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 Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD

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Zoey
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BeitragThema: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Do 28 März 2013 - 19:35

Dann legen wir mal los.


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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Do 28 März 2013 - 19:44

Einen Live Stream gibt es zu dem Prozess aber nicht?
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cindi
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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Do 28 März 2013 - 20:00

Nein, soweit mir bekannt ist, hat es auch nur CNN versucht. Wurde aber abgelehnt. A.Duke von CNN zwitterte, dass sie es noch einmal versuchen werden, aber - ich denke die Chancen stehen weniger gut.


Glaube denen, die die Wahrheit suchen, zweifle an jenen, die die Wahrheit gefunden - zu haben scheinen. (abgeändertes Zitat von Gide)
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Zoey
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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Do 28 März 2013 - 20:10

Zitat :
A.Duke von CNN zwitterte
Sorry OT, aber das fand ich jetzt süß. Freud'scher Versprecher


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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Do 28 März 2013 - 20:20

Danke cindy....
Ja, Zoey, das fiel mir auch sofort auf..
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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Mi 10 Apr 2013 - 23:29

Ich habe mir mal ein paar Gedanken zu Katherines Motivation bezüglich ihrer Klage gegen die AEG gemacht und bin dabei zunächst mal von einem Mordkomplott gegen Michael ausgegangen.

Warum ich glaube, dass der Prozess gegen AEG für Katherine das einzig logische und richtige ist:

Familien von Mordopfern, deren Tod ungeklärt ist, stehen vor der Wahl:
Nachforschen oder ruhen lassen?

Gerade für die Hinterbliebenen ist es eine ungeheure Qual und ein
furchtbares Leid, den Tod des geliebten Menschen nicht aufklären zu
können. Es geht dabei oft weniger um die Sühne, als um die Klarheit. Man
braucht Klarheit um es abschließen zu können.
Aber gerade wenn der Verdacht besteht, dass eine Verschwörung oder ein größeres Komplott dahinter steht, und die Täter draußen frei rum laufen, kann Nachforschen hochgradig gefährlich sein. Wer zuviel weiß, schwebt oft in Lebensgefahr, gerade wenn ein unaufgeklärtes Komplott stattgefunden hat.
Wieviele Morde bleiben weltweit unaufgeklärt, damit die Hinterbliebenen nicht in Gefahr geraten?

Doch: In einem Fall wie dem von Michael und seiner Familie liegt die Sache wiederum ganz anders. Gehen wir von einem bislang unaufgeklärten Mordkomplott und einer sehr groß angelegten Verschwörung aus, so ist hier gerade die größte Gefahr, wenn eine Nachforschung abseits der Öffentlichkeit stattfindet!
Gerade die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit ist hier der größte Schutz. Katherine weiß, dass sie AEG nicht wegen Mordes anklagen kann, denn auch Murray wurde nur wegen Fahrlässigkeit verurteilt. Sie hat in Bezug auf eine Mordanklage nichts wirklich Konkretes in der Hand (u.a. weil jemand die potentiellen Beweise gelöscht hat!) und es sind noch viel mehr Parteien involviert, als nur die AEG. Das alles weiß Katherine, könnte ich mir vorstellen.
Und sie weiß, dass die das wissen.
Indem sie nun also das, was sie hat, an die große Glocke hängt und Klage einreicht, schafft sie gerade durch die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit den größtmöglichen Schutz für sich und die Kinder.
Denn niemals würde jemand es wagen, den Kindern des King of Pop etwas anzutun, wenn sie und die potentielle Verschwörung in der großen Öffentlichkeit stehen.
Die Klage ist also auch ein Schutz, denn wenn sie heimlich nachgeforscht hätte, hätte sie sich in große Gefahr gebracht.

Es geht hier nicht um Rache oder Sühne. Es geht um ein sensibles Machtgefüge, das Katherine mit dem Schritt vor Gericht zu ihren Gunsten ausgeglichen hat.

Gehen wir nun davon aus, dass kein Mord stattgefunden hat, sondern nur ein total geistesgestörter Arzt am Werke war, dann ist es ebenso logisch und nachvollziehbar, wenn sie gegen die Typen klagt, die diesen Irren angestellt und angeblich ja so gut überprüft haben.
Katherine glaubt jedoch offensichtlich keine Sekunde lang daran, dass Murray einfach nur der debile Doktor ist, für den er sich ausgibt.

Von daher ist ihre Klage absolut sinnvoll.


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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Do 2 Mai 2013 - 0:54

http://www.bild.de/unterhaltung/leute/michael-jackson/neue-details-aus-dem-jacko-prozess-30227028.bild.html

Wie diese völlig überzogenen, verdrehten, unnötig pointierten Meldungen immer nerven....

"Michael sah aus wie ein Krebspatient" - gibt ein vor Ort gewesener Rettungssanitäter zu Protokoll... Ach Gottchen, ich will nicht wissen, wie der Rettungssanitäter aussah und aussieht...

Michael sah rund um TII fast generell blendend aus, er hatte zu TII - Zeiten im Grunde die beste Optik seit der Bad-Ära...

Auch auf diesen Leichenphotos (von denen ich weiterhin unglücklich bin, dass sie nach außen gelangt sind und es jedes Mal schlimm ist, wenn man bspw. bei Youtube durch irgendwelche Zufallsklicks auf sie stößt - es ist jedes Mal schrecklich und unter aller Sau, dass so was einem quasi so "nachgeschmissen" wird) sieht er gut aus.

Natürlich trägt auch Michael selbst einen Anteil an seinem Tod, das ist nicht in Abrede zu stellen. Und natürlich hat er weitgehend versucht, möglichst nicht nach außen gelangen zu lassen, was in geschlossenen Räumen zwischen ihm und Murray abgegangen ist. Dieses wurde Michael letztlich (mit) zum Verhängnis.

Michael wird sich gewissermaßen bereits im Vorfeld von TII aufgegeben haben, das erkennt man bspw. allein schon an der TII-Setlist. Wer wie er, der er Songs wie Dirty Diana, Jam oder Man In The Mirror bereits vor Jahrzehnten aus Gründen, um sich zu schonen, aufgegeben hatte und wieder auf die Setlist nahm, kann nicht rein rational vorgegangen sein.

Und dann der ganze Medis-Konsum – entweder wusste Michael selber nicht mehr so recht, was er tat, oder dieses gesamte Verhalten ist womöglich als eine gewisse Form der Suizidalität einzuordnen.

Ich interpretierte für mich bspw. bei dem TDCAU-TII-Rehearsal (Endsequenz) heraus, dass Michael zumindest geahnt haben dürfte, dass er die Tour nicht/nicht vollständig überstehen würde…

Dass AEG trotz allem durchaus klar gewesen sein dürfte, dass sie womöglich nicht unbedingt den fittesten und gesündesten und für Konzerte geeignetesten Künstler vor sich hatten, darf in der Tat unterstellt werden.
Und der Film (aber auch das nicht gezeigte, uns bislang unzugängliche Footage, so auch die Dangerous-Performance, usw.) sagt insgesamt wohl nur eher wenig über Michaels wirklichen Zustand aus sowie seine generelle Fähigkeit, zu konzertieren… Das konnten generell nur ganz wenige Leute beurteilen.

Trotzdem halte ich eine Beweisführung gegen die Firma eher für schwierig.

Die Seriosität dieses Prozesses erscheint mir teilweise zudem etwas fragwürdig – was hat es für einen Sinn, Leute für Quincy Jones, Diana Ross oder gar äh… Prince(!?) vorzuladen??

Quincy Jones hatte doch seit wohl mindestens 20 Jahren keine Ahnung von Michael Jackson mehr gehabt…

Diana Ross wohl noch weniger… Und Prince??
Also da kann man ja am besten gleich Leute wie Bushido, Sido oder Peter Maffay mit vorladen… lol :D Und Harald Glööckler und Sarah Connor gleich mit… lol :D ;).
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cindi
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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Do 2 Mai 2013 - 9:25

Die erste Frage, die man sich in diesem Fall stellen sollte ist – wie kam die Überdosis Propofol in Michaels Körper. Und die zweite Frage lautet - warum.
Michael starb an einer Dosis Propofol, die NUR tödlich sein konnte. Wer verabreichte sie ihm und warum.

Das wurde beim Murray Prozess schon nicht geklärt. Die einzige Antwort auf die Fragen ist (für mich) –warum eine Überdosis – weil Michael Jackson sterben sollte. So betrachtet war es weder ein Unfall noch ein Versehen, sondern Mord.
Ein Mord, der vertuscht werden sollte .

Michael sah Murray im November 2008 das letzte Mal bevor dieser im März 09 wieder auf der Bildfläche erschien. Wer kontaktierte ihn? Rief Michael Murray an? Waren es Assistent Amir Williams oder Security-Chef Muhammad, die den Kontakt herstellten? Wie kam der erneute Kontakt zw. Michael und Murray zustande? Wer brachte Murray ins Spiel?

AEG behauptet ja fest und steif, dass Murray Michaels Idee war. War dem wirklich so? AEGs Anwältin und Murray waren ja in Kontakt um die Vertragsbedingungen auszuhandeln, das ist belegt. Es gibt jedoch keinen einzigen Hinweis, dass Michael, der ja Vertragspartner war, involviert war. Kein einziges Mail bezüglich Vertragsbedingungen, Ausfertigung, Vertragsabschluss etc. erging an Michael. Zumindest der Vertragsentwurf hätte bei Michael landen müssen – denke ich.

Für mich ist es überhaupt nicht klar, dass Murray Michaels Idee war. Von AEG wird es so dargestellt, dass Murray derjenige war, der Michaels Wunsch nach einer täglichen Sedierung nachkommen sollte. Das Bild das AEG zu zeichnen versucht ist – Michael war ein Süchtiger, ein Abhängiger, der sein dunkles Geheimnis vor seinen Kindern, der Familie, den Angestellten und der Öffentlichkeit verbarg und seine Abhängigkeit noch dazu selbst nicht wahrhaben wollte. Was war dann in Irland? Hat er dort auf Demerol, Propofol usw. verzichtet, weil die Luft so gut war? Ein Süchtiger, der von seinen „drugs“ abhängig ist kann seine Sucht nicht von heute auf morgen abstellen. Und schon gar nicht ohne Hilfe. Also für mich passt das alles nicht zusammen.


Glaube denen, die die Wahrheit suchen, zweifle an jenen, die die Wahrheit gefunden - zu haben scheinen. (abgeändertes Zitat von Gide)


Zuletzt von cindi am Do 2 Mai 2013 - 10:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Do 2 Mai 2013 - 9:57

Zitat :
Und dann der ganze Medis-Konsum – entweder wusste Michael selber nicht
mehr so recht, was er tat, oder dieses gesamte Verhalten ist womöglich
als eine gewisse Form der Suizidalität einzuordnen.
Najaaaaaa... Laut Autopsie-Bericht kann eine längere Medikamentenabhängigkeit zum Zeitpunkt seines Todes gar nicht bestanden haben. ich halte es also für ein absolutes Gerücht, dass MJ sorglos diese Medikamente eingeworfen hat, darum gebettelt haben soll, oder gar suizidale Anwandlungen gehabt haben soll.
Gerüchte, die gezielt von Seiten der AEG gestreut wurden, um MJ für seinen Tod selbst verantwortlich zu machen.

Zitat :
Trotzdem halte ich eine Beweisführung gegen die Firma eher für schwierig.
Das kommt ganz darauf an, welche Beweise man vorbringt. Einige der geleakten Emails weisen ja schon deutlich genug darauf hin, dass die AEG, neben Versicherungsbetrug, auch noch ganz andere Sachen auf dem Kerbholz hat. Außerdem deutet in diesen Emails so einiges darauf hin, dass die AEG Murray eingestellt und bezahlt hat und ihm deutlich genug zu verstehen gegeben hat, dass er gefälligst zu tun hat, was man (AEG) ihm sagt.
Noch mehr von solchen brisanten Emails und die Beweisführung ist gar nicht mehr so schwierig.
Bleibt natürlich die Frage, ob die Anklage noch mit mehr Material aufwarten kann oder nicht.
Was die Zeugen angeht: Prince soll wohl von unschönen und korrupten Machenschaften der AEG berichten, weil er selbst bei diesen unter Vertrag war.
Diana Ross, Quincy, etc. sollen wohl vorgeladen werden, um von MJs Arbeitsweise zu berichten und auch das halte ich für sinnvll. Die Frage ist nur, ob der gute Quincy überhaupt noch was relevantes berichten kann, in den letzten Interviews machte er einen schon leicht verwirrten Eindruck.


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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Do 2 Mai 2013 - 21:06

Alles klar, danke für die Infos und Euere Einschätzungen, Cindy & Zoey. :)

Ihr habt da wahrscheinlich einen viel detaillierteren Einblick in die Sache, als ich es habe. :)


Zumindest eine Mitschuld an Michaels Tod von Seiten von AEG habe auch ich nie ausgeschlossen.


Diese ganze TII-Sache war letztendlich völlig fatal, wie auch immer man es auch betrachtet...


Was ich mich auch frage, ist, wieso Michael eigentlich generell ständig Ärzte in seiner unmittelbaren Nähe haben wollte oder musste... Das ist eigentlich auch nicht ganz normal und lässt nichts Gutes vermuten... (Ich denke da bspw. auch an Michaels nicht unbedenklichen Satz aus dem 97er Barbara Walters - Interview, wo er so beiläufig, vermeintlich harmlos einstreut - "A doctor... gave me the news... and I fell back down...")


Noch eine Frage:
OK, angenommen, Michael wollte Murray gar nicht haben - wieso ließ er ihn dann überhaupt an seine Seite??
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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Do 2 Mai 2013 - 22:33

Zitat :

Was ich mich auch frage, ist, wieso Michael eigentlich generell
ständig Ärzte in seiner unmittelbaren Nähe haben wollte oder musste...
Das ist eigentlich auch nicht ganz normal und lässt nichts Gutes
vermuten... (Ich denke da bspw. auch an Michaels nicht unbedenklichen
Satz aus dem 97er Barbara Walters - Interview, wo er so beiläufig,
vermeintlich harmlos einstreut - "A doctor... gave me the news... and I fell back down...")
Das ist in der Tat eine gute Frage. Vielleicht lag es an diversen chron. Krankheiten wie Lupus oder Vitiligo. Möglicherweise hatte er die Ärzte auch nicht permanent um sich, sondern nur bei besonderen Belastungen wie Touren oder Video-Drehs, wo es schnell mal zu Unfällen o.ä. kommen kann.
Der von dir zitierte Satz bezieht sich ja auf den Tod von Prinzessin Diana, sie starb im August 1997, genau zu der Zeit, wo MJ auf der HIStory Tour war.
Ich denke, auf Touren hat er immer Ärzte dabei gehabt, eigentlich ist das ein Muss für jeden performenden Künstler & seine Crew.


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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Fr 3 Mai 2013 - 9:19

Zitat :
Noch eine Frage:
OK, angenommen, Michael wollte Murray gar nicht haben - wieso ließ er ihn dann überhaupt an seine Seite??

Ich glaube, dass Murray Michael angepriesen wurde, dh. ich glaube nicht, dass Murray Michaels Idee war. Seinerzeit, 2006? wenn es denn stimmt, war es Fahemm Muhammad, der Security-Chef, der den ersten Kontakt hergestellt hat. Ich glaube Muhammads Mutter war Murrays Patientin/ oder kannte ihn persönlich.
Wie und warum oder ob überhaupt - Michael Murray unbedingt wollte, ist für mich immer noch fraglich.


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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Fr 3 Mai 2013 - 14:29

Zitat :
Ich glaube, dass Murray Michael angepriesen wurde, dh. ich glaube nicht, dass Murray Michaels Idee war.

“AEG has been cutting down on Mr. Jackson’s expenses in anticipation of his upcoming tour. Unfortunately at this time the services you provide do not meet our needs,” AEG exec Paul Gongaware told Rwaramba April 19.


Die AEG hat Mister Jacksons Ausgaben in der Vorausberechnung seiner kommenden Tour gekürzt. Leider entsprechen Ihre Serviceleistungen nicht unseren Bedürfnissen“, schreibt Paul Gongaware am 19. April an Rwaramba.

Read more: http://www.nydailynews.com/entertainment/music-arts/michael-jackson-full-doubts-hated-emails-reveal-article-1.1155107?pgno=1#ixzz2S32WAwFj

In dieser durchgesickerten, veröffentlichten Email von Paul Gongaware an Michael Jacksons Kindermädchen lesen wir die Kündigung an Grace Rwaramba am 19. April 2009 im Namen der AEG.

Nicht Michael Jackson kündigt seinem langjährigen Kindermädchen, nein. Es wird nicht mal in seinem Namen gekündigt.
Ihn fragt niemand.

Wer einem langjährigen Kindermädchen unter Vorwand kündigt, man bräuchte ihre Diensleistungen nicht mehr, ohne den Boss zu fragen, kann alle, die er braucht, um seine fiesesten Pläne ins Leben zu rufen, ins Lager holen, ohne Michael Jackson zu fragen: z. B. den gedungenen Conrad Murray. Wieso nicht? -

Was spricht dagegen? - GAR nichts. Alles spricht nur dafür. Randy Phillips spricht selber darüber.

Michael Jackson wird von der AEG umzingelt und hat keine Chance, da rauszukommen, und das laut diesen sehr bekannt gewordenen Worten von Randy Phillips, Präsident von AEG-LIVE:

Aus dem Artikel, vom 31. Mai 2009:

"The concerts, Phillips acknowledged, are a do-or-die moment for Jackson. "If it doesn't happen, it would be a major problem for him career-wise in a way that it hasn't been in the past," he said.

„Die Konzerte sind eine - Friss- oder Stirb-Situation für Jackson. Wenn das nicht stattfindet, wird es karrieretechnisch ein Riesen-Problem für ihn sein, in einem Aussmass wie es in der Vergangenheit noch nicht war,"- sagt er.

http://articles.latimes.com/2009/may/31/…ael-jackson31/3

Gibt es den Anlass dazu, dass Konzerte nicht stattfänden? Ja, den Anlass und die Belege gibt es.

Phillips belegt selber in der Email, dass Murray sehr auf seine murraysche Loyalität in Bezug auf Michael Jackson überprüft wurde:

Phillips: „Wir haben Murray überprüft. Er ist völlig unparteiisch." (Anm. kein MJ-Fan), d. h. nicht MJ-loyal.

Das ist ein Beleg dafür, dass diese Überprüfung für Phillips so wichtig ist, dass er sie anspricht:
Ob Murray völlig unparteiisch ist oder auf jeden Fall zu MJ halten wird.

Das lässt einen geradezu erschaudern: Wer bankrott und gegenüber seinem Patienten nicht loyal ist, lässt sich doch am besten kaufen?! -
__________________________

Man kann natürlich aufgrund der unbewiesenen Theorie, Michael sollte Murray schon seit 2006 gekannt haben, behaupten, dass Murray dem AEG-Konzern nicht bekannt war und sie sich, so naiv(?) sie sind, nur auf das Urteil von Michael verlassen haben.

Aber tut mir Leid, das stimmt nicht. Die Email von Phillips widerlegt diese Theorie vom Laienverein, der sich ungeprüft „einfach mal auf das Urteil von Michael“ verlässt. Murray ist von der AEG penibelst überprüft worden (z. B. psychologisch – /er sei unparteiisch u. nicht MJ-loyal/, und wenn schon psychologisch auf dessen herausragende Sozialität- bzw. - pathie, dann doch 100%ig finanziell.)

Diejenigien, die mit einem lebenden Michael mehr verdient hätten, würden ihn wohl nicht umbringen lassen.

Klar: Mit dem lebenden Michael, der alle Bedingungen so akzeptierte, wie die AEG das wollte, inkl. 50 engmaschige Konzerte und mehr, würde das niemand tun. Aber:

Michael Jackson wollte keine Konzerte unter solchen Bedingungen. Er hat sich dagegen aufgelehnt! Belege: Die Emails von Gongaware und Phillips:

Michael Jackson lehnt sich gegen die Vertragsbedingungen auf - und gefährdet somit das ganze Geschäft:

Gongaware: „MJ ist faul..(...) Er meint, er sei viel mehr wert!“

Phillips: „Wir können uns nicht vorstellen, die Show zu stoppen!

Soweit ging das schon.. Sie hatten furchtbare Angst, dass die Show stoppt! Ola. Weil MJ sich auflehnt. Und? -

Welche genauen Vorkehrungen dagegen hat Randy als AEG-Präsident getroffen? Vorschläge bitte: -

Außer der vergifteten Leiche auf dem Obduktionstisch, versteht sich.

Gab es andere Vorkehrungen? - Oder gab es keine anderen Vorkehrungen?
_______________________


Ist es nicht sonderbar, dass es Gott (ihm oder ihr) nichts ausmacht, sich in allen Religionen der Welt zu erkennen zu geben, während die Menschen sich immer noch daran klammern, nur ihr Weg (*Religion) sei der richtige?
____________________________
*Anm. "Dancing the Dream", Michael Joseph Jackson
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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Fr 10 Mai 2013 - 15:30

Zitat :
Aus der Zeugenaussage von Alif Sankey:
Als Sankey im Anschluss an jene Proben nach Hause fuhr, rief sie Kenny Ortega noch vom Auto aus an und sagte ihm, dass sie ernsthaft glaube, dass Michael am Sterben sei und dass er sofort ins Spital gebracht werden müsse. Sie bat Kenny Ortega inständig etwas zu unternehmen und fragte ihn, warum niemand sonst dies aufgefallen sei. Am kommenden Morgen verschickte Kenny Ortega einige E-Mails, die zum uns bereits bekannten Treffen mit Conrad Murray, Randy Phillips (dem CEO von AEG Live) und Kenny Ortega bei Michael Jackson zu Hause führte. In einer E-Mail von Randy Phillips nach diesem Treffen schrieb dieser, dass er Murray vertraue und “je öfter ich mit ihm zu tun habe, desto grösser wird mein Respekt für ihn. [...] Dieser Arzt ist sehr erfolgreich (wir überprüfen alle) und er braucht diesen Job nicht. Er ist also vollkommen unvoreingenommen und moralisch einwandfrei”.
Zitat :
Zitat Zoey aus dem Sammelthread für Material zum Prozess:
Wah! Ist das zynisch!
Michael geht es schlecht, sehr schlecht und zwar so, dass es richtig auffällig ist. Man beruft eine "Notfallsitzung" ein, um über die körperliche Gesundheit von Michael zu sprechen und Randy Phillips bringt seinen großen Respekt für den guten und völlig loyalen (!) Murray zum Ausdruck obwohl Michael am Sterben ist. Und wenige Tage später ist Michael dann auch tot, vom lieben Murray zu Tode vergiftet.
Aber wie GUT, dass man den Kerl noch auf Herz und Nieren geprüft hat!!

Das ist so zynisch, Leute, mir fehlen die Worte. Randy meint doch jedes Wort! Denn Murray macht ja seine Arbeit und er macht sie richtig gut. Er macht einfach nur genau das, wofür er bezahlt wird. Und Phillips erkennt das wohlwollend an. Nichts anderes steht hier.
Was für ein Verein, oder?
Unglaublich nicht?
Hochmütig, machtbesessen, siegesbewusst, zynisch und skrupellos.... - was für eine Kombination.
Karen Faye sagte in ihrer Zeugenaussage u.a.:

Sie war beunruhigt, als sie den Terminplan für die 50 Showas sah. Das kann er nicht tun, die Shows sind zu nah beieinander.
Sie sprach mit Ortega, aber der schüttelte es ab..

Sie sorgten dafür, das er zur Probe kam, sie gingen dafür bis zu ihm nach Hause.

In seinen letzten Tagen wurde sie angewiesen, zu ignorieren, was Jackson ihr sagte und sie sollte stattdessen ihre Anweisungen von Randy Phillips bekommen.Einmal sagte er, sie soll Jackson auf die Bühne bringen und seinen Ohrhörer richtig platzieren, auch wenn er den nicht wollte.

Einmal schloss sich Michael zuhause im Bad ein, und wollte nicht zu den Proben im Forum. Gongaware war sauer und versuchte verzweifelt, Michael zum Forum zu bekommen. Sie hörte zufällig ein Telefongespräch, in dem Gongaware dem Securitymann sagte, "Sieh zu, dass er aus dem Bad komt. Hast du einen Schlüssel?. Mach irgendwas..." schrie Gongaware

Bei einer Probe Mitte Juni, war Jackson sehr stoisch und schien verängstigt. Er führte Selbstgespräche, als ich um ihn war, wiederholte er sich ständig, und sagte immer zu das Gleiche. Er sagte" warum hab ich keine Wahl" Das war eines der Dinge, die er ständig wiederholte.

Sie schlug Ortega vor, das ein Psychologe zu Hilfe geholt werden sollte.
Sie sagte, beim Schminken fühlte er sich an wie Eis. Bei einer Probe, hüllte sie ihn in Decken und stellte eine Heizung neben ihn.

Sie sagte ihre Bedenken auch Phillips. Und er sagte "Ja, das ist übel. Nicht gut. Ich musste Michael vom Boden kratzen in London, bei der Ankündigung, weil er so betrunken war."

Quelle ABC7CourtNews bzw. Übersetzung: maja 5809

Es gab genügend Anzeichen, dass Handlungsbedarf bestand. Sowohl Sankey als auch Faye leiteten ihre Bedenken an jene weiter, die die Verantwortung trugen und die Entscheidungsgewalt inne hatten. Aber anstatt etwas für ihren Künstler zu tun - erhöhten sie (AEG) den Druck.
Für mich macht es den Anschein, dass ihnen (AEG) spätestens zu diesem Zeitpunkt klar war, dass es zu dieser Konzertreihe nicht mehr kommen wird.






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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Mo 20 Mai 2013 - 9:55

Bevor es untergeht. Putnam sagte vor Prozessbeginn, dass AEG zwar Murray bezahlt hätte (wenn Michael den Vertrag unterzeichnet hätte= war Voraussetzung) – Murrays Gehalt jedoch nur bevorschusst worden wäre und Michael die Kosten (Produktionskosten/Personalkosten) somit auch Murrays Gehalt an AEG zurückzahlen hätte sollen.
Putnam verglich dieses Vorgehen mit einer Kreditkartenzahlung.

Panish konfrontierte Hollander (Finanzcontroller bei AEG) bei ihrer Zeugenbefragung mit dem TII-Budget. Murrays Gehalt für zwei Monate (300.000) wurde budgetiert. Jedoch befindet sich dieser Posten NICHT unter den Kosten, die Michael an AEG zurückzahlen sollte.

Anthony McCartney ‏@mccartneyAP17 Mai
There was $300k listed for Murray under “preproduction costs” in “This Is It” budgets. It wasn't listed under terms MJ was supposed to pay.
------------------------------------------------------------------------------

Interessant finde ich auch, dass AEG-Anwälte DiLeos Nachlass verwalteten. Das kam heraus, als Panish gezielt nach den Mails/den Computer von DiLeo fragte. Die Mails wurden von jenem Anwalt, den DiLeos Witwe vor dem Auftauchen der AEG-Anwälte beauftragt hatte, sich um den Nachlass zu kümmern, sicher gestellt. Dieser Anwalt stellte auch fest, dass es sich hierbei – in Bezug auf den Prozess - eindeutig um einen Interessenskonflikt handle. DiLeos Witwe ließ das Gericht wissen, dass sie die AEG-Anwälte nicht beauftragt hätte, sie ( Nachlass v.Frank DiLeo) zu vertreten.

Panish sagte außerhalb des Gerichtssaals, er gehe davon aus, dass DiLeo – als Michaels „Manager“ ebenfalls von AEG bezahlt wurde. Wenn dem so ist, so denke ich, haben sie DiLeo geholt, nachdem Michael Tohme gefeuert hatte. L.Rowe, den Michael ja wollte, hatte AEG abgelehnt.

Bin einmal auf den Inhalt der DiLeo-Mails gespannt. Wenn AEG so viel daran lag, diese aus dem Verkehr zu ziehen, dürfte dort Brisantes zu finden sein.



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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Do 23 Mai 2013 - 13:39

LA Times Artikel: Zeugenaussage/Mail Shawn Trell:

Top AEG attorney called Michael Jackson 'the freak' in email
Top AEG Anwalt bezeichnete Michael Jackson in einem Mail - als "den Freak"....

Hours before Anschutz Entertainment Group executives were heading to Michael Jackson’s Holmby Hills home to sign multimillion-dollar contracts for his concert series in London, the firm’s top lawyer called Jackson “the freak” in an email to another company attorney.
Stunden bevor Anschutz Entertainment Group Führungskräfte dabei waren den Multi-Millionen Dollar Vertrag für die London Konzertreihe mit Michael Jackson in seinem Holmby Hills Anwesen zu unterzeichnen, bezeichnete der Top Anwalt der Firma (AEG) in einem Mail, das er einem anderen Firmenanwalt sandte, Michael Jackson als - "den Freak" ...

The email chain starts Jan 28, 2009, with AEG Live executive Paul Gongaware writing Randy Phillips, president and chief executive of AEG Live, “MJ still on today?”

Phillips emails back. “Yes. 5 p.m. 100 Carolwood Dr. You and Shawn should be there,” referring to Trell.

Trell forwarded the email to Fikre, who replied two minutes later, “Does this mean you get to meet the freak?”
Trell leitete das Mail an Fikre weiter, der zwei Minuten später anwortete: Heißt das, du triffst den Freak?

Trell replies, “Apparently. Not sure how I feel about that. Interesting for sure, but kind of creepy.”
Trell antwortete:.Sieht so aus. Ich weiß nicht, wie ich das finden soll. Sicher interessant, aber auch irgendwie gruselig

Für mich zeichnet sich hier ein sehr deutliches Bild ab. AEG Führungskräfte schafften es nicht einmal in schriftlicher Form ihre Verachtung für Michael Jackson zu verbergen. Ich möchte gar nicht wissen, wie sie über ihn gesprochen haben.

Und Michael.....er stand bei der ersten Begegnung mit Trell sofort auf, reichte ihm die Hand und sagte, Hi, willkommen, ich bin Michael. Michael, wie immer, höflich, bescheiden und warmherzig......

... heul ....










Glaube denen, die die Wahrheit suchen, zweifle an jenen, die die Wahrheit gefunden - zu haben scheinen. (abgeändertes Zitat von Gide)
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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Do 23 Mai 2013 - 14:40

Zitat :
Für mich zeichnet sich hier ein sehr deutliches Bild ab. AEG
Führungskräfte schafften es nicht einmal in schriftlicher Form ihre Verachtung für Michael Jackson zu verbergen. Ich möchte gar nicht wissen, wie sie über ihn gesprochen haben.
Wiederwärtig! Einfach abartig wiederwärtig.
Und Randy Phillips, der Heuchler vom Dienst, setzt sich im Murray-Prozess seelenruhig in den Zeugenstand, quetscht sich ein Tränchen aus dem Augenwinkel und erzählt, wie toll er Michael fand und wie tragisch es ist, dass er starb...

Es ist eklig. Gibt's da draußen eigentlich noch irgendjemanden, der immer noch findet, dass die AEG keine Schuld auf sich geladen hat?

Diese Menschen sind Verbrecher und gehören vor Gericht und anschließend verurteilt. Auf 40 Milliarden? Warum nicht! Auch auf 100 Milliarden, aber locker!
Noch lieber wäre mir allerdings, wenn die gesamte Bande Murray in seinem aktuellen Zuhause Gesellschaft leisten würde, gleich für die nächsten 20 Jahre.


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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Do 23 Mai 2013 - 22:07

Zitat :
Wiederwärtig! Einfach abartig wiederwärtig.

...und es schmerzt
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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Do 23 Mai 2013 - 22:56

Zitat :
...und es schmerz
Ja, und wie


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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Do 23 Mai 2013 - 23:55

Zitat :
Es ist eklig. Gibt's da draußen eigentlich noch irgendjemanden, der immer noch findet, dass die AEG keine Schuld auf sich geladen hat?

Klar, die professionellen Schreiberlinge, die als MJ-Fans getarnt seit Jahren die Wahrheit unterdrücken, im Auftrag derer, die mehr als genug zu verbergen haben.

So ist zu lesen.....MJ wurde bereits seit Jahrzehnten als Freak bezeichnet, darum ist diese Benennung nichts ungewöhnliches....oder.....viele Genies werden als Freak bezeichnet, das ist nicht abwertend gemeint...(klar, war ein Kompliment.!?!)

Und immer wieder das Argument - ja, es ist zwar nicht nett, dass sie MJ so bezeichnet haben - aber - es ist weder strafbar, noch kriminell, noch hat es i.etwas damit zu tun, wer nun CM angeheuert hat. Folge dessen ist es irrelevant, wie sie ihn nannten......








Glaube denen, die die Wahrheit suchen, zweifle an jenen, die die Wahrheit gefunden - zu haben scheinen. (abgeändertes Zitat von Gide)
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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Fr 24 Mai 2013 - 9:29

Zitat :
Und immer wieder das Argument - ja, es ist zwar
nicht nett, dass sie MJ so bezeichnet haben - aber - es ist weder
strafbar, noch kriminell, noch hat es i.etwas damit zu tun, wer nun CM
angeheuert hat. Folge dessen ist es irrelevant, wie sie ihn
nannten......
Das ist ein vollkommen schwachsinniges Argument, denn es ist alles andere als irrelevant, welche Haltung die AEG zu Michael Jackson hatte.
Ein Konzertveranstalter, dessen Bosse ihren Hauptkünstler mehrfach schriftlich mit solch abfälligen und verachtenden Bemerkungen bezeichnen (war ja nicht der Ausnahmefall!), dem ist auch grundlegend egal, wie es ihm geht, solange er die Kohle reinbringt.
Und das bedeutet als Konsequenz, dass auch vor rabiateren Druckmethoden nicht zurückgeschreckt wird, denn "der Freak" soll einfach nur funktionieren.
Diese verachtende Haltung gegenüber Michael zeigt ja nicht nur den völligen Mangel an Respekt (und guter Erziehung!!), sondern vor allem auch, mit was für Menschen wir es hier zu tun haben.
Und es zeigt sehr deutlich, was Michael für sie war:
Sie behandelten ihn wie ein Stück Dreck und genau so sahen sie ihn auch. Ein Stück Dreck, das Kohle bringt. Tot sogar noch mehr als lebendig.

Wir dürfen dabei nicht vergessen, dass Phillip Anschutz nachweislich ein erzkonservativer Rassist ist. Genau wie Tom Sneddon und Diane Dimond auch. Es liegt absolut nahe, dass auch die anderen hohen Tiere von AEG derselben menschenverachtenden Gesinnung angehören. Ihre schriftlichen Äußerungen lassen jedenfalls darauf schließen.

Die einzigen, die jetzt noch AEG verteidigen stehen halt auf deren Gehaltsliste.


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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Fr 24 Mai 2013 - 16:57

Zitat :
Wiederwärtig! Einfach abartig wiederwärtig.
Und Randy Phillips, der Heuchler vom Dienst, setzt sich im Murray-Prozess seelenruhig in den Zeugenstand, quetscht sich ein Tränchen aus dem Augenwinkel und erzählt, wie toll er Michael fand und wie tragisch es ist, dass er starb...
Ja Zoey, Du hast sowas von Recht. schlecht
Dem Phillips hat man ja im Prozess schon an der Nasenspitze ablesen können, dass er lügt wie gedruckt. Gongaware war nicht besser. bäh Von den beiden hab ich sowieso nichts Gutes erwartet. Dass da aber noch soviele Andere mitmachten, Anwälte etc..... Meinetwegen können die alle zusammen zu Murray in die gleiche Zelle. Aber nicht nur 4 Jahre mit vorzeitiger Entlassung. Was für ein Verein OMG

Ich hab mal wieder die "This is it DVD" angesehen. Speziell die Extras in Hinblick auf dieses Pärchen. Wenn ihr es emotional schafft, dann solltet ihr das mal machen. Mit diesen Infos ist das einfach nur irre Kotz

Zitat :
Und immer wieder das Argument - ja, es ist zwar nicht nett, dass sie MJ so bezeichnet haben - aber - es ist weder strafbar, noch kriminell, noch hat es i.etwas damit zu tun, wer nun CM angeheuert hat. Folge dessen ist es irrelevant, wie sie ihn nannten......

Es ist zutiefst rassistisch in meinen Augen. Scream Es ist genau das was Leonard Rowe in seinem Buch "What really happened" beschreibt.
Als ich die Übersetzung damals gelesen hatte, dachte ich, das kann doch aber heute nicht mehr zutreffen. Weit gefehlt wie mir scheint. traurig Es ist immer noch soooooo schlimm. schock

Ich könnte mir vorstellen, dass Katherine bei allem Schmerz, den es für sie bedeuten muss, diese mails zu hören, eine gewisse Beruhigung/ Bestätigung fühlte. So nach dem Motto, das hab ich doch schon immer gewusst und niemand hat es mir/uns geglaubt. Vielleicht war sie deswegen, wie ich gelesen habe, ziemlich gefasst.

Allerhöchste Zeit für mich AEG live für immer zu boykottieren. dafür

Wir haben uns überschnitten Zoey Herz hüpf4
Edit.
Zitat :
Die einzigen, die jetzt noch AEG verteidigen stehen halt auf deren Gehaltsliste.
Mal abgesehen von den Fans, die es ja auch gibt, die sich jedenfalls noch vor Kurzem wünschten, dass AEG den Prozess gewinnt. Weil ja Katherine die Böse ist, denn sie zerrt ja alles wieder ans Licht und in die Öffentlichkeit. Wie z. B. Herr Cascio bei Brisant vorgestern verkündete. Wenn man dem denn glauben darf. wütend
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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Fr 24 Mai 2013 - 17:34

Zitat :
Mal abgesehen von den Fans, die es ja auch gibt, die sich jedenfalls noch vor Kurzem wünschten, dass AEG den Prozess gewinnt. Weil ja Katherine die Böse ist, denn sie zerrt ja alles wieder ans Licht und in die Öffentlichkeit. Wie z. B. Herr Cascio bei Brisant vorgestern verkündete. Wenn man dem denn glauben darf.
Auch unter manchen, die sich Fans nennen, gibt es welche, die nicht ganz uneigennützig handeln. Die geben sich als Fans aus, sind aber in Wirklichkeit nur Söldner i-welcher Konzerne. Z.B. von AEG.
Gerade in vielen amerikanischen Netzwerken und Foren findet man sie haufenweise, hier in D. aber schon auch. Hier kann man übrigens ganz gut nachlesen, wie die so arbeiten.


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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Fr 24 Mai 2013 - 23:44

Zitat :
Auch unter manchen, die sich Fans nennen, gibt es welche, die nicht ganz uneigennützig handeln. Die geben sich als Fans aus, sind aber in Wirklichkeit nur Söldner i-welcher Konzerne. Z.B. von AEG.
Gerade in vielen amerikanischen Netzwerken und Foren findet man sie haufenweise, hier in D. aber schon auch. Hier kann man übrigens ganz gut nachlesen, wie die so arbeiten.

Und wo die genau namentlich so arbeiten. Fällt gerade dort auf, wo der Fokus auf die schlimmen, geildgeilen, dummen u. was weiß ich, Jacksons als Klägerpartei (!) oder auf MJs Sexualität mitten im Prozess gegen die Profitsucht der AEG gelenkt wird, und der AEG-Verein verharmlost wird (kann man nix tun, Konzern halt!- die Timeline fällt hier perfekt mit dem Prozess gegen die AEG zusammen. Das beweist, wer dahinter ist und Geld dafür zahlt.

40 Mlrd sind für Verachtung, dreistes Ausnehmen und Tötung eines der berühmtesten Stars der Erde ein Tropfen auf den heißen Stein. Gäbe es bei ihnen kein Geld für solche medialen "Spielchen", hätten wir eine um Mengen sauberere Medienlandschaft.

Aber so wird das alles seit Jahren gekünstelt und mit Höchstprofit vermüllt. Genau jetzt erleben wir die höchste Zeit, wo wir selbstständig erkennen, wer genau seit Jahren namentlich hinter dieser Medienlandschaft agiert und/bzw. diese die ganze Zeit fördert, - DANK dem Licht der Welt, das auf ALLES fällt.
____________________


Ist es nicht sonderbar, dass es Gott (ihm oder ihr) nichts ausmacht, sich in allen Religionen der Welt zu erkennen zu geben, während die Menschen sich immer noch daran klammern, nur ihr Weg (*Religion) sei der richtige?
____________________________
*Anm. "Dancing the Dream", Michael Joseph Jackson
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BeitragThema: Re: Der Prozess K.Jackson gegen AEG - DISKUSSIONSTHREAD   Sa 25 Mai 2013 - 12:56

Es ist wie immer äußerst aufschlussreich, zu erfahren, wie die AEG wie ein Haufen Volltrottel agiert:
http://recognize-history.teamgoo.net/t749p20-material-zum-aeg-prozess-keine-diskussion#7596

Laut Trell hat Randy Phillips also gelogen, wenn er behauptet, dass man "Murray überprüft" und für "total fähig" und "völlig unparteiisch" gehalten habe. Laut Trell wurde der Doktor gar nie von der AEG überprüft.
Tahaha, natürlich hat der gute Randy da gelogen, denn für fähig konnte man Murray beim besten Willen nicht halten: Seine Vergangenheit und seine medizinischen Tätigkeiten sind derart undurchsichtig, dass man sich fragen muss, ob der Kerl tatsächlich Arzt ist oder nur so tat als ob.

Was allerdings die Überprüfung angeht: Ich bin mir sicher, dass eine Überprüfung von "Dr." Murray stattgefunden hat. Man hat den Arzt auf Herz und Nieren geprüft, aber halt nicht auf seine medizinischen Qualifikationen oder auf seine ethische Korrektheit. AEG waren ganz andere Dinge wichtig und für ihre Zwecke war Murray genau der Richtige.


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