Arbeit mit Michael. Tatsächlich hat Brad Buxer seit Michael's Weggang nur ein einziges Interview gegeben, und zwar dem Black & White Magazin im Jahr 2009. Er arbeitet als Berufspilot, Musik machen ist mehr ein Hobby für ihn. Er gab seine Zusage, diesen einen Abend mit Fans zu verbringen. Ein ganz besonderes Event also.

Am Anfang wirkt er ziemlich schüchtern, aber nach einer Weile wird klar, dass er offen und kontaktfreudig ist. Er spricht darüber, wie er und Michael sich getroffen haben. Michael entdeckte ihn in den späten 80er Jahren in der Band von Stevie Wonder, und lud ihn ein, am Dangerous Projekt mitzuarbeiten. Schließlich haben sie dann für fast 2 Jahrzehnte zusammengearbeitet. Auf der Bühne, in Studios, auf Neverland, in Hotels. BB erinnert sich, dass sie im 4 Seasons in New York die gesamte 34. Etage gemietet hatten. Er erinnert sich auch an Neverland, wo sie meistens die Ideen für Songs ausarbeiteten, um sie dann später in einem professionellen Studio aufzunehmen.

Er erwähnt kurz Blood On The Dance Floor, das sie von einer DAT Kassette in einem Studio in Montreux, Schweiz, wiederherstellen mussten, und fährt fort über die Zusammenarbeit mit Michael zu erzählen.

Der erste Track von dem Brad erzählt ist 'In The Back'. Der Song ist, was die Lyrics betrifft, nicht fertiggestellt. Größtenteils singt Michael adlibs anstelle der Verse. Trotzdem, sagt Brad, ist dieser Song ein Zeugnis für Michael's Talent.

Er demonstriert die Struktur des Songs, indem er anfängt, die Takte zu zählen. Eins, zwei, drei, vier. Der erste Takt fällt auf den ersten Bass-Beat. Er zählt die ganze Strecke bis zur Bridge. Wir bemerken, dass die Bridge ebenfalls auf 'eins' beginnt, genauso soll es sein.

Die Lyriks sind allerdings gegen die Musik versetzt und passen nicht in dieses Muster. Buxer bezeichnet das als eine völlig verdrehte Struktur und spricht über den umgedrehten 'up beat' und 'down beat'. Buxer betont, dass dieser Song ausschließlich von Michael geschrieben wurde. Zum Beweis spielt er eine Tonaufnahme von Michael ab, der ihm am Telefon erklärt, wie die Musik genau zu klingen hat.

In seiner gewohnten Art übermittelt Michael alles mit seiner Stimme, indem er beatboxt, die Drums, den Bass – und er tut das sehr engagiert. Er braucht alleine 5 Minuten, um das Intro des Songs zu erklären, dann sagt er: 'Okay'?, um sicherzustellen, dass der Arrangeur verstanden hat, was von ihm erwartet wird. Michael schrieb den kompletten Song in dieser 'verdrehten' Struktur, sagt Buxer, und genau das zeigt, was für ein Genie Michael war. Niemand konnte das tun außer ihm.

Dann spricht Buxer über Stranger In Moscow. An diesem Song hat er am meisten von allen Songs, die er mit Michael geschrieben hat, mitgewirkt. Und Brad verbirgt nicht, dass ihm das sehr viel bedeutet. Zuerst liest er den Abschnitt aus Joe Vogel's Buch vor, wo die Geschichte des Songs bereits dokumentiert ist. Obwohl Brad Buxer in den Credits des Albums nicht erwähnt wird, ist er tatsächlich Co-Autor des Songs, und die Akkorde sind seine Idee.

Buxer erklärt, dass er und Michael auf zwei Arten zusammenarbeiten konnten. Meistens hatte Michael die Melodie bereits im Kopf, und Buxer's Job war es, diese Melodie so zu spielen, wie Michael sie 'hörte', und ein Arrangement zu finden, das zur Melodie passte. So haben sie bei Heal The World, In The Back, Childhood, Beautiful Girl und anderen Songs gearbeitet.

Bei Stranger In Moscow war es anders. Michael bat Brad, Akkorde zu spielen, bis er etwas hörte, das ihm gefiel, und Buxer brachte die inzwischen berühmte Entwicklung der Akkorde hervor. Buxer sagt, dass der komplette Song in ca. 1-2 Stunden geschrieben wurde. Und als er fertig war, konnte er nicht glauben, was gerade passiert war. 'Ich wollte etwas sagen, wie: 'wow, haben wir gerade einen Song zusammen geschrieben?' erinnert sich Buxer, 'aber ich habe es dann doch nicht getan'. Er hegt keine Groll darüber, nicht in den Credits auf dem Album erwähnt zu werden. 'Fehler passieren', sagt er, und 'Michaael war immer sehr großzügig zu mir'. Es wird klar, dass ihm das Erlebnis an sich viel wichtiger ist, als sein Name im Booklet.

Eine weitere Sache die Buxer über Stranger In Moscow anspricht, ist, dass der Drum Sound durch schneiden und komprimieren aus den Samples von Michael's Beatboxing erzeugt wurde. Buxer sagt, dass er mit Michael sehr oft die Beatbox Samples verwendete, weil sie so fantastisch klangen.

Der nächste Song, über den gesprochen wird, ist Childhood. Und das passiert genau am 20. Jahrestag von Childhood, denn der Song wurde am 27. Juni 1994 geschrieben. Childhood ist ein weiterer Song, der komplett von Michael erdacht und geschrieben wurde, und Buxer sagt, er brauchte eine Weile, um das richtige Arrangement dafür zu finden. 'Es ist ein eher lieblicher Song', sagt er, 'ich würde so etwas Liebliches nicht schreiben', aber Michael war eben sehr speziell, wenn es darum ging, was er hören wollte, und er arbeitete weiter mit Buxer daran, bis er ihm die Akkorde, die ihm vorschwebten, abgerungen hatte.

Dann sprachen sie weiter über die Live Shows. Buxer beschreibt seine Arbeit als Musikalischer Direktor, und dass er oft Shows vorbereiten musste, während die Band in der Hotelbar herumhing. Er erklärt, dass die Songs für die Shows für gewöhnlich schneller gespielt wurden. Dann wurde die Tonlage abgesenkt, damit die Instrumente wieder ihren natürlichen Klang bekamen.

Buxer spricht auch über die Kostenfrage, und warum die Shows oft Verlustgeschäfte waren.. Da waren z.B. die fünf Flugzeuge, die sie zum touren anmieten mussten, und irrsinnig hohe Hotelrechnungen.

Buxer erinnert sich auch an lustige Momente während der Live Konzerte: wie sie z.B. Slash bei Black or White auf die Bühne schubsen mussten, weil der keinen Schimmer hatte, an welcher Stelle des Songs er sein Gitarrensolo bringen sollte. 

Oder wie Michael Brad's Namen gerufen hat, ('Brad what you gonna do') während des Brunei Konzertes, als Brad das Outro von I Just Can't Stop Loving You länger als nötig spielte. 

Er erzählt auch eine Geschichte über Bill Clinton (lt. Brad ein sehr netter Typ, und ein Freund von Michael), der während der Black or White Performance im Apollo 2002 Saxophon spielen wollte. Buxer musste sogar einen Saxophon Part für ihn schreiben, der nicht wirklich zum Song passte, und dann auch nicht verwendet wurde.

Buxer erwähnt auch, dass Michael immer unerträglich laut Musik gehört hat. Auf der Bühne war die Lautstärke der Seitenlautsprecher so hoch, dass es weh tat, zwischen ihnen zu stehen. Trotzdem war an Michael nicht so etwas wie ein Gehörschaden festzustellen. Michael mochte seine Musik ohrenbetäubend, aber wenn Buxer ihm ein sanftes String Arrangement am Telefon vorspielte, hat Michael es genauso gut gehört.

Dann wurde Buxer über den Song Morphine befragt, ein weiteres Meisterwerk, von Michael genial geschrieben. Buxer sagt, dass Michael den Sound von Maschinen haben wollte, und vom Herzschlag, etwas, das die Vorstellung von 'einem Körper auf einem Tisch' heraufbeschwören würde.

Michael und seine Mitarbeiter hatten keine wirkliche Freude an Remixes und neuen Arrangements von Michael's Songs. Er sagt, 'Michael war ein Architekt seiner Musik'. 'Wenn du das Gebäude so sehen willst, wie es gedacht war, musst du es so lassen, wie der Architekt es gemacht hat'.

Er erwähnt Billie Jean, einen Song mit 2 Bass Lines, den Michael absichtlich so gemacht hat. Wenn jemand anderes die Musik zu diesem Song gemacht hätte, meint Brad, hätten sie ihn nicht so gemacht. Michael hat oft jahrelang an seiner Musik gearbeitet, und er hat sich wirklich bemüht, das menschenmögliche aus seiner Musik herauszuholen. Manchmal, erzählt Buxer, hat Michael andere Künstler kritisiert, dafür dass sie das Potential ihrer Songs nicht ausgeschöpft hatten.

Der Schlüsselsatz von Michael, ebenso wie von Stevie Wonder war: 'Weniger ist mehr'. Der Song sollte nicht mit Sounds 'überfüllt' sein, nichts, was den Song nicht besser macht, oder was nicht passt. Um zu demonstrieren was er meint, spielt Brad eine Demo von Hollywood Tonight, die mit dem Killer Bass und Michael's gesprochenen Anweisungen in der Bridge. 'Hört ihr die Reinheit?' fragte er, und das taten wir. Die Zuhörer applaudierten.

'Meine liebste Erinnerung an Michael? Wie wir uns gegenseitig durch Hotelhallen gejagt haben, er war ein schneller Läufer...., und einfach mit ihm herumhängen, an seinen Sachen arbeiten, reden, lachen, eine gute Zeit haben'.

[url=file:///Users/info/Downloads/Brad x2: An evening with Brad Buxer | Michael Jackson.ru.webarchive]file:///Users/info/Downloads/Brad%20x2:%20An%20evening%20with%20Brad%20Buxer%20%7C%20Michael%20Jackson.ru.webarchive[/url]


Sehr schöner Bericht, ich wünschte, ich wäre dort gewesen.....:)

Und Brad Buxer hat auch noch ein paar bisher unveröffentlichte Fotos mit Michael mitgebracht (Brad damals noch mit dunklem Haar):






Ach, und dann wurde auch noch ein unveröffentlichter Song gespielt, die Autorin des Berichts hat bestätigt, dass es sich dabei um 'Chicago 1945' handelt! :) Wow!

Brad Buxer am 27. Juni 2014 in L.A.
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Arnaud

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BeitragThema: Re: Brad Buxer   Fr 4 Jul 2014 - 1:07

Danke, Vivienne, gerade alles aufmerksam und mit Interesse gelesen. :)

Danke auch für die völlig unbekannten Photos mit Brad! :)

Hehe, aber wie sieht der denn heute aus!? :D ;) *lach*, er erinnert ja heute mehr an Elton John als an … Brad Buxer, hihi … :D ;)

Zum Schmunzeln finde ich die Stelle, wo Du schreibst, dass Slash auf die Bühne geschubst werden musste, weil er keine Ahnung hatte, wann sein Einsatz in den Shows war, hihi … :D ;)

Jepp, durchaus denkbar, das passt zum Slash, hihi … :D ;)

Hieß es zudem mal nicht auch, dass Michael Slash vielfach Gitarrenarrangements spielen ließ, ohne dass Slash Ahnung hatte darüber, in welchem Song das mal verwendet werden würde? Hehe …

Nicht so ganz klar hingegen ist mir, wo in "Morphine" ein Herzschlag zu hören sein soll? Hmm.

Zum Thema Playback in Konzerten scheint Brad sich aus Loyalität Michael gegenüber auch über dessen Tod hinaus wohl bis auf Weiteres nicht äußern zu wollen … Etwas schade ist es dann doch – denn so sehr tabuisiert werden braucht dieses Thema ja auch wieder nicht … Ist doch im Grunde nichts anderes als ein offenes Geheimnis …
Und Michael wollte dem Publikum damit letztendlich sicherlich auch nichts Böses … Er wird sicherlich gründlich abgewogen haben … Letztendlich war es für die Zuschauer bzw. Zuhörer besser so, als wenn sich ein ganzes Konzert wie WBSS live angehört hätte …


Cool, "Chicago 1945" wurde vorgespielt? Cool. Ich wäre wahnsinnig so auch auf diesen Song gespannt … :)


Auf "From The Bottom Of My Heart" scheint/schien Brad derzeit nicht mehr einzugehen, oder? Schade. Laut Interview in der 2009er B&W soll es sich ja hierbei um einen absoluten Überflieger handeln … Aber es ist wiederum klar, wenn der Estate sich auf die Veröffentlichung von Alben wie 2010 "Michael" oder 2014 das Leak-Album "Xscape" konzentriert, dass … die Veröffentlichung von Songs wie "From The Bottom Of My Heart" wohl stark Richtung Utopie geht …


Brad Buxer scheint mir wirklich ein Genie. Ich stelle diesen Mann fast auf dieselbe Stufe wie Phil Collins oder Martin Gore. Genies, die ihresgleichen suchen …

Dass Brad Buxer heute tatsächlich als Pilot arbeitet, ist im Grunde genommen unter seiner Würde und Ehre.
Dieser Mann sollte doch nach wie vor Millionen scheffeln mit Musik …

Oh Mann, aber er ist ja angeblich, wie wir kürzlich gehört haben, ein äh … "Problem" … Gut dass der Estate & Co. keinerlei Probleme haben … stets unproblematische MJ-Alben oder sonstige -Werke veröffentlicht haben … Hehe … Es gibt wohl Dinge, die muss man nicht verstehen, hehe … ;)
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Vivienne

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BeitragThema: Re: Brad Buxer   Fr 4 Jul 2014 - 21:39

@Arnaud schrieb:
Zum Schmunzeln finde ich die Stelle, wo Du schreibst, dass Slash auf die Bühne geschubst werden musste, weil er keine Ahnung hatte, wann sein Einsatz in den Shows war, hihi … :D ;)

hihi Arnaud, :D.....das fand ich auch lustig, und irgendwie kann ich es mir auch sehr gut vorstellen. Aber mindestens genauso witzig finde ich die Vorstellung, dass Bill Clinton(!) im Apollo Theater mit Michael auf der Bühne Black or White performen wollte. Zwar nur mit dem Saxophon, aber immerhin. :))) Naja, wahrscheinlich ist es ganz gut, dass daraus nichts geworden ist. ;) :)

@Arnaud schrieb:
Nicht so ganz klar hingegen ist mir, wo in "Morphine" ein Herzschlag zu hören sein soll? Hmm.

Hm, wahrscheinlich kriegt man das nur raus, wenn man die Multitracks hat.

Das Thema Playback wurde anscheinend tatsächlich nicht angesprochen, und dass Chicago 1945 gespielt wurde muss wahrscheinlich eigentlich ein Geheimnis bleiben. ;)(.......der Estate.....psssst......)


@Arnaud schrieb:
Dass Brad Buxer heute tatsächlich als Pilot arbeitet, ist im Grunde genommen unter seiner Würde und Ehre. 

Vor allem ist es weit unter seinen Möglichkeiten. Was für ein begnadeter Musiker - was für eine sinnlose  Verschwendung seines Talentes. 

Man weiß ja nicht, was ihn zu diesem Entschluß gebracht hat. Aber wie wir gesehen haben, hat er mindestens einen mächtige Gegenspieler in der Musikbranche, nämlich den Co-Executor des Estate, John McClain, der Brad Buxer anscheinend aus lauter Neid und Mißgunst jeden denkbaren Stein in den Weg legt. Wie erbärmlich. Unter diesen Umständen ist dieser Schritt zwar nachvollziehbar, denn er muss ja auch von was leben, aber ewig schade ist es schon. :(


Hier sind übrigens noch Clips von diesem Abend mit Brad Buxer zu sehen und zu hören:

https://www.facebook.com/photo.php?v=903644262984403&set=vb.100000165145691&type=2&theater

https://www.facebook.com/photo.php?v=904682519547244&set=vb.100000165145691&type=2&theater

clip 1 ist ganz unten auf der Seite des Blogs zu finden:

http://www.michaeljackson.ru/eng/brad-x2-evening-brad-buxer/
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Marcel

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BeitragThema: Re: Brad Buxer   Di 8 Jul 2014 - 22:07

Danke für den Bericht, Vivi.   victory  

Leider war ich nicht bei dem Seminar dabei. Allerdings dafür an dem Tag zuvor im Westlake Studio. Dort wurde Chicago 1945 gespielt, ich dachte ich brech´ zusammen. Es kam völlig unvorbereitet.
Steve Porcaro hatte das Lied an dem Tag mitgebracht, die Tage zuvor hat es Steve merkwürdiger Weise nicht gespielt. 

(Bei dem Bradx2-Seminar wurde Chicago 1945 nicht gespielt)


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BeitragThema: Re: Brad Buxer   Di 8 Jul 2014 - 22:36

hoooooohooooooo!!! Wenn das mal nicht der Marsl ist!  hüpf4 

Hey Marcel, schön Dich hier zu sehen, ich freu' mich total!   Und dann bist Du auch noch bei Brad Sundberg gewesen, Mensch, das ist ja DER Traum! Naja, dass Du nicht bei Brad Buxer warst ist natürlich ein bisschen schade, aber man kann ja schließlich nicht alles machen. Lächeln

Vielleicht magst Du ja mal einen kleinen Bericht machen, was Du alles erlebt hast, das wäre echt cool. :)

Das mit Chicago 1945 hat die Schreiberin (morinen) im MJJC wahrscheinlich durcheinander gebracht. Sie hat aber auch einen Bericht über den Abend mit Steve Porcaro gemacht, wo der Song gespielt wurde (Steve Porcaro hat scheinbar die Rechte an diesem Song): http://www.michaeljackson.ru/eng/steve-porcaro-chicago-1945/

Nochmal 'Welcome' Marcel, und viel Spaß mit uns.  lachen6  Lächeln
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BeitragThema: Re: Brad Buxer   Di 8 Jul 2014 - 22:48

Huhu Vivi ... und dankeschön.  Freunde 

naja, zu dem Seminar hat die russische Fanin ja sicher schon alles geschrieben. Die beiden russischen Fans mochte Brad auch ganz besonders. Beide waren sehr wissbegierig. Wir haben sie in LA an anderer Stelle auch nochmal getroffen und letztlich auch nochmal vorm ONE-Shop (dort dann nur eine der beiden. Sie ist eine ganz Nette. Ich weiß nur noch nicht welche der beiden die Schreiberin ist.)
Ja, Steve ist der Urheber von Chicago 1945 und hat uns auch dessen Geschichte erzählt.

Einen Bericht zu den LA- und LV-Erlebnissen kann ich gern machen, aber momentan bin ich noch voll im Jetlag gefangen.  hot 
Als es hieß Brad macht ein Seminar mit Brad musste ich sofort an dich denken. ;)


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BeitragThema: Re: Brad Buxer   Di 8 Jul 2014 - 23:31

@Marcel schrieb:
Einen Bericht zu den LA- und LV-Erlebnissen kann ich gern machen, aber momentan bin ich noch voll im Jetlag gefangen.   

Kann ich gut verstehen, so ein Jetlag kann dauern...... gähnen 

@Marcel schrieb:
Als es hieß Brad macht ein Seminar mit Brad musste ich sofort an dich denken. ;)

Hihi, woran das wohl liegt? ;) :) 

Als ich gehört habe, dass Brad Brad zu Gast hat, wäre ich natürlich auch gerne dabei gewesen.  

Naja, hat nicht sollen sein. Vielleicht ein anderes Mal. :) 

Ich hätte ihn auf jeden Fall gefragt, ob die blonde Mähne nicht doch eine Perücke war (was ich glaube). Ich habe den Eindruck, dass er bei weitem nicht alle Geheimnisse preisgegeben hat (warum auch?). 

Die Russin hat geschrieben, der Abend mit Steve Porcaro hätte ihr noch besser gefallen als der mit Brad Buxer. Kann ich gar nicht verstehen.....;) :D
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BeitragThema: Re: Brad Buxer   Do 10 Jul 2014 - 21:11

Ach, ich kann die russischen Fans da voll verstehen. :)
Der Abend mit Brad B. war ja auch noch dazu nicht im Westlake.

Wie es aussieht wird es noch etwas dauern mit dem Reisebericht, da ich am WE nicht dazukommen werde. Naja, gut Ding will Weile haben. ;)

Allerdings haben wir Brad gefragt wie es denn mit Seminaren in Dtld. aussieht und er meinte ganz gut.  OK  Nächstes Jahr ist jetzt angepeilt. Also Vivi, sehen wir uns dann dort?  victory


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BeitragThema: Re: Brad Buxer   Fr 11 Jul 2014 - 0:01

@Marcel schrieb:
Allerdings haben wir Brad gefragt wie es denn mit Seminaren in Dtld. aussieht und er meinte ganz gut.    Nächstes Jahr ist jetzt angepeilt. Also Vivi, sehen wir uns dann dort?  

Das ist ja mal eine gute Nachricht! :) Mal sehen, bringt er dann auch Brad Buxer mit? ;) :)))
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BeitragThema: Re: Brad Buxer   Fr 11 Jul 2014 - 8:30

@Marcel schrieb:
Einen Bericht zu den LA- und LV-Erlebnissen kann ich gern machen

Das wäre echt toll, Marcel!  Daumen hoch2 

Dass Brad auch Seminare in Deutschland machen wird, freut mich total! Hoffentlich klappt das!
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BeitragThema: Re: Brad Buxer   Mo 18 Aug 2014 - 22:46

Leider komme ich im Moment nicht dazu den Reisebericht zu schreiben.  sing  Schäm2
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