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 Michael wollte BIOGRAPHIE schreiben?

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john2

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BeitragThema: Michael wollte BIOGRAPHIE schreiben?   Mo 9 Sep 2013 - 21:42

Hmm..in irgendeiner Doku sah man ein Buch (glaube es war KÖNIG EINSAM, leider die Doku gelöscht..heul), anscheinend sollte es ne BIO werden.

Man sah das Cover.Nur schwarz mit Goldener Schrift:

LEGEND - Michael Jackson, King of Pop


Oder so ähnlich.
weiss jemand was darüber?
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Arnaud

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BeitragThema: Re: Michael wollte BIOGRAPHIE schreiben?   So 15 Sep 2013 - 6:14

Huhu John :),


irgendwie bezweifle ich, dass Michael so ein Projekt nach "Moonwalk" jemals angedacht hat.

Zwar hätte man sich so was grundsätzlich gewissermaßen durchaus gewünscht – andererseits, spielt man das bisschen gedanklich durch, und zwar so auch aus Michaels Perspektive/Sicht, war es wohl letzten Endes besser, dass es zu so was nie kam …

Zunächst einmal wäre die Frage zu stellen, wann genau so ein Buch hätte erscheinen sollen?

Und unter/mit welchem Schwerpunkt genau?

Natürlich erschiene es interessant, wenn Michael sich mal mit den Themen '93/2003/2005 auseinandergesetzt hätte …

Michael wird allerdings klar gewesen sein, dass er mit einer Art "Gegendarstellungs-Buch" wohl eher Schaden, als Nutzen angerichtet hätte …
Michael wusste schon, wie mit dem Thema, wenn überhaupt, umzugehen …

Hinzu kommt, dass Michael halt wohl weder ein besonders herausragender Redner, noch Schreiber war.
Sowohl bei "Moonwalk", als auch bei "Dancing the Dream" hatte er Ghostwriter …
Etwas anders verhielt es sich hinsichtlich des Songwritings – allerdings sind die Songs, die durch herausragende sprachliche Ausdrucksstärke glänzen, wohl eher in der Unterzahl.
Bspw. erst seit einiger Zeit wissen wir, was es mit der "Annie"-Sache in Smooth Criminal auf sich hat(te) – und trotzdem war Smooth Criminal einer von Michaels größten, wichtigsten und prägendsten Hits – die Musik insgesamt war stets das Ausschlaggebende.

Nach Michaels wohl in der Tat etwas suboptimalem Erscheinen bei Wetten Dass '99 äußerte sich Gottschalk einige Tage später nicht mal uninteressant über Michael:

Gottschalk sagte, dass Michaels Sprache die Musik sei. Damit sei Michael zur Legende geworden. Die würde Gottschalk nie werden wollen.

An diesen Statements Gottschalks ist wohl durchaus was dran. Michaels Sprache und Transportmedium war in der Tat die Musik.

Mit "HIStory"/"HIStory In The Mix" antwortete Michael besser auf die Geschehnisse von 1993 (aus heutiger Sicht jedoch auch auf jene von 2003/2005!), als es ein Buch oder eine Autobiographie jemals hätte können …
Aus heutiger Sicht lässt sich "HIStory" ja zudem, wenn man so will, mit als eine Art Antizipation der schrecklichen Ära/Zeit 2003/2005 auffassen – Past(!), Present(!) & Future(!!) Book(!) One … Man denke mal über diesen, wenn man so will, etwas sperrigen und durchaus interpretationsfähigen sowie auch -bedürftigen "HIStory"-Zusatz bei Gelegenheit mal etwas genauer nach …

Hinsichtlich dessen, was Michael auf "HIStory" inhaltlich gesagt hat, hat wohl kaum etwas an Aktualität eingebüßt. Im Gegenteil – auf viele Fragen findet man dort bis heute gültige Antworten. :)
Höchstens bleibe ich manchmal heute gedanklich kurz stehen bei der TDCAU-Zeile "You can never kill me" – diese scheint ja – platt interpretiert – im ersten Moment – klar – überholt; wenn man aber etwas länger nachdenkt, ist sie selbst heute doch zutreffend! Ja, ihn selbst haben sie letztendlich doch umgebracht, als Künstler jedoch nicht … Als Künstler wird er wohl in der Tat ewig leben … Keiner Sau wird in einigen Jahrhunderten jemand wie Britney Spears konkret ein Begriff sein, Michael Jackson jedoch mit Sicherheit. :)


Was ich aber auf jeden Fall zum Bedauern finde, ist, dass Michael nie ein Buch o.ä. rausbrachte, in dem er sich etwas näher mit seiner Kunst, seinem Songwriting, usw. auseinandergesetzt hat. In "Moonwalk" wird mir diesbezüglich vieles etwas zu vage gestreift, wenn man so will.
Ich hätte das lieber auf dem Niveau des Mexiko-Verhörs von '93 gehabt – hier wird ausnahmsweise wirklich einigermaßen qualifiziert und treffend der KÜNSTLER, MUSIKER und SONGSCHREIBER MICHAEL JACKSON interviewt …

Schade, dass Michael so was nicht mal zu einem größeren und offiziellen Projekt ausbaute – bspw. hätte er doch durchaus bei dieser "For The Record"-Geschichte dieser zweier Engländer mitmachen können … Das fand ich in der Tat etwas schade, dass Michael sich hieran nicht beteiligen wollte.
(Möglicherweise dachte Michael so auch, dass solche tiefergehenden Einzelheiten die große, breite Masse nicht interessieren würden? Sondern eher in Form von eben großer Shows, Videos, usw.?)

Oder gerne detailliertere Ausführungen Michaels zu seinem Tanz – hier natürlich, naheliegend, Werke wie Billie Jean, Dangerous, You Rock My World, usw. :)
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Zoey
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BeitragThema: Re: Michael wollte BIOGRAPHIE schreiben?   So 15 Sep 2013 - 12:23

Danke für deine interessanten Ausführungen Arnaud!
Ja, so sehe ich es auch: Sein Medium war die Musik und darin + in seinen Texten hat er uns wirklich alles hinterlassen, was wir über ihn wissen müssen. Man muss nur bereit sein, hinter den Vorhang zu blicken und dann erschließt sich einem der oft tiefere Sinn von MJs Songs.
Außerdem schrieb er Dancing the Dream und laut seinen eigenen Worten, ist dieses Buch noch wesentlich autobiografischer als Moonwalk.
Fü mich ist DTD wie eine Art Schatzkiste, in der man bei jedem Öffnen etwas Neues über Michael findet.


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Vivienne

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BeitragThema: Re: Michael wollte BIOGRAPHIE schreiben?   So 15 Sep 2013 - 18:07

Jepp, sehr schöne und interessante Ausführungen Arnaud. :) Ich denke auch nicht, dass Michael tatsächlich jemals eine Biographie schreiben wollte. Bereits Moonwalk wollte er ja eigentlich nicht machen. Und nur weil er von Jackie Kennedy Onassis so fasziniert war, die dann auch die Lektorin von Moonwalk wurde, hat er sich dazu breit schlagen lassen.

Schon bereits für den Nachdruck des Buches stand er nicht mehr zur Verfügung. Soweit ich weiß, hat er sich mit Jackie Kennedy Onassis überworfen, bzw. sie war stocksauer auf ihn, weil er nicht wollte, dass das Buch nochmal überarbeitet und neu aufgelegt wurde. Das ist mein Kenntnisstand, vielleicht weiß jemand was anderes?

Und ja, das Mexico Verhör. Das hat mir schon viel zu denken gegeben, dass man Michael die Informationen zu seinem Schaffensprozess teilweise bei Prozessen u.ä. entreißen musste. Von diesem Standpunkt aus, also nur was die Infos über seinen Schaffensprozess betrifft, ist das Mexico Verhör unglaublich wertvolles Material (bitte nicht falsch verstehen). Ich denke, Michael wollte darüber eigentlich nicht sprechen, das war auch Teil seiner Magie. Er wollte und konnte nicht alles offen legen, das gehörte zum Mysterium Michael Jackson dazu.

Was Dancing The Dream betrifft, ja, es ist ein wunderbares Buch. Ich denke schon, dass Michael da 100% dahinter stand. Allerdings habe ich gelesen, dass die Texte von Deepak Chopra sein sollen? Ich weiß es nicht, so ist mein Kenntnisstand.

Mich würde es nicht stören, wenn die Texte von Deepak stammen würden, sofern Michael sie selbst abgesegnet hat. Und wie gesagt, daran, dass er dahinter stand, habe ich keinen Zweifel. Vielleicht war es auch so, dass sie einfach lange Gespräche über diese Themen geführt haben, und Deepak hat das dann aufgeschrieben, dass würde Sinn machen, oder?


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Verity

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BeitragThema: Re: Michael wollte BIOGRAPHIE schreiben?   Mi 16 Okt 2013 - 20:29

Hab ne Frage zum Buch Moonwalk

Mir ist aufgefallen das in der englischen Ausgabe ca. Hundert Seiten mehr sind als in der Deutschen Ausgabe.
Hat das mit dem über setzen zutun oder gibt es da einen anderen Grund für?


Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.
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BeitragThema: Re: Michael wollte BIOGRAPHIE schreiben?   Do 17 Okt 2013 - 0:27

@Vivienne schrieb:
Was Dancing The Dream betrifft, ja, es ist ein wunderbares Buch. Ich denke schon, dass Michael da 100% dahinter stand. Allerdings habe ich gelesen, dass die Texte von Deepak Chopra sein sollen? Ich weiß es nicht, so ist mein Kenntnisstand.
In meiner DtD Ausgabe steht:

"Gedichte und Gedanken von MICHAEL JACKSON". Und "Copyright 1992 by MICHAEL JACKSON." Weiter:

"Gewidmet in LIEBE der MUTTER" und "Für Deepak: DANKE für deine Inspiration und deine Liebe."

Dann kommt das Vorwort von L. Taylor.  Und painting von D. Nordahl und N. Giorgio.  Und "Special thanks to S. Emerson".

  MJ schreibt lediglich, er wurde von Chopra inspiriert. Sprich, öfters von ihm gelesen, mit ihm geredet und Gedanken ausgetauscht. Ich sehe nirgendwo, dass i-ein Text persönlich von Chopra verfasst wurde. 

Die berühmte Information, dass die Texte von  Chopra verfasst wurden,  ist  erst am 7. Juli 2009 bekannt geworden, d. h. erst nach MJs Tod und nur durch  Chopra selbst.

Und zwar in diesem Interview von Chopra am 7.Juli 2009:

Am nahesten kamen wir uns vielleicht, als Michael ein Buch brauchte, das er vor allem als Konzertsouvenir verkaufen wollte. Es sollte Bilder für seine Fans und einen Text aus kurzen Fabeln enthalten. Wir saßen stundenlang zusammen, während er träumerisch Aesop-ähnliche Geschichten über Tiere erfand, vermischt mit Worten über Musik und seiner Liebe für alles, was mit Musik zu tun hatte. Als Freundschaftsdienst half ich ihm, den Text zusammenzustellen. Aus diesem Projekt wurde „Dancing the Dream“. In dieser gemeinsamen Zeit wurde mir klar, warum er auf seine Art lebte: Um die Stresslawine, die Mega-Ruhm mit sich bringt, zu bewältigen, schuf er sich eine private Zuflucht in eine Fantasiewelt, in der rosa Wolken seinen inneren Schmerz zudeckten und Peter Pan ein Held und keine pathologische Störung war.

http://kgs-hamburg.de/index.php?uid=53&id=52

Und hier ist ein Bericht von der durchaus sehr kritischen Zeitung, the Guardian, die dafür bekannt ist, gegen Mainstream zu schwimmen.

Warum Deepak Chopra Michael Jackson nicht in Frieden ruhen lässt.


Durch die Medien, Zeitschrift Time u. bei Larry King geistern Chopras Anekdoten über seinen Freund.

Der New Age-Guru Deepak Chopra hat das unglaublich kurze Schweigen über Michael Jackson gebrochen.

Als einer von vielen, die sich selbst als spirituelle Berater Jacksons identifizieren - was für einen guten Job sie alle taten - ist Chopra in guter Position, um Details über die psychische Gesundheit seines Freundes preiszugeben, besonders, wo er gerade tot ist.

Laut Worten dieses Experten fürs Wohlbefinden aus einem IV, vertraute ihm Jackson, dass er die Vollnarkose Propofol genutzt hat, um das Jenseits oder "das Tal des Todes" zu besuchen und wieder zurückzukehren.

Herzlichen Glückwunsch, Deepak Chopra, der diesen besonderen Witz mindestens 5 Mal in verschiedenen Variationen veröffentlicht hat!

Zum ersten Mal wurde diese Nachricht auf Larry King Show ausgestrahlt, bevor sie ein paar Runden bei anderweitigen Nachrichten und Chatshows gelaufen ist inkl. ein TIME-Magazin-Interview, einen Werbe-Auftritt,  vor einem Literaturfestival und zweifelsohne gehören dazu viele andere Inszenierungsbeiträge.

Jedes Mal, wenn die Dunkelheit so etwas behauptet, kommt das in der Tat aus dem Tal des Todes.

Das einzig Traurige ist in Wirklichkeit, dass Michael nie die letzte Heilungsmarke von Chopra: die Pille namens Endorphinat  für gut befunden hat.

Laut Chopra entlastet diese rezeptfreie-Medizin "Angst, Verlangen, Zorn, Trauma und Erschöpfung". (...)

Weiterlesen auf: http://www.theguardian.com/music/lostinshowbiz/2013/may/09/deepak-chopra-michael-jackson-rest
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Zoey
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BeitragThema: Re: Michael wollte BIOGRAPHIE schreiben?   Fr 18 Okt 2013 - 0:16

@remember schrieb:

Die berühmte Information, dass die Texte von  Chopra verfasst wurden,  ist  erst am 7. Juli 2009 bekannt geworden, d. h. erst nach MJs Tod und nur durch  Chopra selbst.
Das stimmt. Die einzige Quelle die behauptet die Texte seien nicht vollständig von Michael, ist Chopra selber. Chopra ist jedoch ein Mensch, der Michael ganz offensichtlich nicht verstanden hat, auch seine Texte konnte Chopra nicht verstehen, denn die Spiritualität die aus ihnen spricht, ist selbst für einen Deepak Chopra zu hoch.
Die Texte aus DTD haben mit Chopras Texten nichts zu tun, sind stilistisch völlig anders.
Ich bin sicher, dass Michael mit Chopra erbauende spirituelle Gespräche geführt hat und von diesem auch Inspirationen bezog. Doch am Ende stammt alles was in DTD steht, von Michael selbst und von niemandem sonst.
Denn dort, wo sich Michael kraft seiner Phantasie und seiner geistigen Schöpferkraft befand, konnten ihm wenige Menschen folgen. Auch Deepak Chopra nicht, wie er mit seiner daneben gegangenen psychologischen "Analyse"  ja selber treffend bewiesen hat.

 Außerdem: Copyright Michael Jackson. Sagt alles.


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BeitragThema: Re: Michael wollte BIOGRAPHIE schreiben?   Fr 18 Okt 2013 - 0:47

@Zoey schrieb:
Denn dort, wo sich Michael kraft seiner Phantasie und seiner geistigen Schöpferkraft befand, konnten ihm wenige Menschen folgen. Auch Deepak Chopra nicht, wie er mit seiner daneben gegangenen psychologischen "Analyse"  ja selber treffend bewiesen hat.
Ja. DANKE! Dass Chopra ihm nicht folgen konnte, sagte Chopra  selbst: Er vergleicht Michael Jackson mit dem altgriechischen Fabeldichter Äsop. Laut Chopras Worten war DtD bloß ein Mischmasch aus  Fabeln über Tiere und Liebe für Musik:  lachen1 

Zitat :
Zitat von Chopra
Wir saßen stundenlang zusammen, während er träumerisch Aesop-ähnliche Geschichten über Tiere erfand, vermischt mit Worten über Musik und seiner Liebe für alles, was mit Musik zu tun hatte.
Eigentlich traurig.  Traurig, dass man sich so mit fremden Federn schmücken muss. Geschweige denn nach dem Tod des Freundes  zu behaupten, dass MJ Propofol brauchte, um regelmäßig ins Nirvana zu kommen und so sein Leben zu gefährden, während seine Kinder  hinter der Tür  dem Zufall  überlassen wurden, ob Dad wohl diesmal aus dem Jenseits zurückkommt. Unglaublich.  Was haben sie dir versprochen, damit du so redest, Chopra?
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BeitragThema: Re: Michael wollte BIOGRAPHIE schreiben?   Fr 18 Okt 2013 - 8:47

Chopra schrieb auch mal, dass er Planet Earth "cowrote"...

On the one year anniversary of Michael's death I would like to share with you a poem I co-wrote with him entitled "Planet Earth" which was published in his book Dancing the Dream
http://www.huffingtonpost.com/deepak-chopra/michael-jackson-anniversary_b_624685.html


Aber ich glaube, wenn er wirklich aktiv - also beim wirklichem formulieren der Texte daran beteiligt gewesen wäre, gäbe es dafür in DTD mehr Credits, als nur die Danksagung Michaels "Thank You for your Inspiration": 
Wäre Deepak sowas wie ein Co-Autor, hätte er das sicherlich in DTD vermerken lassen. 



@arnaud schrieb:
Hinzu kommt, dass Michael halt wohl weder ein besonders herausragender Redner, noch Schreiber war. 
...das dachte ich auch immer - nur gibt es auch ein paar Reden von Michael, die mich zur Überzeugung brachten, dass er durchaus reden konnte - wenn er wollte, und wenn der Anlass ihm wirklich wichtig war. Natürlich hat er seine eigene Art, seine eigene Sprache, die immer sehr poetisch ist und auch gefühlvoll...und es wird auch nie unnötig lang... Und ich wundere mich dann, dass er so reden konnte, (wie z.B. seine kurze Ansprache beim United We Stand Benefit Concert) wo er doch oft nur sehr kurze Dankes-Statements abgab (bei Awardverleihungen etc..) 
Natürlich hat er - ausser der Oxford Rede - nie wirklich richtig lange Reden gehalten, aber ein paar gibt es schon, die länger als zwei Sätze gehen. MJ & friends in Seoul ist auch so was, wo ich denke, er konnte schon mehr sagen, wenn es wichtig war, oder gerade 1992, bei seiner Heal The World Campagne, hat er einige für seine Maßstäbe wirklich lange - und sehr schöne - Reden gehalten...
Aber sein Haupt-Ausdrucksmittel war das natürlich nicht, das ist wohl wahr.



Don't be fooled by my beauty... The light of my face comes from the candle of my spirit... ~ Rumi

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BeitragThema: Re: Michael wollte BIOGRAPHIE schreiben?   Fr 18 Okt 2013 - 12:22

@Arnaud schrieb:
Hinzu kommt, dass Michael halt wohl weder ein besonders herausragender Redner, noch Schreiber war.
Würde ich so auch nicht sagen. Die Oxford Speech ist für mich eines der schönsten Beispiele.
Und vergiss nicht all seine Songtexte. Wenn die nicht ein perfektes Beispiel für einen herausragenden Schreiber sind...

Zitat :
Chopra schrieb auch mal, dass er Planet Earth "cowrote".
Ach so? Heal the World nicht auch zufällig? Billie Jean?
Ich weiß nicht was für eine Art Störung Deepak hat, aber wenn er sich auf Kosten eines Künstlers deart profilieren muss, stimmt i-was nicht.
Michael hat niemals Co-Autoren seiner Texte unerwähnt gelassen. Nie. Er hat jedem Künstler und Autor den Credit gegeben, den er verdient, schon aus urheberrechtlichen Gründen.
Wenn Deepak irgendeinen Text von ihm mitgeschrieben hätte, wäre das in den Copyrights vermerkt worden.
Michael hätte sich niemals in die Situation begeben, wo ihn ein Künstler des Plagiats beschuldigen könnte. (All die anderen Plagiatsklagen hatten ja, wie wir wissen, keinerlei Grundlage)
Er hat sich in diesen Dingen immer nach allen Seiten hin abgesichert und da machte auch DTD keine Ausnahme.
Deepaks Aussagen in diesem Zusammenhang finde ich echt bedenklich. Für Deepak. Irgendwie macht ihn das auch in jeder anderer Hinsicht so unfassbar... unglaubwürdig.


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BeitragThema: Re: Michael wollte BIOGRAPHIE schreiben?   Fr 18 Okt 2013 - 23:11

Zitat :
Wenn Deepak irgendeinen Text von ihm mitgeschrieben hätte, wäre das in den Copyrights vermerkt worden.
Damit ist alles gesagt.

Zitat :
Würde ich so auch nicht sagen. Die Oxford Speech ist für mich eines der schönsten Beispiele.
Und vergiss nicht all seine Songtexte. Wenn die nicht ein perfektes Beispiel für einen herausragenden Schreiber sind...
Stimmt.  Wer dichtet,  schreibt besser als alle anderen. Dichtung ist die höchste Form des sprachlichen Ausdrucks.

Ich  kann mich gut und klar ausdrücken. Dennoch wäre ich hochnäsig zu sagen, dass mein Schreiben besser  ausgefallen wäre als das von Michael Jackson.

Nicht die langen Reden, sondern der klare Inhalt, der Herzen und Intellekt berührt,  sind das, was herausragend macht. 

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BeitragThema: Re: Michael wollte BIOGRAPHIE schreiben?   Sa 1 März 2014 - 17:32

ich habe mal nachgelesen, was hier so zu D.Ch. steht.
Schade find ich, dass Deepak so schlecht wegkommt.
Da wir und niemand dabei waren, als D T D  entstand, ist es schwierig, darüber zu urteilen.
Das Urteil über Deepak Ch.liest sich für mich etwas zu harsch.
Ich jedenfalls werde ihn nicht verurteilen.
Er war für eine Zeit Michaels spiritueller Lehrer oder Berater......
Und wer will wirklich behaupten, dass er Michael nicht verstanden hat?
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Vivienne

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BeitragThema: Re: Michael wollte BIOGRAPHIE schreiben?   Di 4 März 2014 - 10:52

Ich weiß nicht viel über DTD, und im Grunde habe ich auch keine fundierte Meinung dazu. Ich habe das Buch zwar schon lange, es war eines der ersten Bücher, die ich über/von Michael gekauft habe. Aber um ehrlich zu sein, ich habe es nie wirklich intensiv gelesen, eher interessiert überflogen, und dann beiseite gestellt. Die Bilder waren für mich immer wichtiger als die Texte, Asche auf mein Haupt. :)

Zufällig kam vor kurzem in einem englischen Forum (History Continues) die Sprache auf das Buch Dancing The Dream, und ich war ziemlich überrascht zu erfahren, dass die Texte teilweise der Bhagavad Gita entnommen sind. 

http://michaeljacksongod.blogspot.de/

http://prabhupadabooks.com/classes/bg/2/12/new_york/march/07/1966


Schlagt mich nicht, ich gebe das nur weiter, und für mich ist das auch überhaupt kein Problem. Interessant ist es allemal. 

Was die Oxford Speech betrifft, war es nicht so, dass Shmuley Boteach die geschrieben hat? Nur mal so gefragt....

;) :)
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