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Michael Jackson - ein spiritueller Blickwinkel
 
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 OT-Spiritualität

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Zoey
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BeitragThema: OT-Spiritualität   Mo 26 Nov 2012 - 22:34

Im alten Forum hatten wir den gleichnamigen Thread, in dem es um Spiritualität im weitesten Sinne ging. Hier haben also Diskussionen rund um das Thema Spiritualität ihren Platz, spirituelle Themen selbst können weiterhin im God's Glow oder in eigenen von euch eingestellten Threads geführt werden.


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"The meaning of life is contained in every single expression of life. It is present in the infinity of forms and phenomena that exist in all of creation." Michael Jackson
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Frozenheart

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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Mo 10 Dez 2012 - 20:55

Ich hab mal eine Frage und hoffe, hier bin ich richtig. Spiritualität ( bewusste) ist für mich neu. Ich interessiere mich momentan für die Chakren im Körper, hat das auch etwas mit Spiritualität zu tun ?
Kennt sich jemand aus damit und weiss, wie man die Chakren wieder aktivieren kann ? Wäre Meditation eine Möglichkeit ?


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Zoey
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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Mo 10 Dez 2012 - 21:27

Hallo Frozenheart, du kommst genau richtig!
Letztendlich ist alles, was ist, reine Energie. Darum besteht auch unser feststofflicher Körper aus feinstofflicher Energie. Doch über den feststofflichen Körper hinausgehend, besitzen wir auch Energiekörper, auch Ätherkörper genannt.
Ebenso wie es Aterien und Venen in unserem Körper gibt, die das Blut zirkulieren lassen, und wie es Nerven gibt, die elektrische (energetische!) Impulse transportieren, so gibt es auch Energiemeridiane, die feinstoffliche Energie durch den Körper zirkulieren lassen. Ihre Schnittstellen nennt man Chakren.
Jeder Mensch besitzt mehrere Chakren, die über den Körper verteilt sind. Einige der Hauptchakren korrespondieren mit den Hormondrüsen wie z.B. den Keimdrüsen (Eierstöcke und Hoden), den Nebennieren, dem Solarplexus (Bauchspeicheldrüse), der Thymusdrüse oder der Zirbeldrüse.
Chakren regeln den Energiehaushalt im Körper und ich spreche nicht von Kilokalorien, die in physikalische Energie umgewandelt werden. Ich spreche von geistiger Energie.
Jedes Chakra steht für eine bestimmte Form der Energie und wird einer entsprechenden Farbe zugeordnet. Außerdem ordnet man den Chakren verschiedene Töne (Schwinungsfrequenzen) zu.
So steht z.B. das rote Wurzelchakra für eine "rohe", eher materiell ausgerichtete Kraft und befindet sich nicht umsonst am Steißbein. Sie erdet.
Dem gegenüber steht das violette Scheitelchakra, das uns an "den Himmel" anbindet. Ist dieses Chakra aktiviert, ist eine Form der Hellsichtigkeit und innere Klarheit gegeben.
Um Chakren zu aktivieren bedarf es nicht viel und schon gar nicht braucht man dafür irgendeinen, womöglich teuren, Hokuspokus.
Es ist wie mit Vitaminpillen, die nicht nur völlig nutzlos, sondern im Übermaß genossen auch noch gefährlich sind.
Genau wie wir eigentlich, wenn wir uns gesund und ausgewogen ernähren, unseren Vitaminbedarf vollkommen decken, sind auch unsere Chakren gut versorgt und aktiviert, wenn wir im seelischen Gleichgewicht sind.
Nur wenn wir best. Aspekte vernachlässigen, schwächt das die Chakren.
Menschen, die sich sehr um die Esoterik bemühen und den "Kopf in den Wolken" haben, sind meist sehr wenig geerdet. (Merkt man denen auch an). Dementsprechend schwach ist dann oft das Wurzel oder Sexualchakra.
Umgekehrt kann natürlich dasselbe sein - Menschen, die sehr materialistisch eingestellt sind und nur die "rohe" Energie verarbeiten, haben oft im Kopfbereich verkümmerte Chakren.
Das Herzchakra steht natürlich für Mitgefühl und Empathie, das Halschakra für Kommunikation, Solarplexus für Intuition und so weiter.
Sind alle Bereiche ausgeglichen, sind die Chakren alle stark.
Um die Chakren zu aktivieren braucht man daher keinen Hokuspokus, sondern nur die kontinuierliche Arbeit an sich selbst.

Hier ist der Beitrag, den ich im Forever über die Chakren geschrieben habe:

Reload:
"

Soll ich kurz etwas über Chakren schreiben? Für die, die den Begriff nicht kennen? Immerhin sind wir hier in Basics...
Ok. Chakren sind sowas wie die Energiemotoren unseres Körpers.
Sie funktionieren genau wie kleine Ventilatoren, die die Energie im
Körper kanalisieren und verteilen. Manche sagen, sie sehen auch genauso
aus wie Ventilatoren und rotieren im Uhrzeigersinn. Andere sagen, sie
sehen aus wie wunderschöne Lotusblumen. Wie dem auch sei - Chakren sind unendlich wichtige Freunde für uns - sie sind unser Energiemotor.

Es gibt 7 Hauptchakren und sie haben ihren Sitz an unserem Rumpf entlang.
Jedes der einzelnen Chakren ist einer Farbe und einer bestimmten Qualität zugeordnet. Diese Farben können von hellsichtigen Leuten wahrgenommen werden.
Das erste Chakra ist das Wurzelchakra
und es ist tiefrot. Es hat seinen Sitz direkt am Rumpfende, da wo die
Wirbelsäule aufhört etwas unterhalb des Steißbeins in Richtung
Geschlechtsorgane. Es ist von wunderschöner tiefroter Farbe und es hat
die Aufgabe, uns zu erden.
Es steht für Lebenskraft, Materialität, Erde, Bodenhaftung, Urvertrauen.
In negativer Ausprägung, also wenn der Fluss gestört ist, kann es auch
für Besitzdenken, rohe Gewalt, Gier und Sturheit stehen. Es kommt darauf
an, was man daraus macht - so wie immer.

Das zweite Chakra ist das Sexualchakra
und es ist hellrot bis orange. Es hat seinen Sitz ungefähr überhalbt
des Schambeins. Es ist von wunderschöner tieforangener Farbe und es hat
die Aufgabe, die sexuelle Energie zu kanalisieren.
Es steht ebenfalls für Lebenskraft aber mehr auf emotionaler Ebene, für
Fortpflanzung und damit Evolution, auch in geistiger Hinsicht, für
körperliche Liebe und Erotik und damit auch den energetischen Austausch,
der damit verbunden ist und auch für Neugeburt. Deswegen hat es die
Farbe der aufgehenden Sonne am Morgen.
In negativer Ausprägung kann es für Machtmissbrauch (in sexueller
Hinsicht) stehen, für Triebhaftigkeit und sexuelle Gewalt. Aber auch für
Verklemmtheit, sexuelle Störungen, emotionale Kälte.

Das dritte Chakra ist das Solarplexus- oder Nabelchakra
und es sitzt direkt über dem Nabel. Es ist von wunderschöner Sonnengelber Farbe.
Dieses Chakra steht für Emotionen, für Intuition, die aus dem Bauch
heraus kommt, für tief gelebte Liebe, für Entwicklung der
Persönlichkeit, des ICH's und für Aktivität und Energie. In negativer
Ausprägung kann es für Machtmissbrauch, für Kraftlosigkeit, Gefühlskälte
oder allgemein blockierte Gefühle stehen.

Das vierte Chakra ist das Herzchakra
und es sitzt direkt zwischen Herz und Brustbein. Es ist von leuchtend
smaragtgrüner Farbe und steht für Liebe in ihrer reinsten Form:
Bedingungslose Liebe. Hier hat die Liebe keine sexuelle Komponente mehr,
wie beim Sexualchakra sondern es steht für die Liebe im Allgemeinen, zu
Gotte Schöpfung, wenn man so will. Es steht für Heilung (durch Liebe),
Verbundenheit mit der Natur und der Erde, Mitgefühl und Hingabe.
In negativer Ausprägung kann es für ungelebte Liebe, für Verbitterung,
Kaltherzigkeit, Beziehungsprobleme und auch emotionale Gestörtheit
stehen.

Das fünfte Chakra ist das Halschakra und es liegt direkt am Kehlkopf. Seine Farbe ist türkis wie das Meer an manchen Stellen.
Es steht für Ausdruck, Kreativität, Inspriation, Kommunikation, Freiheit
und Intellektuelelle und Künstlerische Höhenflüge. Auch für die
Wahrnemung der inneren Stimme.
In negativer Ausprägung kann es für Schwierigkeiten bei der
Kommunikation stehen, für Schüchternheit, Wortfindungsstörungen aber
auch für blockierte Kreativität, blockiertem Zugang zur inneren Stimme
oder für Manipulation mittels Kommunikation, für Missbrauch von
Massenmedien (Computer, Fernsehen) und auch für verschiedene Süchte und
Abhängigkeiten.

Das sechste Chakra ist das Stirnchakra, auch drittes Auge genannt. Es liegt direkt zwischen den Augenbrauen und es ist tief dunkelblau.
Dieses Chakra ist bei einigen Menschen aktiv, bei anderen noch nicht. Es
steht für Medialität, Hellsichtigkeit, Klarsichtigkeit, Verbindung mit
der geistigen Welt, für Intution und übersinnliche Wahrnehmung. Auch
für Vorstellungskraft und Phantasie
In blockiertem Zustand kann es für Mangel an Phantasie stehen oder für
nicht umgesetzte Visionen. Aber auch für geistige Verwirrung, psychische
Krankheiten wie Schizophrenie, Ängste und Wahrnehmungsstörungen, für
Vergesslichkeit, Verwirrtheit und Konzentrationsschwäche.

Das siebte Chakra ist das Kronen- oder Scheitelchakra und es sitzt in der Mitte des Scheitels. Seine Farbe ist tief violett oder magentafarben.
Es steht für Verschmelzung mit All Is One.
Es steht für Erleuchtung, für spirituelles Wissen, das aus der Quelle
selbst kommt, für Verbindung mit dem Göttlichen und für ... das
Christusbewusstsein.
Ist dieses Chakra geöffnet, selbst nur für einen Moment, dann kommt ihr
in Kontakt mit dem höchsten Bewusstsein, wenn auch nur für einen Moment.
Aber das kann alles verändern.
In blockiertem Zustand steht es für mangelndem Kontakt mit Gott, Weltschmerz, Hoffnungslosigkeit, unerklärliche Traurigkeit...


Jedes Chakra existiert in energetischer Form. Ist ihr Fluss gestört,
werden wir krank und fühlen uns blockiert. Manchmal hilft es, wenn man
spürt, dass ein oder mehrere Chakren nicht richtig laufen, sich die Chakren in ihrer Farbe bildlich vorzustellen. Krankheiten im Bereich der Chakren
(Darm, Geschlechtsorgane, Bauchraum, Herz und Lunge, Hals + Kehlkopf,
Stirn + Augen, Kopf) könnten unterstützend auch mit Farbvisualisierung
behandelt werden."

_____________________________________
Außerdem habe ich ein Jahr später einen weiteren Beitrag zu Chakren verfasst. Diesen hier:

"Seit alters her berichten indische Yogis von dieser Art der Energie, die
wir gemeinhin nur als "sexuelle Energie" kennen und wahrnehmen. Dabei
ist sie tatsächlich noch etwas mehr als das. Es wird berichtet, dass
diese Energie sich normalerweise nur im untersten Chakra, dem roten Wurzelchakra
konzentriert. Doch mittels mentaler Erweiterung des Geistes und
Erhöhung des eigenen Bewusstseins, sollten wir in der Lage sein, diese
Energie durch alle Chakren nach oben fließen zu lassen bis hin zum Stirnchakra, das blau ist, und darüber hinaus zum Scheitelchakra,das die Farbe Violett hat und sogar noch darüber hinaus bis in Chakren außerhalb unseres Körpers, die uns nun wahrhaft mit dem Kosmos verbinden und funkeln wie reinstes Gold
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Nimmt diese vormals rein sexuell gefärbte Energie diesen Weg von unten
nach oben, so gewinnt sie, den Überlieferungen der Yogis nach, eine
völlig andere Qualität. Eine sehr viel feinere, bewusstere und
energetischere Qualität.
Sie wandelt sich durch das gesamte Farbspektrum von Rot zu Blau bis hin zu... reinem Gold in ihrer höchsten Form.

Die Chakren des Menschen sind nichts
weiter als Energiewirbel, Punkte am menschlichen Körper, die die
Lebensenergie bündeln und verteilen. Sind sie intakt, sind wir gesund.
Sind sie blockiert, ist unser Energiefluss gestört, wie bei einem Bach,
in dem sich das Wasser staut.
Jedes Chakra schwingt auf einer bestimmten Frequenz, die dem physikalischen Spektrum des Lichts entspricht.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Jedes Chakra hat also eine bestimmte Farbe. Das Wurzelchakra am
Steißbein gelegen ist tiefrot, dann geht es über orange, gelb, grün,
türkis bis zu blau und violett. Da unser ICH nicht mit dem Körper
aufhört, verfügen wir darüber hinaus auch über Chakren,
die sich außerhalb unseres Körpers befinden und die Farbschwingungen
von silber, gold und weiß aufweisen. Sagen die indischen Yogis.
Zudem verfügt jedes Chakra über eine bestimmte Qualität von Schwingung und drückt bestimmte Eigenschaften aus.
Während sich im untersten Chakra wie gesagt die sexuelle Energie in
ihrer "materiellsten" Form bündelt (Also die reine Lust und Begierde,
das Urprinzip der Sexualität), gewinnt diese Energie völlig neue
Qualitäten, wenn sie nach oben kanalisiert wird.

Findige Esoteriker versuchen natürlich
diese Energie durch bestimmte Techniken fast gewaltsam nach oben zu
leiten und versprechen sich dabei einen sexuellen Lustgewinn. Dabei wird
aber übersehen, dass es nicht primär um die Lust geht, sondern darum,
Energie auf eine höhere Ebene zu bringen. Wer sich von diesen lustigen
Techniken besseren Sex verspricht wird ihn vielleicht haben aber
deswegen noch lange nicht seine Energie erhöhen. Das nur am Rande...

Doch abgesehen davon, dass das ein unfassbar ekstatisches Gefühl im
ganzen Körper sein muss, wird die Qualität der Energie dabei
differenzierter. Sie beschränkt sich nicht mehr nur auf die bloße
Befriedigung von Lust. Sie wird ausdrucksstärker.
Dort oben in der Region des blauen Stirnchakras muss sie eine völlig
neue Qualität gewonnen haben. Denn dieses Chakra steht für
Hellsichtigkeit, Visionen, Denkprozesse, Mentalität und die
intellektuelle und spirituelle Verarbeitung von Energien. Hier
konzentriert beschränkt sich diese Energie nicht mehr einfach nur auf
das Sexuelle. Sie ist... zur Liebe geworden."


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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Mo 10 Dez 2012 - 21:48

Vielen Dank Zoey !
Ich hab auch schon einiges darüber gelesen und ich gehe davon aus, dass mein Wurzelchakra komplett blockiert ist. Was bedeutet denn genau, das Wurzelchakra erdet einen ? Heisst das jetzt auch sinngemäß *ich habe den Boden verloren* ?
Crying or Very sad
Mit der Visualisierung werde ich mal versuchen. Danke für den Tip


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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Mo 10 Dez 2012 - 22:11

Zitat :
Ich hab auch schon einiges darüber gelesen und ich gehe davon aus, dass
mein Wurzelchakra komplett blockiert ist. Was bedeutet denn genau, das
Wurzelchakra erdet einen ?
Erdung, Bodenhaftung kann man vielleicht gleichsetzen mit einer gesunden Bodenständigkeit. Auch mit dem "in der Materie verhaftet sein". Ich will jetzt keine Klischees bedienen, aber es gibt z.B. oft bei sehr ungeerdeten Menschen die Tendenz, für die alltäglichen Belange des Lebens wenig oder gar kein Interesse übrig zu haben. Man träumt sich durchs Leben, schwebt ein bisschen über den Wolken. Oder hat vllt. Probleme damit, irgendwo Wurzeln zu schlagen, auch im übertragenen Sinn. Ein gesunder Skeptizismus gehört ebenso zum "Geerdet sein". Auch die "Lust am Irdischen". Sinnliche Genüsse, Sex, gutes Essen, Trinken, schöne Feiern, Geld.
Ist das alles im gesunden Gleichgewicht (und nimmt nicht überhand!), so ist das Wurzelchakra ganz gesund.
Auch das buchstäbliche Graben in der Erde (Gärtnern, Baum pflanzen, Ernten, Töpfern), Spazieren gehen, Kochen, und solche Sachen könnten wahrscheinlich helfen. Jedenfalls kann ich mir vorstellen, dass das eine gute Idee wäre. Und ja, vermutlich auch Sex. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


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BeitragThema: Spiritualität - was es nicht ist   Di 11 Dez 2012 - 23:05

Hallo ihr Lieben!

Wenn von Spiritualität die Rede ist, wird oft gefragt, was man selber darunter versteht.
Für mich persönlich ist alles im Leben spirituell.
Spirit bedeutet, Geist. Also etwas flüchtiges, schwer fassbares. Für mich ist Spiritualität aber etwas sehr konkretes.
Spiritualität ist gelebte Ethik.
Und bevor man anfängt, zu definieren, was Spiritualität ist, sollte man definieren, was sie nicht ist.
Spiritualität ist kein Hokuspokus. Es braucht keine Rituale oder Einweihungen in bestimmte Geheimnisse, um Spiritualität zu leben oder zu verstehen. Spiritualität ist nichts Elitäres. Spiritualität ist nichts Geheimnisvolles.
Spiritualität hat nichts mit "höher" oder "besser" zu tun und es macht einen auch nicht besser oder toller als andere. Es macht einen nur sensibler für die Welt.
Und am wichtigsten: Spiritualität nimmt nie die eigene Freiheit und Verantwortung. Tatsächlich hat Spiritualität alles mit Freiheit und Verantwortung zu tun - sie ist gelebte Ethik.
Wenn ihr auf jemanden trefft, der euch in schönen Worten weis machen will, dass ihr seinen Spuren (oder denen eines anderen) folgen müsst, weil ihr einen Guru braucht, um heil und ganz zu werden, oder wenn ihr jemanden trefft, der euch einen Haufen Geld abknöpfen will, um euch das Heil zu bringen - dann macht einfach kehrt und geht weg.
Dasselbe gilt für all jene, die euch weis machen wollen, dass nur sie im Besitz der einzig gültigen Wahrheit sind.
Oder für all jene Stimmen, die mit Angst oder Druck arbeiten und diese sind zahlreich.
Alle Sekten und Kirchen arbeiten auf die eine oder andere Art mit Angst.
Das hat nichts mit wahrer Spiritualität zu tun.
Spiritualität ist vieles aber eines ist sie nicht: Angst.


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BeitragThema: Wir sind nicht alleine   Mi 12 Dez 2012 - 14:14

Ich sah gerade wieder einmal den Film "Hinter dem Horizont" Herz

Und ich möchte euch an etwas erinnern, kurz zum inne halten, weil es mir einfach immer und in jeder Situation hilft:

Wir sind nicht alleine. Nie.

Da sind ständig Wesen um uns herum, die nur darauf warten, uns helfen zu dürfen. Da ist Hilfe, die den Überblick hat und dafür sorgt, das es uns gut geht. Wir haben alle Hilfe, die wir brauchen, immer! Wir dürfen das wissen, und darauf vertrauen.

Der wunderbare Soundtrack vom Film:



That, yes, I'd always be beside you
To watch the day and night
And we listen to the sunrise
And feel it's growing light
And peace will come inside so quiet

Wherever we're going, I don't know
For a million years our love keeps growing
The mystery deepens, day by day
But trust my love, and hear me say
Peace will come inside so quiet

Da ist Hilfe, mehr als wir jemals annehmen können, und es gibt keinerlei Grund zu verzweifeln. Alles was es braucht ist ein kleines "Bitte", und sei es noch so leise. Sie sind bei uns, alle die voraus gegangen sind und noch viel mehr, den ganzen Tag, die ganze Nacht, vom Tage unserer Geburt bis zum Tod. Und dann empfangen sie uns und heißen uns Willkommen.

Wir haben alle Hilfe die wir brauchen.


Keep the faith! Herz


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Fenja

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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Mi 12 Dez 2012 - 19:02

Danke Tova für Deinen schönen Text.

"Da ist Hilfe, mehr als wir jemals annehmen können, und es gibt keinerleid Grund, zu verzweifeln. Alles was es braucht, ist ein kleines "Bitte" - und sei
es noch so leis. Sie sind alle bei uns, alle die voraus gegangen sind und noch
viel mehr, den ganzen Tag, die ganze Nacht, vom Tage unserer Geburt bis zum Tod. Und dann empfangen sie uns und heißen uns willkommen."

Das hat mich gerade sehr berührt. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Mi 12 Dez 2012 - 19:16

Tova @Fenja

Danke Frozenheart und Zoey für die Fragen und Erklärungen zu den Chakren, das hat mich auch sehr interessiert!
Und speziell Danke für den "Spiritualitätsdefinitionspost" - ich liebe den! Das ist alles so natürlich und selbstverständlich wie unser Reflex, Luft ein- und wieder auszuatmen. "Gelebte Spiritualität ist gelebte Ethik" << JA!!
Sorry, ich war vorhin so in eine andere Welt mitgenommen vom Film, sodass ich nur geschrieben und gar nicht gelesen habe... erst jetzt. Tova


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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Mi 12 Dez 2012 - 19:21

Mir fehlt hier einzig und allein der [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] - Button.

Kann man den nicht einführen????

(Und den "Büdde-Button" gleich auch noch ....) [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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Tova
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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Mi 12 Dez 2012 - 19:27

Nein Fenja.... geht leider absolut nicht :-(
Ich hab auch schon gebettelt und gezetert, aber es geht rein programmtechnisch nicht. Leider!


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BeitragThema: Wir haben die perfekten Vorraussetzungen   Mi 12 Dez 2012 - 22:01

Ich reloade diesen Mini-Beitrag hier, weil er mir eine Menge bedeutet, er aber keinerlei Bezug zu den sonstigen Beiträgen im Be God's Glow hat. Diese Thesen wurden in Nebensätzen erwähnt, beschäftigten mich sehr lange, und plötzlich war es mir einfach sonnenklar. Das war definitiv ein riesen AHA-Moment. (Und ja, ich vergesse es immer wieder. Umso wichtiger, mich daran zu erinnern!)
__________
Also, reload:

Ich habe die perfekten Eltern.
Ich habe die perfekte Kindheit.
Ich bin im perfekten Umfeld geboren.
Ich habe die perfekte Umgebung und die perfekten Voraussetzungen zur Verfügung, um meinen Traum zu verwirklichen.
Alles ist perfekt.
Alles was passiert, bringt mich weiter und ist gut für mich.

Ich darf nur nicht vergessen: Gott hat mir immer nur Engel geschickt. Tova


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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Mi 12 Dez 2012 - 23:47

Hi!

Ich möchte euch was erzählen, was sicher jeder von euch kennt. Fragen, die sich sicher jeder manchmal stellt. Ich erzähle euch das jetzt anhand einem ganz konkreten Beispiel, weil es das war, das mich einfach einmal mehr darüber nachdenken hat lassen.
(Ich verwende fiktive Namen).

Ich bin heuer in eine neue Klasse gekommen, also neue Mitschüler, neues Umfeld. Eine Schülerin aus dieser Klasse ist eine meiner besten Freundinnen, ich nenne sie hier Anna, den Rest kannte ich nicht. Ich tu mir nicht schwer mit neuen Leuten, es dauerte nicht lange, da hatte ich meinen "Kreis" an Leuten gefunden. Besonders mit einer Mitschülerin passte es von Anfang an besonders gut, und seit ein paar Wochen schreiben wir viel auf Skype, es war bald eine tiefer gehende Freundschaft, ich nenne sie hier Magda. Sie ist eine unscheinbare, kleine Maus die bloß keinem weh tun will oder anderweitig unangenehm auffallen will. Unsicher, aber sehr feinfühlig. *
Weiter in dieser Geschichte spielen noch folgende Personen eine Rolle:
- Sophie, sie bemüht sich in die Klassengemeinschaft zu passen, eckt aber viel an und ist einfach eine Persönlichkeit, mit der viele nicht klar kommen. Sie macht so gesehen nichts falsch, aber sie steckt eben in ihrer Geschichte und weiß nicht wirklich wo hin mit sich. Die meisten wollen möglichst wenig mit ihr zu tun haben.
- Laura, bekennende Katholikin, missioniert jeden, der ihr nicht klar die Grenzen zeigt, aber wenn man "Stopp" sagen kann, kann man eine Menge Spaß mit ihr haben und im Grunde mag sie jeder gern.
So, soviel dazu.
*(Das hier soll kein Urteil über diese Personen sein. Ich versuche nur, die Personen so zu beschreiben, dass ihr sie euch und ihre Rolle in der Geschichte vorstellen könnt. Es sind meine ureigenen Empfindungen wie ich diese Personen wahrnehme. Rein subjektiv, vllt. liege ich völlig falsch!)

Jetzt zu den Ereignissen der letzten Tage: Ich bin zur Zeit krank, war diese Woche noch nicht in der Schule. Deswegen habe ich hier das Gefühl, den ganzen Klassen-Rummel einmal von außen zu betrachten. Ich hab den ganzen Tag gelesen, nichts von der Schule gehört. Abends kam Magda auf Skype online und war ziemlich verstört. Sie war sehr traurig und enttäuscht, und es dauerte, bis sie heraus rückte, was passiert war. Zuerst fragte sie mich, was ich von Sophie halte. Das war eine schwierige Frage für mich, ich hab sie ihr beantwortet, so gut ich konnte. Die Antwort war lang, sinngemäß zusammengefasst besagte sie in etwa, dass ich denke, dass Sophie sich total unsicher ist, wie sie auf andere wirkt, Angst hat ausgeschlossen zu werden und einfach mitten in einem Entwicklungsprozess steckt, wo es für andere nicht immer leicht ist, damit umzugehen. Sie dankte mir zig mal und meinte ständig, ich sei wohl der letzte ehrliche Mensch auf diesem Planeten. Dann endlich rückte sie heraus, was passiert war: In der Mittagspause war wohl ein Großteil der Klasse wieder einmal über Sophie hergezogen. Keiner sagt es ihr direkt, aber der Unmut gegen sie ist ein offenes Geheimnis. Magda ist eine unheimlich gute Seele und versucht immer, für Sophie Partei zu ergreifen. Dieses Mal fielen ihr Anna und Laura - die wir beide für sehr ehrlich hielten - allerdings in den Rücken, sie zogen mit dem Rest mit.

Magda war wahnsinnig enttäuscht und traurig und wütend, und fragte den ganzen Abend nur: "Wieso, wieso, wieso?!?".

Ich schätze mal, für keinen von euch klingt das fremd, solche Dinge passieren ständig und überall. Überall, wo mehrere Menschen für längere Zeit miteinander klar kommen müssen. Und ich schätze mal, dass sich das an einem Arbeitsplatz ganz ähnlich abspielt wie in einer Schulklasse.

Ich kann voll verstehen, wenn man manchmal angesichts dieser Dinge verzweifeln möchte, vor allem, wenn man irgendwie drin verwickelt ist. Aber ich denke, es hilft nichts, wenn man den Leuten dann ein Etikett "Böse" aufklebt und sie in die nächste Tonne schmeißt. Vor allem frage ich mich dann, wie viele Etiketten beschriftet mit "Böse" ich dann schon auf mir kleben hätte. "Wer ohne Sünde (Fehler) ist, werfe den ersten Stein."

Das war, was ich Madga geantwortet habe:
Zitat :
Weißt du, ich denke, es ist einfach so, das man Menschen nicht in Gut und Böse einteilen kann. Ich hab auch schon Scheiße gebaut und es furchtbar bereut. Wenn Leute so "schlecht reden" hinter dem Rücken find ich das ekelhaft und furchtbar... es widert mich wirklich an. Aber ich denke, man sollte unterscheiden zwischen den Menschen, und der Tat. Jeder Mensch macht mal Fehler, und jeder Mensch ist lern- und entwicklungsfähig. Und man sollte sich immer Fragen, wieso ein Mensch so handelt wie er handelt: Es ist deutlich zu beobachten, das Leute, die über andere schlecht reden, das eigentlich immer tun, weil sie mit sich selbst gerade nicht wirklich klar kommen.
Und in den allermeisten Fällen, gerade bei Anna und Laura, denke ich, dass es nicht bewusstes Schaden ist, sondern einfach Unachtsamkeit, Unbewusstheit. Man passt nicht auf was man tut und schwups, schon ist ein Satz draußen. Das entschuldigt es nicht, aber ich halte es trotzdem für wichtig, zu unterscheiden ob jemand bewusst schaden will oder ob jemand einfach nicht aufgepasst hat. Wenn sich jemand seiner Selbst nicht sicher ist, dann muss derjenige sich einfach von anderen umso deutlicher abgrenzen, und wie geht das besser als durch üble Nachrede? Wenn ich etwas als "schlecht" deklariere distanziere ich mich so weit es geht davon. Ich schieb's so weit weg wie es nur geht. Und das mache ich nur, wenn ich mir nicht darüber im Klaren bin, wer und was ich bin und wofür ich stehe.
Es ist einfach alles Entwicklung. Und jeder steht wo anders. So einfach ist das.
Ich weiß, es scheint kompliziert und zum verzweifeln, aber das ist es nicht. Es ist einfach nur Entwicklung und Lernen. Es ist ein riesiges Spiel, in dem jeder wo anders steht. Jeder tut mal einen falschen Zug. Daraus kann man dann lernen. Früher oder später lernt es jeder.

Ich glaube, es ist wichtig zu verstehen, wieso Leute so handeln, wie sie handeln, mit welchen Motiven sie es tun. Denn letztlich ist das Motiv immer Angst. Und wenn man das weiß, kann man den Leuten völlig anders begegnen, und man kann mit sich selbst völlig anders umgehen.

Ich poste das hier, weil das Thema bei mir zur Zeit ständig auftaucht, und mich lauter verschiedene Menschen nur fragen: "Warum? Wieso?".
Wir werden mit dieser Form des Verhaltens überall konfrontiert: In der Schule, auf der Arbeit, im Fernsehen, in Foren, in der Presse (Schmierenartikel zb.) uvm... man kommt dem nicht aus. Ich halte es einfach für wichtig, das zu verstehen.

Wer's noch nicht gelesen hat, remember hat sehr ausführlich über Fehler und Sünden geschrieben:
Über den Unterschied von Fehlern und Sünden, von remember


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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Do 13 Dez 2012 - 0:15

Zitat :
"Wieso, wieso, wieso?!?".
Mir sagte mal jemand, dass unser Gegenüber, wie ein Spiegel unserer Seelen ist. Vielleicht sollten wir uns selbst oftmals fragen, warum uns genau das jetzt an unserem Gegenüber störrt.
Ich ertapp mich oft dabei, dass mich meist meine eigenen Schwächen bei anderen zur Weissglut treiben.
Oder ging es jetzt generell darum, wieso die ganze Klasse auf Sophie so reagieren ?


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Tova
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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Do 13 Dez 2012 - 0:42

In meinem Post ging es mir jetzt um das Gefühl, es gäbe kaum noch ehrliche Menschen, man könne niemandem mehr vertrauen, keiner beweise mehr Charakterstärke. Magda fühlte sich total verloren, weil die zwei Menschen, Laura und Anna, denen sie eigentlich vertraut hatte, plötzlich bei den allgemeinen Hetzreden mitmachten. Sie fühlte sich verraten von ihnen, weil sie bei so etwas mitmachten.

Du hast absolut Recht damit, dass das was uns gerade selbst sehr beschäftigt, dass uns das am anderen umso mehr stört! Das stimmt, und das beobachte ich auch an mir. Ein äußerst nützliches Werkzeug, um zu verstehen, was in einem selbst gerade vorgeht.

Aber hier gerade meinte ich etwas anderes, es ging mir darum, das man, speziell wenn man so hohe Ansprüche stellt, schnell verurteilt und sich irgendwann mutterseelenallein vorkommt. Allein gegen den Rest der Welt.
Ich wollte einfach nur aufzeigen, dass man Menschen nicht einfach verurteilen darf - okay, das ist allgemein bekannt. Aber das ist verdammt schwer, in manchen Situationen. Ich wollte einfach zeigen, dass es sehr viel hilft, wenn man sich die Motive und die Geschichten der jeweiligen Personen anschaut, und dass man vor allem auch sehr viel für sich selbst lernen kann.

Wenn ich sehe, dass Person Y Gerüchte über Person X verbreitet, obwohl sie ihr an sich nichts getan hat, und ich frage mich wieso, dann kann ich eventuell die Gründe von Person Y erkennen. Das sind meist Dinge, die diese Person gerade mit sich selbst auskämpft. Wenn ich dann selbst starke Antipathie gegen jemanden empfinde, kann ich mich fragen woran das liegt, und vllt. finde ich Gründe, die denen von Person Y ähneln. Das kann ich dann für mich nützen.
Verstehst du irgendwie, was ich sagen will? Ich kanns gerade nicht klarer auf den Punkt bringen...

Außerdem fällt es sehr viel leichter, einer Person in Liebe zu begegnen, wenn man die Gründe für ihr Handeln kennt. Das war, was ich hauptsächlich rüberbringen wollte (ich glaub, ich gehör ins Bett...)

Versteht jemand, was ich meine?


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Consciousness expresses itself through creation. This world we live in is the dance of the creator. Dancers come and go in the twinkling of an eye but the dance lives on. On many an occasion when I am dancing, I have felt touched by something sacred.In those moments, I felt my spirit soar and become one with everything that exists. ~ Michael Jackson
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Frozenheart

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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Do 13 Dez 2012 - 1:08

Zitat :
Aber hier gerade meinte ich etwas anderes, es ging mir darum, das man,
speziell wenn man so hohe Ansprüche stellt, schnell verurteilt und sich
irgendwann mutterseelenallein vorkommt. Allein gegen den Rest der Welt.

Ja, das verstehe ich. Aber sind es hohe Ansprüche ? Ich bin da auch immer am Verzweifeln. Also vieles ist für mich einfach eine Selbstverständlichkeit und kein Anspruch.

Zitat :
Ich wollte einfach nur aufzeigen, dass man Menschen nicht einfach
verurteilen darf - okay, das ist allgemein bekannt. Aber das ist
verdammt schwer, in manchen Situationen. Ich wollte einfach zeigen, dass
es sehr viel hilft, wenn man sich die Motive und die Geschichten der
jeweiligen Personen anschaut, und dass man vor allem auch sehr viel für
sich selbst lernen kann.

Ja genau, wie in einem Spiegel.


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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Do 13 Dez 2012 - 9:20

@Frozenheart schrieb:
Zitat :
"Wieso, wieso, wieso?!?".
Mir sagte mal jemand, dass unser Gegenüber, wie ein Spiegel unserer Seelen ist. Vielleicht sollten wir uns selbst oftmals fragen, warum uns genau das jetzt an unserem Gegenüber stört.

Ja, das habe ich auch schon gehört. Manchmal ist der Gedanke etwas beunruhigend oder auch von der Art, dass man das gar nicht wahrhaben will. Wenn man aber akzeptiert, dass unser Gegenüber uns etwas aufzeigen will, mit dem wir uns auseinandersetzen wollen oder vielleicht nur sollten, kann das auch ganz lustig werden. Man stelle sich eine extreme Situation vor, regt sich gewaltig über jemanden auf und fragt sich eine kleine Weile später dann, was sollte mir das denn jetzt sagen...da gibt es dann so Uuuups - Momente.

Das setzt natürlich voraus, dass man sich überhaupt daran erinnert, dass es so etwas gibt, dieses ständige sich bewußt sein, was ganz schön schwierig ist...

Zitat :
Ich wollte einfach nur aufzeigen, dass man Menschen nicht einfach verurteilen darf - okay, das ist allgemein bekannt. Aber das ist verdammt schwer, in manchen Situationen.

..eben, weil man sich nicht immer an die großen Zusammenhänge erinnert.

Zitat :
Ich bin da auch immer am Verzweifeln. Also vieles ist für mich einfach eine Selbstverständlichkeit und kein Anspruch.

..und das ist dann vielleicht der Spiegel, der man selbst für andere ist. Die Leute um mich herum sind wahrscheinlich genauso wie ich, sie brauchen eine Weile, um zu verstehen, was mein Verhalten für sie bedeutet, genauso, wie ich eine Weile brauche, um zu verstehen, was mir ihr Verhalten aufzeigen soll. Und auch, wenn wir die Situation nicht befriedigend gelöst haben, gehen beide Seiten mit neuen Eindrücken auseinander, aus denen sie etwas machen können. Das klappt vielleicht nicht immer, aber Tova, in deinem Beispiel, welches ja eine Situation schildert, die ähnlich leider häufig auftaucht, kann ich mir schon vorstellen, dass Magdas Verhalten dazu führt, das Anna und Laura ihr Verhalten irgendwann nicht mehr richtig finden und aus der Situation doch was gelernt haben. Magda konnte schon einem Gruppendruck standhalten, die anderen beiden noch nicht, aber das ist auch schwierig, und das nächste Mal klappt es schon besser....


Zitat :
In meinem Post ging es mir jetzt um das Gefühl, es gäbe kaum noch ehrliche Menschen, man könne niemandem mehr vertrauen, keiner beweise mehr Charakterstärke

Wenn man diese Spiegelgesetzidee darauf anwendet, könnte das ja bedeuten, dass man selbst eine Unsicherheit diesbezüglich verspürt, und wenn viele so empfinden, dass eine verbreitete Unsicherheit besteht, also Maßstäbe und Verhaltensweisen in Frage gestellt werden. Wenn man mangelndes Vertrauen rundherum feststellt, hat man selber sein urvertrauen vielleicht auch verloren und muss daran basteln? War jetzt gerade so ein Gedanke, aber da muss ich wohl noch mal drüber nachdenken.. lachen6

Zitat :
Außerdem fällt es sehr viel leichter, einer Person in Liebe zu begegnen, wenn man die Gründe für ihr Handeln kennt

Das kann ich nur unterschreiben, einverstanden wenn man sich wenigstens daran erinnert, dass der andere vermutlich gründe hat, das zu tun, was er tut, kann man selber auch mit vielen Situationen besser umgehen.

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Yavanna

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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Sa 5 Jan 2013 - 14:01

Hallo,
ich habe eine Frage die ich (und andere) vielleicht schon mehrere male gestellt haben, aber dennoch ist es grade ganz aktuell und ich brauche Hilfe.

Vielleicht habt ihr von dem Mädchen aus Indien gehört die von 6 Männern vergewaltigt wurde...?!

auf Facebook ist mir ausserdem eben ein Bild entgegen gesprungen wo sie Löcher in lebende Kühe bohren um in ihre Mägen gucken zu können, um so heraus zu finden wie man die Ernährung verbessern kann damit sie mehr Milch geben etc...Mir tut wirklich alles weh, mir ist schwindelig und ich bin kurz davor mich zu übergeben so schlimm finde ich das!

Ja, tief in meinem Herzen glaube ich an Bewusstsein, an eine heilere Welt durch Liebe, aber... wie lebt man mit solchen schrecklichen Bildern? Wobei es müssen nicht mal Bilder sein, die Vorstellung alleine reicht schon...

Wir leben in einer Hölle!!!
Was können wir nur tun???


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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Sa 5 Jan 2013 - 14:34

Zitat :
Wir leben in einer Hölle!!!
Was können wir nur tun???

Ich stelle mir oft vor, wie unsere Vorfahren wohl reagieren würden, wenn sie sehen, wie wir leben und was wir tun. Wenn unsere Vorfahren, die als Hirten, Bauern, Handwerker, Gelehrte, Knechte und Mägde oder Könige und Fürsten lebten, sehen würden, wozu wir uns entwickelt haben...
Wie wir Drähte in die Gehirne lebendiger Tiere bohren, um an ihnen zu forschen, wie wir pro Tag 25.000 Rinder in einer Tötungsfabrik zerhacken um dann Bärchenmortadella aus ihnen zu machen, wie wir Wälder niederholzen, unser Essen in Plastik verpacken, das dann in den Meeren landet, wie wir uns selbst täglich vergiften, uns Gewalt-Pornos ansehen, einander mit hochtechnologischen Waffen ermorden, Wirtschaftskriege führen, synthethisches Essen essen, dumpfe Fernsehprogramme auf technischen Wunderwerken ansehen, unsere Kinder mit Psychopharmaka vollstopfen und Löcher in Kühe bohren...

Ganz im Ernst, wir leben wirklich in einer Art groteskem Endzeitfilm, wenn man sich das mal ganz objektiv betrachtet.

Und gleichzeitig hat aber alles zwei Seiten:
Wir vernetzen uns über Kontinente hinweg miteinander, erschaffen Communities, die das Potential zu einer weltweiten Bewegung für Frieden und Freiheit haben, wir haben Zugang zu dem Wissen der Welt mit nur ein paar Klicks, wir haben Menschen, die mit ihrer ganzen Kraft Mensch und Tier helfen, wir haben die Möglichkeiten, uns über globale, gesellschaftliche und spirituelle Themen zu informieren, die vor uns noch keine Generation hatte, wir haben herausgefunden, welche Kraft kollektive Gebete haben und wir setzen sie ein!
Wir haben mehr Friendensbewegungen, Umweltschutzbewegungen, Tierschutzbewegungen und Menschenrechtsorganisationen als jemals zuvor! Wir haben Menschen, die sich gemeinsam dafür einsetzen, Großprojekte im brasilianischen Regenwald zu stoppen und es gelingt ihnen!
Wir haben Lehrer und Boten, die uns helfen, uns selbst zu helfen.
Noch nie seit dem Mittelalter war das spirituelle Wissen der Menschheit so präsent, so zugänglich für jedermann, so klar formuliert...
Wir sind dabei, die Welt zu verändern.
Die Welt ist nie nur dunkel. Alles hat immer zwei Seiten.
Uns wird von den Medien beinahe permanent nur die dunkle Seite vor Augen geführt - von der lichtvollen Arbeit sovieler Menschen hört und sieht man rein gar nichts. Doch das bedeutet nicht, dass es sie nicht gibt.

Du fragst, was wir tun können...
Ich sage dir, wir haben mehr Macht als wir es uns vorstellen können.

Es ist leicht, die Hoffnung zu verlieren, angesichts des vielen Leids, das wir erschaffen haben. Aber es ist auch ein bequemer Weg.
Es liegt aber in unserer Verantwortung, uns unserer eigenen Macht bewusst zu sein.
Gedanken haben mehr Kräfte, als wir glauben. Vor allem kollektive Gedanken.

Was können wir tun, angesichts der vielen Dunkelheit ringsum?
Sei das Licht!
Sei der Frieden! Erschaffe den Frieden in dir selbst.
Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen willst.

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Dieses Bild wurde an Heiligabend 2012 in Bethlehem, Palästina aufgenommen: Palästinenser sendeten ihre Liebe über die Grenze nach Israel:

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Dieses Bild hier zeigt die Antwort aus Israel. Aufgenommen einen Tag später am 25.12.2012 in Jerusalem. (Es gibt noch ein Peace-Zeichen ein paar Meter weiter aber das ist auf dem Foto nicht zu sehen.)
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Ihr seht also: Es gibt auch Licht in der Welt.


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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Sa 5 Jan 2013 - 15:03

Hi, ich trau mich jetzt auch mal. Ich habe schon ganz lange nichts mehr geschrieben, also so richtig mit Enthusiasmus, weil ich auch so niedergedrückt bin von mir, meiner Sichtweise und meiner Mutlosigkeit. Das ist dann immer ehr was, was man für nicht mitteilenswert hält. Mir geht es aber wie Yavanna. Ich weiß auch nicht mehr wirklich weiter, wenn ich ehrlich bin. Wenn es so viel Gutes gibt und daneben so viel Schlechtes, dann wird das zusammen irgendwie Null. Und so empfinde ich das auch, als sei alles sinnlos und unterm Strich gibt es doch keine Evolution... Ich muss auch gerade auch an Tovas Beitrag im "Be Gods Glow- der Thread" denken, wo es um das zarte Wesen und das extrem verdichtete Wesen geht. Sie schreibt ja, dass das zarte Wesen so leicht ist und megaviel "osmotische" Durchlässigkeit besitzt und es in unseren Schemen dennoch so weit "unten" schwingt, auf Grund von Angst und Suizidgedanken. Das passt irgenwie nicht zusammen. Und wie oft liegen diese beiden Pole gerade bei herausragenden Genies so dicht zusammen? Als wären diese Pole eine Schlaufe. Ja, vielleicht ist alles eine Frage der Dichte, ein interessanter Ansatz, mag sein.
Ich glaube allerdings, es gibt kein oben und unten, kein hoch und tief, weder evolutionär noch bewusstseinsmäßig. Es ist alles ehr wie ein Möbiusband plus 3D. Man kann aus unserer Beurteilung heraus "ganz oben" schwingen, aber fast zeitgleich durch eine Art "Wurmloch" jederzeit eine Abkürzung nehmen zur Bewusstseinstufe Null im Modell von David R. Hawkins. Man braucht keine Stufenmodelle, um wirklich zu verstehen. Sie bringen einen auf die falsche Fährte, glaube ich.
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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Sa 5 Jan 2013 - 17:59

@Yavanna schrieb:


Wir leben in einer Hölle!!!
Was können wir nur tun???

Nun, ich würde sagen, dass man sich zunächst einmal von der Idee des "in die Finger schnippen und alles ist wieder heil" verabschieden sollte. Kein Mensch ist allein dazu im Stande. Es wird nie der richtige Weg sein, seinen Willen, egal ob "gut" oder "schlecht" bei anderen Menschen "erzwingen" zu wollen. Der Wandel muss in den Herzen von jeden Menschen passieren, es wäre völlig nutzlos, dieses Bewusstsein durch Angst / Macht zu erschaffen.

Was können wir tun ?

„Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst"

Jeden Tag bekommt jeder von uns die Möglichkeit, etwas Gutes an andere zu tun und somit ein liebevolles Beispiel zu sein. Wie Zoey sagt, "sei das Licht". Jeder von uns hat immer die Wahl, sich seines eigenen Lichts bewusst zu sein und durch ein Zeichen, Geste, Tat usw. einen Funken bei einem anderen Menschen zu entfachen. Durch diesen Funke kann ein weiteres neues Licht in einem anderen Menschen entstehen, der wiederum einen neuen Funken bei jemanden anderes entfachen kann usw....
Wie sehr sind diese Zeichen des Herzens wichtig, denn sie sind ein Signal, dass die Hoffnung nicht gestorben ist !





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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Mo 7 Jan 2013 - 18:28

Mir sind aufgrund Yavanna's Frage weitere Gedanken gekommen und ich möchte gerne an einer ganz alltäglichen Situation, die Möglichkeit über den Anfang des "Heilens" unserer Gesellschaft veranschaulichen, die für wirklich jeden Mensch täglich frei wählbar und ausführbar ist.

Mal angenommen ein Mensch tritt auf i-eine Art & Weise in unser Leben und ist uns gegenüber nicht besonders gut gesinnt, z.B. könnte diese Person uns hintergehen und uns dabei auf i-wie Schaden zufügen. Unausweichlich gelangen wir daraufhin an einen Punkt, wo absolut jeder die freie Wahl besitzt, sich bewusst darüber klar zu werden, wie er mit der Situation bzw. Person zukünftig umgehen wird:

1. Entscheidung: Man sinnt auf Rache und versucht bei der nächstbesten Gelegenheit diesem Menschen eins auszuwischen um ihm damit auch gleichzeitig bewusst oder unbewusst seine "Macht" und "Stärke" zu demonstrieren, sich seinen Platz quasi zurück erobern.

oder

2. Entscheidung: Man behandelt genau diesen Menschen bei einem evtl. nächsten Kontakt weiterhin offen und friedlich und begibt sich auf eine neutrale Gedankenebene.

Wenn es mein wirklicher Wille ist, meinen persönlichen Teil zur Heilung der Gesellschaft beizutragen, dann sollte ich bei der Abwägung beider Entscheidungsmöglichkeiten mal einfach einen Schritt weiter gehen und mir bewusst ansehen, was die jeweilige Entscheidung bei meinem Gegenüber für evtl. Auswirkungen hervorbringen könnte:

Bei No1. wird das Resultat wohl eher so sein, dass dieser Mensch mir gegenüber letztendlich weitaus größerer negative Emotionen in sich tragen wird, wie er es zuvor schon hatte. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er/sie bei der erstbesten Gelegenheit zum "Rückschlag" ausholen wird. Man kann wohl sagen, dass er/sie ziemlich sicher Träger von neuen negativen Emotionen sein wird, die ich als bewusster/unbewusster „Tankwart“ hineinfülle.

No 2 wird wohl eher dafür beitragen, dass sich diese Person zumindest nicht weiter mit negativen Emotionen „auftankt“. Evtl. trägt es einen kleinen Anteil dazu bei, das Bewusstsein und/oder auch das Unterbewusstsein umzulenken. Wenn ein Mensch eine bestimmte Anzahl solcher ihm zugeteilten Anteile erfährt, ist es möglich ist, dass ein Mensch sich aufgrund seiner Umwelt in seinem Verhalten ändert. Davon bin ich mittlerweile fest überzeugt.

„Liebet Eure Feinde“
Mal Hand auf’s Herz, wer von uns Menschen ist dazu wirklich fähig ? Wer fühlt wirklich in seinem Herzen so ? Aber jedem steht es absolut frei, diesen Weg dorthin endlich einzuschlagen, und zwar Schritt für Schritt. Und der erste Schritt wäre meiner Meinung nach, zunächst bewusst eine neutrale Ebene für das menschliche Miteinander zu wählen. Und schon allein das wird ganz bestimmt nicht immer gelingen. Aber daran braucht niemand verzweifeln, Rom wurde auch nicht an einem Tage erbaut. Wichtig ist, dass man Fehler erkennt und nicht versucht sie zu verdrängen. Ich denke, Wahrhaftigkeit sich selber gegenüber ist hier unausweichlich um den Weg weiter zu gehen.


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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Do 10 Jan 2013 - 22:55

Mich beschäftigt grade was wirklich, und ich komm einfach nicht drauf:
Ich kann mich in der Regel recht gut reinversetzen, in andere Leute, selbst in Situationen, die ich so noch nicht erlebt habe. Aber es gibt was, was ich wirklich einfach nicht verstehen kann: Wie kann einem egal sein, woher man kommt, wohin man geht? Ich kann verstehen, wenn einer sagt, es gibt keinen Gott, alles Sein beruht auf mathematische Gleichungen und ich bin aus einem biochemischen Prozess entstanden, der aus anderen biochemischen Prozessen entstanden ist. Okay, ich bin zwar nicht der Meinung, aber wenn das jemand tatsächlich so sieht, akzeptiere ich das natürlich. Aber ich kann einfach nicht verstehen, wie man sich nie auch nur im Ansatz fragen kann: "Woher komme ich / wohin gehe ich?". Die Leute, die einfach nur mit den Schultern zucken und große Augen machen? Ich bin grad mit mehreren solchen Menschen konfrontiert, die mich ihrerseits fragen, wieso ich mich dafür interessiere, und ich kann nur antworten, dass das doch wohl das aller natürlichste und urtümlichste Verlangen der Menschheit ist, oder? Nicht umsonst haben schon Höhlenbewohner religiöse Rituale durchgeführt.
Wie kann einem der Ursprung und Sinn des Lebens völlig gleichgültig sein? Wieso haben manche Menschen den Trieb, die Sehnsucht, das Leben zu verstehen und andere lässt es völlig kalt?


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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Do 10 Jan 2013 - 23:17

Tova, das geht mir auch so. Ich werde mit diesem Thema durch einen mir sehr nahestehenden Menschen fast täglich konfrontiert. Bei diesem Menschen wurde mir dann i-wann klar, dass die Hauptursache ganz einfach die Angst vor dem Unbekannten ist. Angst, den "Schleier" etwas mehr zu lüften und dabei nicht zu wissen, was einen erwartet, Angst den scheinbar sicheren Weg zu verlassen...


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BeitragThema: Re: OT-Spiritualität   Fr 11 Jan 2013 - 20:47

@Helena schrieb:
Ich glaube allerdings, es gibt kein oben und unten, kein hoch und tief, weder evolutionär noch bewusstseinsmäßig. Es ist alles ehr wie ein Möbiusband plus 3D. Man kann aus unserer Beurteilung heraus "ganz oben" schwingen, aber fast zeitgleich durch eine Art "Wurmloch" jederzeit eine Abkürzung nehmen zur Bewusstseinstufe Null im Modell von David R. Hawkins. Man braucht keine Stufenmodelle, um wirklich zu verstehen. Sie bringen einen auf die falsche Fährte, glaube ich.

Ja, das glaube ich auch. Ich habe kürzlich ein Buch gelesen, welches Gedankengänge von Edgar Cayce zusammenfasste. Darin wurde ein sternenförmiges Modell vorgeschlagen: Die einzelnen zahllosen Zacken sind die Individualbewußtseine (wie lautet da denn der richtige Plural???) und die Sternenmitte ist ein Kollektivbewusstsein, an dem alle teilhaben, auf das alle jederzeit zugreifen können und mit dem ein AUstausch möglich ist. Das leuchtete mir irgendwie ein, es ist was eigenes da, was aber jederzeit in jede Richtung geändert werden kann, vielleicht je nach dem (jederzeit ja veränderbaren) Bewusstseinszustand.

@Tova schrieb:
Aber ich kann einfach nicht verstehen, wie man sich nie auch nur im Ansatz fragen kann: "Woher komme ich / wohin gehe ich?". Die Leute, die einfach nur mit den Schultern zucken und große Augen machen? Ich bin grad mit mehreren solchen Menschen konfrontiert, die mich ihrerseits fragen, wieso ich mich dafür interessiere, und ich kann nur antworten, dass das doch wohl das aller natürlichste und urtümlichste Verlangen der Menschheit ist, oder? Nicht umsonst haben schon Höhlenbewohner religiöse Rituale durchgeführt.
Wie kann einem der Ursprung und Sinn des Lebens völlig gleichgültig sein? Wieso haben manche Menschen den Trieb, die Sehnsucht, das Leben zu verstehen und andere lässt es völlig kalt?

Donnas Erklärung mit der Angst vor dem Unbekannten trifft bestimmt für manche zu. Es gibt aber auch Menschen, die diese Fragen nicht mehr stellen, weil sie von einem Erklärungsmodell nicht mehr überzeugt sind und sich dann erst auf eine sehr nüchterne, meist nur naturwissenschaftlich begründete Weltsicht beschränken. Mir ist das so gegangen und es hat lange gebraucht, bis ich mit dieser Weltsicht richtig unzufrieden war. Vielleicht befinden sich deine Bekannten einfach auch in so einer Phase, in denen sie sich mit allen Kräften auf ihre physischen Erfahrungen konznetrieren wollen oder müssen, oder aber es entwickelt sich in den Menschen auf unterschiedliche Weise, wann und nach welchen Erfahrungen sie andere Fragen stellen. Manche brauchen eben einen gewaltigen SChubs, dass haben wir im Zusammenhang mit Michael ja auch schon häufiger gehört, dass vielen der Weg zu diesen Themen erst über einen amerikanischen Popstar eröffnet wurden. Das ist auch eine Form der angestrebten Vielfältigkeit, könnte ich mir vorstellen.

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