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 Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson

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Tova
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mo 24 Dez 2012 - 0:19

Ein Mensch hat schon mal vorgelebt, wie man so ein Freund sein könnte. Er hat vorgezeigt wie man es richtig machen könnte, hat gezeigt wie Leben gelingt. Viele Millionen Menschen haben seither versucht es ihm nachzumachen, und haben der Welt bewiesen, dass man nicht der dumme ist, wenn man teilt. Solche Menschen sind der deutlichste Hinweis auf Gott. Sie sind das Licht der Welt. Singen wir gemeinsam: Eines Tages kam einer

Eines Tages kam einer, der hatte einen Zauber in seiner Stimme, eine Wärme in seinem tun, einen Charme in seiner Botschaft.
Eines Tages kam einer, der hatte eine Freude in seinen Augen, eine Freiheit in seinem Handeln, eine Zukunft in seinen Zeichen.
Eines Tages kam einer, der hatte eine Hoffnung in seinen Wundern, eine Kraft in seinem Wesen, eine Offenheit in seinem Herzen.

Wir sollen also in einer Welt des Friedens leben, gemeinsam.
Ganz ähnliche Vorstellungen, eine Vorstellung von einer himmlischen Erde, einem Leben in Frieden und Gemeinschaft, solche Vorstellungen hatte auch Michael Jackson. Er offenbarte sie uns in seinem Song „Heal the World“



Denke über die Generationen nach und darüber, zu sagen,
dass wir für unsere Kinder und Kindeskinder die Welt verbessern wollen.
So dass sie wissen, dass sie in einer besseren Welt leben;
und darüber nachdenken, ob sie sie verbessern können.

Da ist ein Platz in deinem Herzen, und ich weiß dass es Liebe ist, und dieser Platz könnte
viel heller sein als der Morgen. Und wenn du es wirklich versuchst. Dann wirst du herausfinden, dass du nicht weinen musst. An diesem Ort fühlst du keinen Schmerz und keine Traurigkeit. Es führen viele Wege dorthin. Wenn du etwas für das Leben übrig hast
Dann mach einen kleinen Raum daraus, einen besseren Ort.

Heile die Welt, mach daraus einen besseren Ort. Für dich und für mich, und die ganze menschliche Rasse. Es sterben Leute. Wenn du etwas für das Leben übrig hast
Mach einen besseren Ort daraus. Für dich und mich

Wenn du wissen willst warum, es eine Liebe gibt, die nicht lügen kann
Liebe ist stark. Sie ist nur dort, wo mit Freuden gegeben wird. Wenn wir es versuchen, dann werden wir sehen in dieser Ehre können wir keine Angst und keine Bedrohung fühlen. Wir hören auf zu existieren und fangen an zu leben. Dann scheint es, dass. immer genug Liebe da ist, um uns daran wachsen zu lassen. Mach eine bessere Welt daraus, eine bessere Welt

Heile die Welt. Mach einen besseren Ort daraus. Für dich und für mich und die ganze menschliche Rasse. Es sterben Leute. Wenn du etwas für das Leben übrig hast
Dann mach einen besseren Ort. Für dich und mich daraus

Und der Traum, in dem wir anfangen zu begreifen wird an einem Ort voller Freuden in Erfüllung gehen. Und die Welt, an die wir einst geglaubt haben wird wieder in Anmut erstrahlen. Warum hängen wir überhaupt so an diesem Leben, das uns erstickt verwunden diese Erde, kreuzigen seine Seele. Obwohl es doch klar zu sehen ist, dass diese Welt himmlisch ist. Sei Gottes Leuchten!

Wir könnten so hoch fliegen. Lass unseren Geist nie sterben. In meinem Herzen fühle ich. Dass ihr alle meine Brüder seid. Erschafft eine Welt ohne Angst. Wo wir zusammen Freudentränen weinen. Zusehen, wie die Nationen ihre Schwerter zu Pflugscharen machen
Wir könnten es wirklich schaffen, wenn du etwas für das Leben übrig hast
Mach es zu einem kleinen Raum, um eine bessere Welt zu schaffen

Heile die Welt. Mach einen besseren Ort daraus. Für dich und für mich und die ganze menschliche Rasse. Es sterben Leute. Wenn du etwas für das Leben übrig hast. Dann mach einen besseren Ort. Für dich und mich daraus

Es sterben Leute. Wenn du etwas für das Leben übrig hast. Dann mach einen besseren Ort
Für dich und mich daraus. Es sterben Leute
Wenn du etwas für das Leben übrig hast. Dann mach einen besseren Ort für dich und mich daraus.



Menschen, die das Leben, die Liebe, die Gott lieben, sind dankbar.
Für vieles sind wir heute dankbar. Singen wir: Danke!

Danke für diesen guten Morgen, danke, für jeden neuen Tag, danke, dass ich all meine Sorgen auf dich werfen mag.

Danke für alle guten freunde, danke o Herr für jedermann, danke, wenn auch dem größten Feinde ich verzeihen kann.
Danke für diese schönen Tage, danke für all was du uns schenkst, danke dass du zu allen Zeiten unsre Schritte lenkst.
Schöne Ferien!

I love you all :love:
Tova


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mo 24 Dez 2012 - 13:33

Reload:

"WOW!
Also als ich noch in der Schule war, hab ich solche Veranstaltungen meistens geschwänzt...
Aber euer Pfarrer ist ja der Hammer! Toll dass er das gemacht hat und auch toll, dass es bei allen so gut ankam.
Danke fürs Einstellen, liebe Tova!!! "


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mo 24 Dez 2012 - 13:59

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] Tova! Wir bräuchten mehr von solchen Priestern! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Reload

Zitat :
Der mit Krone Ausgezeichnete ist immer im Dienste des Volkes und nicht, um dieses Volk mit Füßen breit zu treten. Man sieht, was dieses Missverständnis über die Jahrtausende hinaus angerichtet hat.
Dass vor 2000 Jahren dadurch auch Jesus Christus komplett missverstanden wurde: Er wurde ja, gerade weil er ja der „König der Juden“ sein sollte, also quasi wegen „Anspruch auf Macht“ (was für ne Debilität!) ermordet: Man hat ihn beseitigt, weil seine „Krone“ als gewollte gewaltige Machtausübung interpretiert wurde. Deshalb wurde ihm aus Ironie bei der Hinrichtung noch die Dornenkrone aufgesetzt.
Aber die ganze Zeit hatte Jesus doch vom Dienen gesprochen … und wurde jedoch als Größenwahnsinniger gekreuzigt: Und alles nur, WEIL die Menschen die Krone mit Macht und Gewalt vermischen, anstatt mit Auszeichnung, seiner eigenen Gattung wie auch immer zu dienen. Wenn man auf den Triptychon von Michael Jackson guckt, sieht man die Dienstkrone, die er annimmt. Und was denkt man dabei? -
- Richtig: MJ sei vom Größenwahn befallen, LOL. :abroll:

Ja. Jesus galt bei breiten Massen als größenwahnsinnig. Das ist ein biblischer Fakt - bewiesen logischerweise durch die weitergeleitete festgehaltene Geschichte - die am Kreuz auferlegte Dornenkrone zum Erniedrigen und Auslachen.
Beitrag zur Dienstkrone.

Dazu sagt Jesus:
Ev., Joh., 13:13 Ihr heißet mich Meister und HERR (...)
13:14 So nun ich, euer HERR und Meister, euch die Füße gewaschen habe, so sollt ihr auch euch untereinander die Füße waschen.

Ich schrieb hier zu: "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben" = MJ-Air*** DU sollst keine anderen WERTE neben MEINEN haben:-->>

Zitat :
Niemand, der die gleichen Werte von Jesus vermittelt / in dessen Namen handelt/ an ihn erinnert/ ihn vor allen Menschen zu seinem Vorbild macht / -

- liebt andere, kontroverse Werte oder ist ein anderer Gott: ALL ONE.

Man soll neben Jesus jedem folgen, der für dieselben geistig-universellen Werte steht
und:
Zitat :
Der Mensch hat das 1. Gebot immer falsch verstanden, weil er Jesus als "Person" sieht, die quasi nur allein "zum Vergöttern" sei, neben der niemand als gleichwertiges Wesen stehen kann: Das ist falsch! Nicht die Person Jesus, sondern die WERTE, die von Gott sind und die durch Jesus verkündet wurden, sind hier gemeint.

Nicht das Fleisch der Boten ist im Vordergrund, sondern die WERTE, die durch ihr Fleisch verkündet werden.
Man kann nicht Gott im Fleische, man kann nur Gott im Geiste sein: ALL ONE - die Brücke durch den EINEN Geist.
Endlich fand ich heute die Bestätigung meiner Worte, dass es bei "Göttern" um WERTE geht, bei Jesus selbst!-->>

Joh, 13:20 Wer aufnimmt, so ich jemand senden werde, der nimmt mich auf; wer aber mich aufnimmt, der nimmt den auf, der mich gesandt hat.
http://www.jesus-web.de/bibel/buch/joh013.htm

_______________

Jesus meint hier in 13:20 nicht seine alleinige Person, sondern die WERTE, die der verkünden wird, den Jesus sendet. Und diese WERTE, die jemand verkünden wird, sind dieselben, die Jesus verkündet hat.

Deshalb sind nach Joh 13:20 alle, die die WERTE von Jesus verkünden, keine anderen Götter, sondern sie sind von Jesus gesandt und sind unsere Autorität, deren WERTEN wir ebenfalls folgen sollen.
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Ist es nicht sonderbar, dass es Gott (ihm oder ihr) nichts ausmacht, sich in allen Religionen der Welt zu erkennen zu geben, während die Menschen sich immer noch daran klammern, nur ihr Weg (*Religion) sei der richtige?
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*Anm. "Dancing the Dream", Michael Joseph Jackson


Zuletzt von remember am Mo 24 Dez 2012 - 14:31 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mo 24 Dez 2012 - 14:04

Reload v. 20.02.2011

MJ-Air*** Für alle Kinder der Welt


*Bewerte nie meine Person, wenn du mich liest. Beachte nie, wie oft ich den Text markiert habe: Beachte, warum.
Remember

____________________________________
MJ***-Air: Liebt eure Feinde?

Hier habe ich oft gelesen: Wie kann man alles lieben? Wie kann man z. B. Viren annehmen? Wie meinte es Jesus mit „Liebt eure Feinde?“
Mit anderen Worten: Wie kann man jemanden lieben, der schlecht zu dir ist? -

Ich kenne 2 Menschen:

Einer verzichtet gerne darauf, jemanden zu lieben, der schlecht zu ihm ist. Er sagt:

- Ich bin realistisch! Ich hab meinen Verstand noch nicht verloren! Ich will mich nicht von den Schurken ausbeuten lassen! Ich gehe mit der Lehre von Jesus u. dem ganzen Religionskram nicht konform!

Und der andere, den ich kenne, versucht dermaßen liebend zu sein, dass er seinen Willen sich zu weigern, abschaltet - und sich extremst ausbeuten lässt:
Er sagt:
- Ich bin sehr gläubig. Ich will nur nach den Worten von Jesus leben. Ich werde mir nichts erkämpfen. Wenn mich einer schlägt, dann muss es wohl so sein: Ich stoppe ihn nicht. Ich soll ihn ja lieben. Dann bin ich heilig. So hat das doch Jesus gewollt.

Und beide haben Unrecht.

Die 2. Wange, die Jesus dem Feind zur Ohrfeige gibt, ist KEINE Gutheißung einer Straftat!!! Es ist KEINE Verbrechensbilligung!

Diese Allegorie wird aber oft in der Eso- u. Sektenszene von den Schlechten missbraucht, um an den Willen der Menschen mit schwachem Rückgrat ranzukommen:

Wenn du gut sein und All One/Gott lieben willst – hier wird gerne das Beispiel „Jesus
mit der 2. Wange“ genommen - wird suggeriert: Du sollst alles einstecken, alles annehmen und gutheißen, was dir so geschieht.

- Pass bloß auf! - Das stimmt nicht! Das sind zwei Paar Schuhe!

Das hohe Bewusstsein ist deshalb hoch, weil es ALLES differenziert:

Das hohe Bewusstsein unterscheidet einen Menschen in deinem Feind und sein Benehmen, genauso wie jeder die Eipelle vom Ei unterscheidet;

1. Das ist ein Mensch. Den liebst du (unser Ei) und
2. hier ist sein schlechtes Benehmen (Eipelle) : Das liebst du und billigst du auf keinen Fall! /Die Eipelle kannst du doch auch nicht als das ganze Ei gelten lassen. Oder doch?

1.Der Kriminelle ist doch auch ein Mensch. Und wie jeden Menschen liebst du auch ihn.
Er war doch auch ein Baby: ein ganz Süßes: Es war so hilflos. Es weinte und lachte, hatte zarte Babyhaut und kuscheliges Strampelhöschen an. Es schmuste viel und brauchte sehr viel Liebe. Wie kannst du das Baby in diesem Menschen nicht lieben? ABER:

2. Der Dieb/der Mörder bedient sich der negativen Energien, sammelt sie durch seine negativen Taten in sein Gepäck. Sein Benehmen ist von daher schlecht. Dieses Benehmen kannst du nicht lieben und darfst du auch NIE gutheißen.
______________________________________
Die Tage hatte ich ein wunderbares Erlebnis:

Ich habe mit einem 7jährigen Kind gesprochen. Das Kind konnte sich nicht entscheiden, ob es ein bestimmtes Spielzeug von ihm verkaufen will oder nicht. Es hat sich regelrecht das Gehirn zermartert, aber wollte damit nicht aufhören.

Um das Kind abzulenken, habe ich ihm gesagt: Denke du mal an eine schönere Sache, mit der du dir auch dein Gehirn wunderbar zermartern kannst! Das Kind wurde sehr neugierig: „Was für eine Sache ist das denn?“
Und ich sagte: „Denk du mal dran, warum du auf die Erde gekommen bist!“ Das Kind fing an, jeden Quatsch aufzuzählen, lachte:
„Ich bin auf der Erde, um ....mein Spielzeug zu verkaufen… [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] oder nicht..“ LOL. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] Hab mich bei diesem Aufzählen totgelacht. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

… Bis es auf einmal still wurde.
… Und dann kam das, was ich von einem 7jährigen Mädchen.. ja nicht mal von einem Erwachsenen auf Anhieb erwartet hätte:

„Ich bin da, um das Licht zu bringen..
__________________________________
Sagt euren Kindern von Anfang an, dass Sie die Lichter der Welt sind! Erzieht sie von Anfang an so, dass sie wissen, warum sie auf der Erde sind: Dass sie ALLE hierher kommen, um Liebe zu bekommen und zu geben, dass sie hierher kommen und ihre Aufgabe haben, hier auf der Erde die Welt besser zu machen: immer besser als sie ist.

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Wenn eure Kinder etwas Schlimmes tun, sagt ihnen NIEMALS: „Ich liebe dich nicht! Ich werde dich NIE lieben, wenn du dich so benimmst!“
Sagt ihnen immer: „Ich liebe dich. Ich werde dich immer lieben! Aber ich liebe es nicht, wie du dich aufführst!“

Die Allegorie mit der 2. Wange ist nur ein Beispiel dafür, dass man auch seine Feinde lieben soll, weil sie Menschen sind.

Jesus hat gesagt: “Liebt eure Feinde“. Und das stimmt so. Wir sollen die Menschen, die Babys in unseren Feinden lieben.

Aber nirgendwo hat Jesus gesagt:„Liebt die Straftaten eurer Feinde!“

Differenziert das, unterscheidet das:

1. Den Menschen selbst, den man immer lieben soll und
2. sein Benehmen, das man nicht immer billigen darf.

Pflanzt euren Kindern das neue Bewusstsein ein! Lasst sie von Anfang an Differenziertheit kennen! Dafür sind wir hier. Dafür steht es hier. This Is It: Nein. Das ist keine Predigt, lol.

Das ist eine Botschaft. Nicht meine.

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


This Is Our Message To You, The Planets Are Linin' Up,
We're Bringin' Brighter Days
They're All In Line Waitin' For You...

Michael Jackson


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Di 25 Dez 2012 - 15:38

Jemand schrieb mal, dass er sich gegen den Gedanken wehrt, Jesus und Michael Jackson auf dieselbe Stufe zu stellen oder Michael als Engel anzusehen, denn das wäre ganz klar ein Götzendienst an ihn, und Michael wollte das ja nie.

Dazu schrieb ich:

Reload

Ich wehre mich genauso, absolut allen, auch Jesus den Götzendienst zu erweisen. Denn auch Jesus wollte das nie (siehe Joh., 13:14):

Jesus erhöhte sich nie und zeigte das anschaulich, indem Er den anderen mit den eigenen Händen Füße wusch und vor denen auf die Knie ging, die vor Ihm auf die Knie fielen: Das ist der wahre König: Feinde liebte Jesus. Huren, Ausgestoßene liebte Jesus.Er wertete nicht. Er liebte. Umarme dich
Wenn du Gott in dich reingelassen hast - liebst du wie Gott: Du liebst alle Wesen /nicht ihre Straftaten!/

Das ist nicht OK, wenn Jesus über die Jahrtausende hinaus jegliche Menschlichkeit abgesprochen wird. Nicht das lehrte Jesus: Denn

in dem Moment, wenn einem der größten Vorbilder der Welt jegliche Menschlichkeit abgesprochen wird, wird Ihm ein ganz klarer Götzendienst (!) erwiesen.

Jesus tat alles, dass man Sein WESEN begreift. Das heißt: Jesus wollte,dass Ihm gleichwertige Wesen folgen, keine Untertanen.

Somit wollte Jesus, dass wir alle Gott in uns erkennen, wie Er das tat.

Wir Menschen sind alle heilig wie Jesus (keine Ausnahmen!), wenn wir denn erwachen und Gott in uns selbst erkennen.

Ich schrieb noch am Anfang des Threads, dass Jesus sagte:

Zitat :
"Niemand kommt zum Vater als außer durch mich"

D. h. "durch mich" - nicht als durch die Person Jesus, sondern durch die geistigen WERTE, die Jesus verkündet hat.

Nicht die Person Jesus, sondern die WERTE, die von Gott sind und die durch Jesus verkündet wurden, sind hier gemeint.

Nicht das Fleisch der Boten ist im Vordergrund, sondern die WERTE, die durch ihr Fleisch verkündet werden.
Und wir sollen jedem folgen, der die gleichen WERTE wie Jesus verkündet.
________________________________

Jesus ist ein Vorbild, unabhängig von i-einer Religion. Michael Jackson wird von Fans geliebt, unabhängig von ihrer eigenen Religion.

Wenn wir, du, ich, egal, wer, - fehlerhafter Mensch, - denselben geistigen WERTEN folgst wie Jesus, MJ, Mahatma, Jiddu Krishnamurti,Khalil Gibran, Einstein, Edith Stein, Buddah, Mutter Teresa ... und viele - viele mehr..

Wir müssen nicht auf den Todestag X warten, damit wir endlich die "Toten" sehen od. uns mit ihnen "vereinen".
Wenn wir in unserem Herzen rein sind, weil wir Gott und Liebe in unser Zushause reingelassen haben, dann erkennen wir genug und sehen genug (wieder), ohne auf unseren Todestag X zu warten. Wir sind jetzt schon vereint.

Man muss nicht sterben, um zu erfahren und mehr zu sehen. Man muss nur einen Teil von Gott in dir selbst wieder erkennen. Umarme dich
_____________
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Di 25 Dez 2012 - 16:14

Reload:

Jemand schrieb im Anschluss auf diesen Beitrag von Remember:

Zitat :
Ich selbst denke so wie es schon einige hier schreiben das es darum geht das alles Menschen sich wieder erinnern und besinnen , das wir nie von Gott getrennt waren und es auch nie sein können , das er in uns wirkt und wir durch ihn , wenn wir das Instrument sind , ein schönes beispiel ist , vergleichen wir es mal mit eine Flöte , wir machen uns innen ganz hohl , all die änsgte , vorurteile , verletztungen und was und noch alles hindert vollkommen zu sein , und was uns daran hindert zu erkennen wer wir wirklich sind , diese ganzen Dinge die uns daran hindern eins zu sein mit allen , sie müssen aus unserem Herzen verabschiedet werden und dann kann Gottes Atem wie in einer Flöte in uns die schönsten Melodien zum ausdruck bringen ...


Wunderschön ausgedrückt!

Und sie zitierte aus "Neale Donald Walsh - Gespräche mit Gott" etwas, das den den Nagel auf den Kopf trifft:

Zitat :

Christus ist das höhste Vorbild , er ist nur ganz einfach nicht der einzige , der diesen höhsten Zustand erlangte
Christus ist menschgewordener Gott , er ist nur nicht der einzige Menschgewordene Gott . Jeder Mensch ist " menschgewordener Gott"
Du bist ich , in der Ausdrucksform deiner gegenwärtigen Gestalt . Und doch mach dir keine sorgen darum , das du mich begrenzen könntest , oder wie begrenzt mich das macht .
Denn ich bin nicht begrenzt und war es nie .

Ich antwortete darauf:

Unser aller Problem ist, dass wir so sehr gewöhnt sind, in Schubladen und Begrenzungen zu denken, dass uns der Gedanke an die totale Unbegrenzteit Gottes fremd ist. Wir personifizieren Gott oft, pressen SIE in unser geistig begrenztes Schema, projezieren unsere Beschränkungen auf IHN.
Das ist nur eben alles nicht zutreffend.
Und genauso verfahren wir mit Jesus Christus, wenn wir ihn als Sohn Gottes anbeten.
Doch Jesus selbst bezeichnete sich nie als Gottessohn, sondern... Als der Menschensohn!

Das bedeutet, zwischen Jesus uns uns gibt es keine Trennung. Und auch nicht zwischen uns und Gott. Darum sind wir alle Kinder Gottes, alle Teil von Gott. Wir sind alle eins. Bis in die letzte Konsequenz.
Ich weíß aber nicht, ob wir es jemals hinbekommen, diesen Gedanken wirklich zu verinnerlichen...


@lil:

Zitat :
Und wenn ich dann in der Bibel lese:
Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater ohne mich.
Johannes 14 Vers 6... dann frage ich mich schon, was ist mit denen, die nicht glauben, dass Sie durch Jesus Christus zu Gott kommen?


Vor 3 Beiträgen hat sich Remember selbst zitiert und genau diesen Satz meiner Meinung nach genial gedeutet:


Zitat :
(...): "Niemand kommt zum Vater als außer durch mich":

D. h. "durch mich" - nicht als durch die Person Jesus, sondern durch die geistigen WERTE, die Jesus verkündet hat.
Nicht die Person Jesus, sondern die WERTE, die von Gott sind und die durch Jesus verkündet wurden, sind hier gemeint.
Nicht das Fleisch der Boten ist im Vordergrund, sondern die WERTE, die durch ihr Fleisch verkündet werden.
Und wir sollen jedem folgen, der die gleichen WERTE wie Jesus verkündet.


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Di 25 Dez 2012 - 22:04

Ich persönlich glaube, dass der Sinn Mensch (sowie der Sinn alles andere) zu sein nur eins ist:

"SEIN"

Wenn man wertfrei ist, dann gibt es auch kein "folge dem oder einem anderen, mit diesen oder jenen Werten", dann gibt es nur sein was (man) ist. Was man dann auch wiederrum aus Jesus Worten heraus deuten kann "wenn du mir folgst dann bist du Mensch, dann bist du Gott, dann erkennst du"

ABER (und das empfinde ich als sehr wichtig): "tust du es nicht, bist du es TROTZDEM (!!!), nur unbewusst, du siehst es nicht" was weder falsch, noch richtig, noch böse oder gut ist. Es ist einfach. Alles ist (eine Form von) Gott, es gibt nicht DEN Weg, ich glaube sogar es gibt GAR KEINEN Weg, es gibt kein "Ziel". Wir müssen und sollen nichts ausser sein und das tuen wir, einfach deshalb weil wir gar nichts anderes können.

Mit dem freien Willen entscheiden wir lediglich ob wir es bewusst tun oder nicht. Es ist uns frei gestellt, das ist das tolle am Mensch sein, das ist das tolle an der Reise des Vergessens auf die wir uns bereitwillig begeben haben. Niemand hat gesagt "du musst dich erst erinnern bis du wieder zu mir kommen darfst" die Worte bzw. das Gefühl hat nur gesagt "du darfst entscheiden was du erfahren möchtest (aber EINS sind wir immer)"


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mi 26 Dez 2012 - 0:55

Amen, Yavanna! Danke! Ich glaube, du hast total recht!
Wir sind das alles, immer. Und stimmt, ich denke, genau wie du, dass der Sinn darin besteht, zu SEIN. Und - ebenso wie du - denke ich, dass wir das sowieso tun, egal was wir tun. Und, dass das Tolle am Mensch-Sein ist, dass wir mit dem freien Willen gesegnet sind - das heißt, wir können uns entscheiden WIE wir das tun, WIE wir SIND. Bewusst oder unbewusst (oder eine der millionenfachen Schattierungen dazwischen). Erinnernd oder Vergessend. Ich denke, auf göttlicher Ebene gibt's keine Wertung dafür. Wir haben die Möglichkeit, hier zu tun und zu lassen, was wir wollen. Wir können uns frei entscheiden. Wir haben die Wahl. Immer!

Aber, das ganze hat für uns Konsequenzen. Nein, keine Konsequenzen im Sinne von Bestrafung! Nur ganz logische Folgen, die auf ganz logische Gesetzmäßigkeiten beruhen. Beispiel: Wir haben alle permanent mehr als genug Energie/Liebe zur Verfügung, wir bestehen aus ihr, wir baden in ihr, wir sind durchtränkt und umgeben von ihr, wir befinden uns IN ihr. All das sind wir, während wir hier als Mensch auf Erden herum hüpfen, immer und zu jeder Zeit. Wir haben die Wahl, ob wir das bewusst sind, oder ob wir das unbewusst sind. Wenn wir uns für die unbewusste Variante entscheiden, wenn wir uns einreden, wir hätten nicht genug Liebe, wir wären es nicht wert, geliebt zu werden, .... dann reden wir uns ein, nicht genug zu haben. Nicht genug Energie, nicht genug Liebe, nicht genug Geborgenheit und Wärme. Dann fühlt man sich ungeliebt und traurig, kraftlos, ohnmächtig (ohnmächtig -> "ohne Macht" etwas zu ändern -> hilflos, schutzlos, ausgeliefert, aber auch minderwertig (ich schaff ja nix!) und mangelhaft!), abgeschnitten, isoliert und einsam. Daraus entstehen Dinge wie Habgier, Panik, Sucht, Depression, Hass, krankhafte Eifersucht. All das ist nur eine logische Konsequenz. Ein Erinnern daran, wer man wirklich ist, dass genug für alle da ist, dass wir alle lieben und bedingungslos geliebt werden, dass in letzter Wirklichkeit nichts falsch laufen kann, wir nicht "falsch abbiegen" können, weil wir alle schon da sind - dieses Erinnern heilt diese Dinge.

Es gibt kein gut oder schlecht, richtig oder falsch, Gott wertet nicht. Das ist für mich ein wichtiger Satz geworden: Gott wertet nicht.

Aber wenn die Menschen nachts in ihren Betten liegen, und nicht wissen, warum sie weinen, wenn es so scheint, als ob die Welt den Bach runter geht, wenn Menschen Ängste haben, mit denen sie nicht klar kommen, wenn sie nicht mehr lachen können und Frauen sich fragen, wieso sie bei Männern immer in die Scheiße langen, und Männer sich fragen wieso es nur hinterlistige Biester gibt, dann denke ich, dass wir uns doch in Wahrheit nur eines sehnlichst wünschen: uns zu erinnern.
Das wusste Jeschua, das wusste Michael, das wissen alle Boten, die uns immer und ständig geschickt werden: Wir sehnen uns nach Liebe, nach Geborgenheit, nach Sicherheit, nach Vertrauen - wir sehnen uns danach, uns zu erinnern.

Ich sehne mich danach, diese Liebe zu fühlen, ich will hinter Gottes Gedanken blicken, will die Zusammenhänge verstehen und begreifen, will Puzzlestücke des Großen Ganzen erkennen - vllt. sogar das Große Ganze als... nunja, Großes Ganzes.

Natürlich können wir unser Erdenleben hier dahinvegetieren und destruktive Gedanken produzieren und unsere Energie immer tiefer hinunter ziehen. Das wäre nicht weniger göttlich! Wir wären genauso göttlich, geliebt und wären genauso zu Hause.
Aber ich bezweifle, dass so ein Leben wirklich viel Spaß macht.

Ich denke, deshalb sagte Jesus, was er sagte, weil er uns daran erinnern wollte, wer wir wirklich sind. Natürlich: "Wenn du es nicht tust, bist du es trotzdem. Aber du weißt es dann eben nicht!

Und das ist doch das Geschenk des freien Willens: Wir können uns ENTSCHEIDEN. Wir können Liebe wählen. Wir können Frieden wählen. Wir können Segen wählen. Wir können Vertrauen wählen. Wir können immer wählen, was wir sein und erfahren wollen.
Und ich finde es sehr viel schöner und erhebender, Vertrauen zu wählen, als Angst!


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BeitragThema: MJ Air*** Only Human - über Heiligkeit   Do 27 Dez 2012 - 18:47

Ich habe im Juni 2011 einen Beitrag zum Thema Heiligkeit und Fehlbarkeit geschrieben, den ich an dieser Stelle reloaden möchte:

MJ Air*** Only Human - über Heiligkeit



[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


I'm gonna be exactly what you wanna see

~Michael
Jackson - Is it scary~


But I'm only human

~Michael
Jackson - Will you be there~
Ihr Lieben,

wir haben schon öfter an anderer Stelle über Heiligkeit gesprochen und über den Unterschied zwischen Fehlern und Sünden. Unter anderem in diesem genialen Thread von Remember und auch hier, Beitrag 308.
Ich möchte gern, bevor wir weiterfliegen, dieses Thema von einer anderen Seite betrachten. Kommt ihr mit?

Heiligkeit ist ein Begriff, vor dem sehr viele Menschen zurückschrecken. Insbesondere schrecken viele davor zurück, jemanden als heilig zu betrachten. Das liegt wohl einerseits daran, dass es so viele unterschiedliche Vorstellungen und Glaubensmuster in Bezug auf Heiligkeit gibt. Die Menschheit hat seit jeher Dinge, Orte und Wesen als heilig verehrt, dabei spielt es keine Rolle, ob das Heiligtum ein Baum, ein Berg, eine Statue, eine Kuh, ein Mensch oder ein Tempel ist.
In der Bibel lernen wir, dass es Gott entzürnt, wenn die Menschen ein goldenes Kalb anbeten, ein materielles Ding also, das auf heidnische Weise als gottgleich verehrt wird.
Doch in eben der Kirche, die sich rühmt, Gottes Stellvertreter auf Erden als ihren Anführer zu haben, finden wir jede Menge an Heiligen, deren Abbild man kaufen und sich um den Hals hängen kann. Im Petersdom kann man den Fuß des heiligen Petrus küssen, nicht den echten Fuß natürlich, sondern den der Statue. Das tun so viele Leute, dass der Stein an der Stelle schon völlig abgewetzt ist.

Woher kommt unser Bedürfnis, etwas oder jemanden anzubeten und warum sind wir andererseits so ambivalent in dieser Angelegenheit?
Um das zu verstehen, müssen wir etwas tiefer blicken:
Heilig können sowohl Orte, als auch Menschen oder in bestimmten Kulturen auch Tiere sein.
Ein heiliger Ort ist für gewöhnlich einfach ein Ort, an dem eine sehr hohe Energie herrscht. Um das zu kennzeichnen, haben Menschen seit jeher Legenden und Mythen über solche Orte gewoben und an diesen Plätzen gebetet.
In der Vergangenheit wurden immer wieder Menschen als nahezu gottgleiche Wesen betrachtet, und wie Götter verehrt. Ein ägyptischer Pharao war beispielsweise immer auch ein Gott.
Allzuoft wurden Menschen auch als Heilige verehrt und geopfert! Man nennt dies Heiligenopfer: Der angebeteten Person wurden symbolisch menschliche Lasten und Sünden aufgebürdet, die sie anstelle des Volkes tragen sollte und bei ihrem (gewaltsamen) Opfertod mit ins andere Reich nehmen sollte - um das eigene Volk von den Sünden und Lasten zu befreien. In abgewandelter, symbolischer Form ist dies in der katholischen Liturgie weiterhin zu finden.
Könnt ihr euch vorstellen, was dies für eine Seele bedeutet, die auf diese Art und Weise auf einen Sockel gehoben wird?

Liegt darin vielleicht unsere Ambivalenz gegenüber dem "Heiligsprechen" einer Person?
Wer will denn einem geliebten Menschen so etwas antun? Ihn auf einen Sockel heben, seiner Menschlichkeit entledigen und ihm stattdessen mit unseren Anbetungen all unsere Lasten aufzubürden?
Ich nicht. Wem wäre auch damit gedient??

Doch weil wir eben menschlich sind, können wir auch irren. Und ich glaube, ein Irrtum in Bezug auf Heiligkeit ist die Vorstellung des Getrenntseins. In unserer menschlichen Vorstellung ist ein Heiliger ein erhabenes Wesen, völlig abgeschnitten von allem, was menschlich ist und führt uns damit unsere eigene Nicht-Heiligkeit vor Augen.
Im Wesentlichen ist unser Gefühl der Unzulänglichkeit das Problem, das wir generell mit Heiligkeit haben:
Weil wir uns selber wertlos fühlen und verlernt haben, uns selbst zu akzeptieren und zu lieben, betrachten wir Heiligkeit als einen von uns selbst getrennten Zustand und fangen entweder an, andere vermeintlich "höherstehende" Menschen anzubeten, um unseren eigenen Selbsthass zu kaschieren oder wir verdammen jede Form der Verehrung und sprechen hochentwickelten Seelen ihre Spiritualität ab, weil sie uns an unsere eigene (eingebildete) Unzulänglichkeit erinnern.

Und so kann es eben vorkommen, dass Menschen auf ein und dieselbe Person unterschiedliche Glaubensmuster projezieren:
Die einen nennen ihn einen Aufrührer und verhöhnen ihn, die anderern nennen ihn Sohn Gottes und beten ihn an als Messias.
Die einen sehen in ihm einen gefährlichen Verbrecher, die anderen nennen ihn Mahatma und folgen ihm von den Bergen bis ans Meer.
Die einen nennen ihn Freak, für die anderen ist er ein Genie und für manche ist er ein Engel.

Ein Mensch mit einem sehr hohen Bewusstsein ist immer die größte Projektionsfläche. Jeder große Geist weiß das.
"I'm gonna be exactly what you wanna see"...

Doch wir sind ALLE heilig. Und wir sind alle menschlich. Da gibt es keinen Unterschied.

Heilig kommt vom Wort heil. Heil sein, bedeutet ganz sein. Vollständig sein. Vollkommen bei sich sein. Das englische Wort holy bestätigt das, denn es ist verwandt mit whole = ganz.
Heiligkeit bedeutet also Ganzheit, Vollständigkeit.
Und weil wir alle längst ganz sind, längst vollständig sind, längst heil sind - sind wir heilig. Jeder einzelne von uns. Alles, was ist.
Der einzige Unterschied besteht darin, dass wir dies vergessen haben. Ein Mensch, der sich seiner eigenen Ganzheitlichkeit vollständig bewusst ist, ist ein Meister geworden.

Für mich bedeutet es nicht mehr. Und nicht weniger.

Denn sich an seine Ganzheit, Vollständigkeit zu erinnern, ist wesentlich tiefgreifender, als es sich anhört.
Um ganz vollständig zu sein, müssen wir uns unseres Bewusstseins vollkommen bewusst sein!
Denn wir bestehen aus mehr als nur einer Bewusstseinsebene. In dem Moment, in dem wir unsere drei Bewusstseinsebenen, Unterbewusstsein, Bewusstsein und Überbewusstsein in Einklang gebracht haben, haben wir den ersten Schritt zur Ganzheitlichkeit getan.

Wenn Heiligkeit Ganzheitlichkeit, Vollständigkeit bedeutet, ist dies dann gleichbedeutend mit Vollkommenheit im Sinne von Fehlerlosigkeit?
Mit Sicherheit nicht. Kein Mensch ist frei von Fehlern. Aber jeder Mensch ist vollkommen!
Der Unterschied zwischen einem Meister und allen anderen besteht darin, dass der Meister das weiß.
Ein Meister weiß um seine Fehler und die seiner Mitmenschen und er liebt und segnet sie mit aller Freude, denn er weiß, dass ihn das zum Menschen macht. Das ist Human nature.
Wir sind alle nur Menschen. Ein Meister weiß das. Und er sieht die Vollkommenheit und die Heiligkeit in sich selbst und seiner Menschlichkeit, so wie er die Heiligkeit in jedem Menschen sieht und in allem, was ist.
Und weil er das tut, ist er zu Großem fähig. Und dadurch zeigt ein Meister, zu was wir alle fähig sind!
Denkt daran, ein Meister weiß, wer und was er ist.

Die Aufgabe eines jeden Meisters, eines jeden MENSCHEN ist es, sich selbst und die Menscheit daran zu erinnern, wer wir sind.
Wir haben dies zu allen Zeiten auf unterschiedliche Arten getan.
Ihr wisst: Es wurden uns nur Engel geschickt.


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Do 27 Dez 2012 - 19:13

WOW, DANKE euch für eure Gedanken! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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Ist es nicht sonderbar, dass es Gott (ihm oder ihr) nichts ausmacht, sich in allen Religionen der Welt zu erkennen zu geben, während die Menschen sich immer noch daran klammern, nur ihr Weg (*Religion) sei der richtige?
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Fr 28 Dez 2012 - 20:59

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Zitat :
Was ist denn "vollkommen sein"? Was bedeutet "vollkommen sein"?

Ich denke, "vollkommen sein" lässt sich nicht in einer ganz bestimmten Norm definieren, "vollkommen sein" lässt sich nicht begrenzen, es ist allseitig und somit kann "vollkommen sein" nicht gerichtet werden. ALLE Gegensätze sind in diesem Zustand eingeschlossen + werden überschritten -> man ist jenseits von Gut & Böse oder: "Das Herz eines Vollkommenen ist zugleich weich wie Butter und hart wie Stahl"
Die Farbe Weiß IST vollkommen, sie ist die Farbe, die ALLE Farben in sich birgt, Weiß ist die Reflexion ALLER Farben im Farbspektrum.
Gott IST vollkommen und in der Vollkommenheit erkennt der Mensch seine Göttlichkeit.

Zitat :
Zitat
Wenn ein geistig Vollkommener sein Wissen und seine Macht anwendet, so geschieht dies niemals zu einem anderen Zweck als jenem der geistigen Förderung anderer Seelen. Es steht in seiner Macht, in jedem weltlichen Bereich mühelos Vortrefflichkeit zu erlangen, wenn dies sein Wille ist. Geistige Vollkommenheit schließt alle Arten von Vortrefflichkeit in latenter Form ein. Ein geistig Vollkommener kann in jeder Lebensweise, die er zum Wohl anderer Seelen annehmen mag, höchste Vortrefflichkeit an den Tag legen, doch tut er dies nie zum Zweck bloßer Zurschaustellung seiner Vollkommenheit. Er benutzt solche Vortrefflichkeit nur dann, wenn es geistig notwendig ist, und nicht zur Befriedigung der Neugier anderer. Wenn ein geistig Vollkommener solche Vortrefflichkeit anwendet, tut er dies aus einem Zustand völliger innerer Freiheit. Geradeso wie jemand, der Handschuhe trägt, allen Schmutz der Welt anfassen kann, ohne sich zu beschmutzen, kann ein geistig Vollkommener irgendwelche weltlichen Tätigkeiten verrichten, ohne dadurch irgendwie gebunden zu werden.

An dieser Stellle möchte ich gerne noch aus dem Buch "Gespräche mit Gott ~ Band 1 ~ folgendes zitieren:

Zitat :
Zitat
Aus "Gespräche mit Gott ~ Band 1"

[...]
ES KOMMT IN der Entwicklung einer jeden Seele eine Zeit, in der ihr Hauptinteresse nicht länger dem Überleben des physischen Körpers gilt, sondern dem Wachstum des reinen Geistes; nicht länger dem Erreichen von weltlichem Erfolg, sondern der Verwirklichung des Selbst. In gewisser Hinsicht ist das eine sehr gefährliche Zeit, vor allem zu Beginn, weil die dem Körper innewohnende Wesenheit nun weiß, daß sie eben nur das ist: ein Wesen in einem Körper - nicht ein Körperwesen.
In diesem Stadium, also bevor die in dieser Entwicklungsphase befindliche Wesenheit in ihrer Sichtweise gereift ist, kommt oft das Gefühl auf, sich um die Angelegenheiten des Körperaspekts gar nicht mehr kümmern zu wollen. Die Seele ist in Hochstimmung, weil sie endlich »entdeckt« worden ist!
Der Geist läßt den Körper und alle seine Belange fallen. Alles wird ignoriert. Beziehungen werden beiseite geschoben. Familien verschwinden aus dem Blickfeld. Der Beruf wird zur Nebensache. Rechnungen werden nicht mehr bezahlt. Der Körper wird über lange Zeit hinweg nicht genährt.
Die Wesenheit richtet nun ihre ganze Konzentration und Aufmerksamkeit nur noch auf die Seele und deren Belange. Das kann zu einer größeren persönlichen Krise im Alltagsleben führen, obwohl der Geist gar kein Trauma wahrnimmt, weil er sich im Zustand der Seligkeit befindet. Andere Menschen sagen, ihr hättet den Verstand verloren - und in gewisser Hinsicht mag das stimmen.
Die Entdeckung der Wahrheit, daß das Leben nichts mit dem Körper zu tun hat, kann auf der anderen Seite ein Ungleichgewicht verursachen. Hat die Wesenheit zuerst agiert, als sei der Körper alles, was existiert, so handelt sie nun, als sei der Körper völlig bedeutungslos. Das stimmt natürlich nicht - wie der Wesenheit bald (und manchmal schmerzlich) in Erinnerung gebracht wird.
Ihr seid ein dreiteiliges Wesen, geschaffen aus Körper, Verstand und reinem Geist. Ihr werdet immer ein dreiteiliges Wesen sein, nicht nur während eures irdischen Daseins. Da gibt es jene, welche die Hypothese aufstellen, daß mit dem Tod Körper und Geist aufgegeben werden. Körper und Geist werden nicht aufgegeben. Der Körper verwandelt seine Form, läßt den dichtesten Teil zurück, behält aber immer seine äußere Hülle. Der Verstand (nicht zu verwechseln mit dem Gehirn) begleitet euch ebenfalls und verbindet sich mit dem reinen Geist und dem Körper zu einer Energiemasse der drei Dimensionen oder Aspekte.
Solltet ihr die Wahl treffen, zu dieser Erfahrungsmöglichkeit, die ihr Leben auf Erden nennt, zurückzukehren, wird euer göttliches Selbst seine wahren Dimensionen wieder in das aufteilen, was ihr als Körper, Verstand und reinen Geist bezeichnet. In Wahrheit seid ihr alle eine Energie, die jedoch drei spezifische Merkmale aufweist.
Wenn ihr euch aufmacht, einen neuen physischen Körper hier auf Erden zu bewohnen, reduziert euer Ätherleib (wie manche von euch ihn auch nennen) seine Schwingung, die ursprünglich so schnell ist, daß sie nicht wahrgenommen werden kann, zu einer Schwingung, die Masse und Materie produziert. Diese eigentliche Materie ist die Erschaffung des reinen Gedankens - das Werk eures Geistes, des höheren geistigen Aspekts eures dreiteiligen Wesens.
Die Materie nun stellt eine Koagulation unzähliger (im wahrsten Sinn des Wortes) verschiedener Energieeinheiten zu einer einzigen enormen Masse dar, welche vom Geist kontrolliert werden kann ... ihr habt dann wirklich »Köpfchen «! Wenn diese winzigen Energieeinheiten ihre Energie verbraucht haben, werden sie vom Körper abgeworfen, während der Geist neue erschafft. Der Geist erschafft dies aus dem fortwährenden Gedanken dessen, was-ihr-seid! Der Ätherleib »fängt« sozusagen den Gedanken auf und vermindert die Schwingung der weiteren Energieeinheiten (»kristallisiert« sie in gewisser Hinsicht), und sie werden Materie - zu eurer neuen Materie. Auf diese Weise verändert und erneuert sich jede eurer Zellen alle paar Jahre. Ihr seid - ganz buchstäblich - nicht dieselbe Person, die ihr vor ein paar Jahren wart.
Wenn ihr Gedanken an Krankheit oder Störungen hegt (oder der fortgesetzten Wut, des Hasses oder der Negativität), übersetzt euer Körper diese Gedanken in die physische Form. Die Menschen nehmen dann diese negative, kranke Form wahr und fragen sich, was ihnen fehlt.
Die Seele schaut zu, wie sich dieses ganze Drama Jahr um Jahr, Monat um Monat, Tag um Tag, Augenblick um Augenblick abspielt, und bewahrt immer die Wahrheit über euch. Sie vergißt nie die Blaupause, den ursprünglichen Plan, die erste Idee, den schöpferischen Gedanken. Ihre Aufgabe ist es, euren Geist wieder darauf auszurichten, damit ihr euch stets von neuem in Erinnerung rufen könnt, wer-ihr-seid, und dann über die Wahlmöglichkeit verfügt, wer-ihr-jetzt-zu-sein wünscht.
Auf diese Weise setzt sich der Kreislauf von Schöpfung und Erfahrung, Vorstellung und Erfüllung, Wissen und Wachsen ins Unbekannte fort, jetzt und für immer.

Uff!

JA, GENAU. UND es gibt noch sehr viel mehr zu erklären - erheblich mehr. Aber dafür reicht nie ein einziges Buch - und wahrscheinlich auch nicht ein einziges Leben. Doch du hast damit begonnen, und das ist gut. Denk nur einfach daran, daß es so ist, wie es euer großer Lehrer William Shakespeare umschrieb: »Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf der Erde, als eure Schulweisheit sich träumt.«

Kann ich ein paar Fragen dazu stellen? Wenn du sagst, daß der Geist nach dem Tod mit mir geht, heißt das, daß ich meine »Persönlichkeit« mitnehme? Weiß ich im Jenseits, wer ich war?

JA ... UND WER du jemals gewesen bist. Alles wird dir offenbart, denn dann wird dir dieses Wissen von Nutzen sein. Jetzt in diesem Moment ist es das nicht.

Und kommt es hinsichtlich dieses Lebens zu einer »Bestandsaufnahme « - einer Rückschau, einer Abrechnung?


ES GIBT KEIN Gericht im Jenseits, wie ihr es nennt. Dir wird nicht einmal erlaubt sein, über dich selbst zu richten (denn du würdest dich gewiß sehr schlecht beurteilen, so selbstkritisch und unbarmherzig, wie du dir selbst gegenüber in diesem Leben bist).
Nein, es gibt keine Abrechnung, auch kein »Daumen nach oben« oder »Daumen nach unten«. Nur Menschen sind so richterlich, und weil ihr es seid, nehmt ihr an, ich sei es auch. Doch ich bin es nicht - und das ist eine große Wahrheit, die ihr euch weigert zu akzeptieren.
Es wird also kein Urteil gefällt im Leben nach dem Tod, aber es wird die Gelegenheit geben, alles noch einmal einer Betrachtung zu unterziehen, was ihr gedacht, gesagt und getan habt, um dann zu entscheiden, ob ihr dies noch einmal wählen würdet angesichts dessen, wer-ihr-seid eurer Aussage nach, und wer-ihr-sein-wollt.

Es gibt eine aus dem Osten stammende mystische Lehre, wonach jede Person bei ihrem Tod die Möglichkeit erhält, jeden ihrer einstigen Gedanken, jedes gesprochene Wort, jede vollführte Handlung nochmals zu durchleben - aber nicht von ihrem Standpunkt aus, sondern von jenem jeglicher Person, die davon betroffen war. Mit anderen Worten: Wir haben bereits gefühlsmäßig erfahren, was wir dachten, sagten und taten, während wir nun gefühlsmäßig erfahren können, was die andere Person in jedem dieser Momente fühlte. Und nach diesem Maßstab werden wir dann entscheiden, ob wir diese Dinge wieder denken, sagen oder tun wollen. Wie lautet deine Meinung dazu?


WAS IN EUREM Leben nach dem Tod stattfindet, ist bei weitem zu außergewöhnlich, als daß es hier in euch verständlichen Begriffen wiedergegeben werden könnte - denn diese Erfahrung gehört anderen Dimensionen an und entzieht sich buchstäblich einer Beschreibung mit solch begrenzten Mitteln, wie es Worte sind. Es muß die Aussage genügen, daß ihr die Gelegenheit habt, euer gegenwärtiges Leben nochmals zu betrachten, ohne Schmerz oder Furcht oder richtendes Urteil. Dies, damit ihr entscheiden könnt, wie ihr in bezug auf eure Erfahrung fühlt, und wohin ihr von da aus gehen wollt.
Viele von euch werden sich entscheiden, hierher zurückzukommen - in diese Welt der Dichte und Relativität -, um eine weitere Möglichkeit wahrzunehmen, die Wahl und die Entscheidungen, die ihr in bezug auf euer Selbst auf dieser Ebene getroffen habt, erfahrungsgemäß zu durchleben.

Andere - eine verschwindend geringe Zahl - werden mit einer anderen Mission zurückkehren. Sie treten erneut in die Welt der Dichte und Materie ein, weil es das Anliegen ihrer Seele ist, andere aus dieser Dichte und Materie herauszuführen. Auf der Erde gibt es immer solche unter euch, die sich für jenen Weg entschieden haben. Ihr könnt sie sofort erkennen. Ihre Arbeit ist beendet. Sie kehrten nur deshalb auf die Erde zurück, um anderen zu helfen. Darin finden sie ihre Freude, ihre Begeisterung. Sie streben nach nichts anderem, als zu Diensten zu sein.
Ihr könnt diese Menschen nicht verfehlen. Wahrscheinlich ist dir einer von ihnen bekannt, oder du hast von einem gehört.


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   So 30 Dez 2012 - 17:38

Reload:

Danke Donna für die Texte!
Neale D. Walsh drückt das finde ich in seinen Büchern super aus!
Er umarmt in diesem Dialog ALLE Religionen, ALLE Glaubensrichtungen, ALLE Philosophien gleichermaßen, ohen zu werten, ohne zu verurteilen und ohne seine Wahrheit als die einzig gültige darzustellen, wie das nur Fundamentalisten tun.
Er bringt alles zusammen.

Das tat auch Michael, auf ganz wunderbare Weise: Er suchte nach dem Kern aller Religionen und Philosophien und vereinte diese - weil er VERSTANDEN hat, dass der Kern einer jeden Religion dasselbe besagt. Michael beschäftigte sich gleichermaßen mit dem Christentum, dem Islam, dem Buddhismus, dem Hinduismus und der modernen Esoterik, er legte sich auf keine Religion fest, weil er keine Religion brauchte. Er ließ sich einfach in den heiligen Schriften jeder Religion und in den großen Weisheitslehren der alten Philosophen seine innere Wahrheit bestätigen.
Auch Jesus tat das, wie viele Religionsforscher erkennen: Er war sehr gebildet, beschäftigte sich gleichermaßen mit den griechischen Philosophen, wie auch mit der Thora... Und es gibt schlüssige Hinweise, dass er auch in jungen Jahren nach Indien reiste und dort den Hinduismus und den Buddhismus studiert hat.

Egal ob jemand Buddhist, Christ, Moslem, Hindu oder Jude oder sonstwas ist - Gott ist in ALLEN und in ALLEM. Denn Gott ist keine Person, kein von uns getrenntes Wesen, das die einen in den Himmel lässt und die anderen haben Pech gehabt...
Gott ist in allem, weil Gott alles ist, was ist. Gott ist die Energie, die alles zusammenhält, aus der alles besteht. Gott ist das höchste Wesen, die höchste Kraft, das höchste Feld - und in uns allen enthalten.

Jesus war das völlig klar. Darum erklärte er "Ich und der Vater sind Eins". Ihm war auch klar, dass das für alle Menschen gilt: Wir und Gott sind Eins.
Zu glauben, dass wir nur über eine bestimmte Religion oder eine bestimmte Glaubensrichtung zu Gott kommen, ist ein weitverbreiteter Irrtum, wie ich glaube. Keiner kommt "nur über Jesus zu Gott" oder nur über Mohammad oder Krishna oder Buddha... Weil wir alle längst Gott selbst sind. Wir sind die Verkörperung Gottes und als solche, trotz aller Unperfektheit und menschlichen Schwächen - vollkommen.

Neale hat das toll gesagt in folgendem Satz:

Zitat :

"There is no such thing as "getting to heaven." There is only a knowing that you are already there. The irony is that most people think they have to leave where they are to get to where they want to be." ~Neale Donald Walsh ~


Übersetzung: "Es gibt nicht sowas wie "in den Himmel kommen". Es gibt nur das Wissen, dass du schon dort bist. Die Ironie darin ist, dass die meisten Leute glauben, sie müssen den Ort verlassen an dem sie sind, um dahin zu kommen, wo sie sein wollen."

Michael drückte das so unfassbar schön aus:

Zitat
You and I were never separate
It’s just an illusion
Wrought by the magical lens of
Perception

Heaven is Here
Right now is the moment
of Eternity
Don’t fool yourself
Reclaim your Bliss

Once you were lost
But now you’re home
In a nonlocal Universe
There is nowhere to go
From Here to Here
Is the Unbounded
Ocean of Consciousness
We are like ripples
In the Sea of Bliss

Weil Michael diese große und universelle Wahrheit nicht nur verstanden, sondern wirklich verinnerlicht hat, ist er für mich einer der größten Weisheitslehrer unserer Zeit. Darin gleicht er Jesus. Beide haben von der universellen Wahrheit gesungen - jeder auf seine Weise.
Und beide wurden und werden oft grob missverstanden...


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   So 30 Dez 2012 - 18:25

DANKE euch! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Zitat :
Ein geistig Vollkommener kann in jeder Lebensweise, die er zum Wohl anderer Seelen annehmen mag, höchste Vortrefflichkeit an den Tag legen, doch tut er dies nie zum Zweck bloßer Zurschaustellung seiner Vollkommenheit. Er benutzt solche Vortrefflichkeit nur dann, wenn es geistig notwendig ist, und nicht zur Befriedigung der Neugier anderer. Wenn ein geistig Vollkommener solche Vortrefflichkeit anwendet, tut er dies aus einem Zustand völliger innerer Freiheit.

Danke! Leider verurteilen viele Menschen einen "Geistig Vollkommenen" sprich reinen Menschen zu oft als ihr eigenes SELBST. Weil sie die geistige Notwendigkeit eines solchen Menschen nicht begreifen können, erklären sie seine Handlungen, indem sie sich in ihn versetzen:als ob es ihre Handlungen wären. Weil sie aber solche Handlungen nur "zur Befriedigung der Neugier anderer"oder "zum Zweck bloßer Zurschaustellung" sich vornehmen würden, projizieren sie ihre eigenen perversen Wünsche und unreine Absichten auf die reine Seele. Sie schwärzen sie damit an.
___________________

Unsere spiegelverkehrte, verkehrte Welt

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.][Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

„Es liebt die Welt, das Strahlende zu schwärzen.“
Friedrich Schiller



Ich sehe zunehmend, wie wir Menschen unsere seelische Welt absolut spiegelverkehrt (er)leben.

Schauen wir auf eine Krone [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.],
sehen wir darin nicht die Macht der Liebe und den Dienst an das Volk, sondern Prunk- und Machtmissbrauch.

Schauen wir auf das Zitat von Jesus:

Ich
bin der Weg und das Leben“, sehen wir die ikonisierte Person Jesus und reduzieren Seine Worte nur auf Seine ICH-Person, anstatt das Wort „ICH“ - als = „universelle WERTE“ gelten zu lassen.

Schauen wir auf das 1. Gebot:
„Du sollst neben meinen Werten keine anderen Werte haben“: Da sehen wir Menschen nicht die universellen geistigen Werte, sondern wieder das Fleisch der alleinigen Person Jesus, weswegen - wir Menschheit - Jesus letztendlich als Größenwahnsinnigen gekreuzigt haben, wegen Seinem: „Du sollst NEBEN MIR keine anderen Götter haben“.

Und dabei ist doch kristallklar – da geht’s bei „neben MIR“ weder um das Fleisch von Person Jesus noch bei "anderen Göttern" um andere Götter.

Andere „Götter" sind die Werte, die das Gegenteil von Werten von Jesus sind, z. B. das an sich neutrale Geld, das einer aber für sich als Lebensziel setzt u. dafür auch über Leichen geht.
Man darf jedem folgen, der die gleichen geistigen Werte predigt, die auch Jesus predigte. Diese Menschen sind nicht „andere Götter(Werte)“, denn sie vertreten dieselben universellen Werte.

Z. B. einer der Boten singt das gleiche Lied und die gleiche Wahrheit über diese anderen "Götter", sprich die gegensätzlichen "WERTE":

(...)
Bet you sell your soul
Cuz your God is such

You don't care
You kill for the money
Do or dare
The thrill for the money
Anything for money
Would lie for you
Would die for you
Even sell my soul to the devil

You say you wouldn't do it
For all the money in the world
I don't think so
If you show me The Man
Then I will sell him
If you ask me to lie
Then I will tell him
If you're dealing with God
Then you will hell him
You'll do anything for money (…)

Money, Michael Jackson

Aber auch die Werte von Jesus werden unter anderem von (Mahatma, Jiddu Krishnamurti, Khalil Gibran, Einstein, Edith Stein, Buddah, Mutter Teresa ... und vielen-vielen mehr.. ) und immer wieder von MJ angesprochen: "LOVE is important. LOVE eatch other.." "We are One", "Heal the World", "LOVE is the answer" ...

Für alle Christen ist Jesus der alleinige Allmächtige Gott und Sohn Gottes: ABER: - Hat Jesus jemals gesagt, Er sei alleine Gottes Sohn und andere nicht? -

Nie im Leben hat das Jesus gesagt. Auch wenn ich mich wiederhole, sage ich es gerne noch mal, Jesus predigte: Vater UNSER. Und damit - ist alles gesagt: Wir sind ALLE Gottes Kinder.

Nicht nur Michael ist das Licht (I`m the Light of the World/“This Is It“), sowie nicht nur Jesus das Licht: "Ich bin das Licht der Welt", - sondern in UNS ALLEN als Bewusstseinsteile von Einem ist Gott der KERN von Anfang an angelegt.

Wenn du genauso wie Jesus oder Michael realisiert hast: DU hast dieses Licht, dann weißt du: Du bist den gleichen Weg gegangen. Nichts Anderes sagt Jesus: ICH BIN der Weg .." Mit anderen Worten: "Gehe meinen Weg!-->> Sei Licht!"
"ICH" – heißt All One: - Und aus jedem ICH von uns kann All One sprechen.

Ist das nur eine Theorie oder eine MESSAGE? - Antworten hast du zuhauf um dich herum:

Schau nur auf wachsende Äpfel am Apfelbaum [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

und sag mir: Welcher davon ist ein Kind des Apfelbaumes? Ist das nur ein einziger Apfel? Oder sind ALLE Äpfel - Kinder eines Apfelbaumes? -
Es kann nur aus einem, zwei oder 10 Äpfeln die universelle Weisheit des Apfelbaumes sprechen, aber:

Alle Äpfel kommen ausnahmslos vom Apfelbaum, Ihrem Gott. Das ist die Antwort. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Schauen wir auf unsere Zeitgeschichte:
Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. (Gen. 1,26)

Was ist daraus geworden? Wo sind in allen abrahamitischen Religionen Frauen? Ich sehe sie im Islam bis auf die Augen vermummt und/oder kleingehalten, immer noch - in dieser "supermodernen" Welt: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Und ich sehe in geistlichen Reihen keine im Vatikan: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Was für eine spiegelverkehrte, verkehrte Welt. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.][Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Die Geschichte im Vatikan allein im Mittelalter z. B. in Richtung Borgia oder die „heilige“ Inquisition lässt uns erschaudern, was alles uns dank Korruption und Skrupellosigkeit anstelle von Nachfolgern von Simon-Petrus auf den Thron hoch gekrochen ist und Macht übernommen hat:
etwas, was total spiegelverkehrt ist von dem, was der Plan war und ist:

„Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Tore der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“
Jesus Christus.


Die (Ruf)Mörder vertreten die Gesetze (Sneddon) und die Menschen mit reinsten Absichten werden der Pädophilie beschuldigt.


Schauen wir auf unsere Sexualität: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Wir sprechen jedem gütigen Menschen seine Reinheit und Heiligkeit ab, nur weil er nicht asexuell und nicht unfehlbar ist.

"Sehr wichtig ist nur, mit welchen Absichten dieser Sex mit anderen Menschen geteilt wird:
1. mit reinen: dich und deine/n Partner/in glücklich zu machen 2. oder mit unreinen: auf Kosten eines anderen Menschen (um wie auch immer einen anderen Menschen durch Sex auszunutzen) (…)

Die Botschaft heißt ja nicht: Sei enthaltsam, dann bist du gut (so würden wir uns ja nie vermehren, was gegen die biologische Erhaltung der Art: „Mehret euch“ wäre), sondern die Botschaft ist:
Arbeite mit der sexuellen Energie nur mit höchst reinen Absichten. Das heißt ja nicht, dass du sie physisch nicht nutzen darfst! Das heißt nur:

Tu keinen Schaden, weder dir noch sonst jemand: z. B. sei nicht sexuell gewalttätig, gehe nicht fremd, weil du dann deiner/m Partner/in damit Schaden zufügst/ sehr wehtust.. Das ist grundsätzlich sehr wichtig."

Schauen wir auf uns:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


Wir sprechen jedem gütigen Menschen, der andere und - auch sich selbst großzügig beschenkt, seine Reinheit ab, nur weil er nicht in Lumpen rumläuft LOL, sondern sich goldene Säulen und prächtige Feste gönnt.
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Wer hat gesagt, dass Jesus in Lumpen lief? Wurden nicht seine Kleider unter dem Kreuz unter den römischen Soldaten aufgeteilt? Das wäre wohl kaum passiert, wenn es nur Bettler-Lumpen gewesen wären.

Der Reiche und das Nadelöhr? Ich denke, dass Jesus Geldgierige und das Nadelöhr meinte. Geldgierig und reich ist nicht das gleiche. Jesus hatte einflussreiche, reiche Freunde. Er hätte doch nie ihre Gastfreundlichkeit ausgenutzt und anschließend herumerzählt, dass die
nie in den Himmel kämen. So ein Genie wusste mit Sicherheit Reichtum als Dienst an Mammon und Reichtum als genießbare Begleiterscheinung zu unterscheiden. ABER:

-->> Tun WIR es? -

Jesus liebte Partys und Wein. Er war ein Lebemann und - so viel [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] von Lebemann, - dass das seit 2000 Jahren bekannt ist. Die Vorwürfe der Pharisäer kennt die ganze Welt, die die Bibel kennt.

Die bedingungslose Liebe schließt sICH selbst nicht aus, sondern ein.

Liebe deinen Nächsten wie DICH SELBST!
Jesus Christus.

LOVE ist the answer! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Michael Jackson

_________________________________
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Ist es nicht sonderbar, dass es Gott (ihm oder ihr) nichts ausmacht, sich in allen Religionen der Welt zu erkennen zu geben, während die Menschen sich immer noch daran klammern, nur ihr Weg (*Religion) sei der richtige?
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Zuletzt von remember am So 30 Dez 2012 - 19:19 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   So 30 Dez 2012 - 18:39

Dionysos, Jesus, der Gott Pan und das Yin und Yang der Polarität
Ich war lange nicht sicher, ob ich das hier aufschreiben soll, aber in den vergangenen Monaten stolperte ich immer wieder, scheinbar durch Zufall, über bestimmte Sagen und Geschichten, die bei mir einige Assoziationen hervorriefen. Und da Remember vor 14 Tagen diesen tollen Post über unsere Spiegelwelt eingestellt hat, denke ich vielleicht passt das ja.
Ich kann mir nicht helfen, aber ich empfinde das als zu interessant, um es als bloßen Zufall abzutun.

Lasst mich euch daher kurz ein paar antike Götter vorstellen.

Dionysos, oder auch Bacchus, wie er vielfach genannt wird, hat viele Gesichter. Ebensoviele Sagen und Mythen ranken sich um ihn und die Umstände seiner Geburt. Die bekannteste Geburtsversion ist die, dass Dionysos der Spross einer Sterblichen und des Obergottes Zeus sei. Nachdem die eifersüchtige Ehefrau des Zeus, Hera, die schwangere Sterbliche heimtückisch niedergestreckt hat, nähte sich Zeus das Kind in sein Bein und trug es dort aus. Es gibt noch viele weitere und ebenso lustige Geschichten über Dionysos' Geburt aber die Umstände seiner Entstehung sind hier weniger interessant.

Dionysos war ein mächtiger Gott und wurde von vielen Völkern verehrt.
Die Griechen stellten ihn meist mit Weinstock, Efeublatt und Trinkgefäß dar. Diese Insignien zeigen seinen Zuständigkeitsbereich: Er war der Gott der Fruchtbarkeit, des Weins, der Ekstase und des Tanzes.
Nach außen hin zeigt sich Dionysos als ein lustiger Geselle, tanzend und immer zum Feiern mit Wein, Weib und Gesang aufgelegt.
So wird er meist auch dargestellt und von den meisten wurde er wohl auch als ein fröhlicher, wenn auch etwas exzentrischer Gott gesehen, der das Gegenstück zu Hades, dem Gott der Unterwelt darstellt.
Schnell bildete sich ein ziemlich abenteuerlicher Dionysos-Kult heraus, dem besonders junge Frauen anhingen.
Bei den sogenannten Bacchanalien tobten die Frauen, betranken sich wüst und verfielen bald in eine irre Raserei, die von Musik, Tanz, Sex und ziemlich ausschweifenden Festen begleitet war. Dionysos, als Auslöser und Objekt der Begierde war mitten drin.
Kein Wunder, dass man in ihm bald einen üblen Verführer sah.
So wurde er gerne mit einer mit Tierfell bedeckten Maske dargestellt. *

Doch es gibt auch eine andere, sehr viel ernstere und esoterischere Seite dieses besonderen Gottes:
Er wurde oft auf einem schwarzen Panther reitend dargestellt und er verkörperte wie kein anderer Gott die Androgynität. Das Dunkle und das Helle, nicht ganz Mann, nicht ganz Frau. Weder ganz göttlich, noch ganz menschlich war Dionysos ein Sinnbild für die Verschmelzung unterschiedlicher Pole.**
Ja, Dionysos war ein sehr mächtiger Gott.

Nicht umsonst wurde er von vielen Völkern so verehrt. Man setzte ihn mit dem musizierenden Gott Pan gleich ***
und auch mit dem Gott Osiris, der ebenfalls sowohl schwarz als auch weiß dargestellt wurde und als einer der wichtigsten ägyptischen Götter gilt. Die Kelten verehrten Odin, der ebenfalls eine weitere Verkörperung von Dionysos darstellt.
Wikipedia sagt dazu:

Zitat
Es scheint, dass ursprünglich selbständige Götter an verschiedenen Orten Griechenlands, z. B. in Theben, Athen und auf Kreta, im Laufe der Zeit den Namen des Dionysos annehmen konnten, weil sie mit dem Wesen des Fruchtbarkeitsgottes vereinbar waren.


Man hat die Theorie aufgebracht, dass auch die Jesus-Geschichte unter anderem vom Dionysos-Glauben inspiriert wurde. Viele setzen Jesus Christus auch mit Dionysos gleich, nannte Christus sich doch selbst "der wahre Rebstock". Wie Dionysos wurde auch Jesus Christus als ein sterbender und auferstehender Gott beschrieben. Wie Dionysos wurde auch Jesus Maßlosigkeit, ausschweifende Feste und eine gewisse Anziehungskraft auf Frauen nachgesagt.
Möglicherweise stellte Jesus die Verbindung zu Dionysos selbst her, als er beschloss Wasser in Wein zu verwandeln. Vielleicht stellte er sehr bewusst die Verbindung zu einem der bedeutsamsten Götter her, um auf etwas Bestimmtes aufmerksam zu machen.

Die Dionysos Kulte hatten in der Antike große Auswirkungen auf die Gesellschaft.
Die mysteriösen Kulte wurden in einigen Regionen sogar verboten und unter Strafe gestellt, man fürchtete um die nationale Sicherheit, prangerte die Verderbtheit der jungen Frauen an, fürchtete um die Moral und natürlich fürchtete man die Macht dieses Gottes.
Man glaubte, dass derjenige, der den Gott in hoher Not anriefe, von ihm gerettet werden würde. Die dionysischen Mysterien gingen sogar soweit, dass man glaubte, Dionysos der sterbliche Gott würde jeweils am Ende eines Zeitalters erscheinen und den Menschen wahre Weisheit (die sogenannte Gnosis) übermitteln.
Nur wer bereit für diese Art der Weisheit und reinen Herzens sei, würde das Mysterium des Dionysos in sich aufnehmen können und sei so in der Lage, die Welt zu verändern.

Die zweischneidigkeit des Gottes Dionysos - einerseits der lustige Entertainer, andererseits der Gott, der wie kein anderer die Polarität überwindet und für eine tiefe esoterische Weisheit steht, ist sehr bedeutsam.
Ebenso symbolisch ist der Tod des Dionysos zu lesen:
Er wurde bei einem besonders ausschweifenden Bacchanal buchstäblich in Stücke gerissen.

Zitat
Wikipedia: Der Mythos von der Zerreißung des Dionysos ist – wie die Zerstückelung des Osiris und das Sterben des Mysteriengottes überhaupt – von der antiken Philosophie sehr einleuchtend gedeutet worden. Plutarch, Plotin, Proklos, Damaskios und andere erklären den Vorgang als die Zerreißung und Zerstückelung der Weltseele durch ihre Verbindung mit der Materie in Raum und Zeit bei der Entstehung des beseelten Universums


Den Philosophen nach ist die Weltenseele die Einheit, aus der alles entstand. Bei Entstehung des Universums zerteilte sich die Weltenseele in viele einzelne Stücke und schuf so mit einem Schlag das, was wir als Polarität - als die große Gegensätzlichkeit kennen.
Männlich und Weiblich, schwarz und weiß, gut und böse sind, laut der Philosophie, nur die irdische Illusion von Dualität.
Sie wird deutlich im Yin und Yang des Taoismus und eben auch in der Doppeldeutigkeit des Dionysos-Symbols.

Der Philosoph Heraklit beschrieb dies so:

Zitat
Im Tode kehrt der Geist gewissermaßen zu sich selbst zurück, bei der Geburt dagegen wird er verstrickt mit der Materie in Raum und Zeit. Alles ist Eins.


Und der Philosoph Nietzsche scheint ihm da zuzustimmen:

Zitat
Alles ist eins, (...) ist dionysisch. Unter dem Zauber des Dionysischen schliesst sich nicht nur der Bund zwischen den Menschen wieder zusammen, auch die entfremdete und feindlich unterjochte Natur feiert wieder ihr Versöhnungsfest …



Das Symbol und die Lehre des Dionysos ist also das Fallen in- und die Überwindung der Polarität.
Kaum ein anderer antiker Gott hat die Polarität mehr verkörpert und hat mehr polarisiert, als Dionysos. Und wer auch immer seine Symbolik erkannt hat, und bewusst in seine Fußspuren trat, der machte sich seine Lehre zu eigen:
Überwindet die Polariät!

Alles Liebe, Zoey



* [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Dionysosmaske
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** [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Dionysos mit Panther
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***
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Der Gott Pan
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mi 2 Jan 2013 - 18:15

DANKE, Zoey, für den super Beitrag! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Wieder erkennt man, wie viele Meister wir eigentlich haben: Zuhauf. Aber die Angst anderer Leute vor ihnen hat sie ständig schlecht gemacht.

Deshalb wurde Heiligkeit in Unfehlbarkeit umgetauscht: Unfehlbar wird niemand. Heilig kann jeder werden.
_________________________
Öfters flattern durchs Netz solche Links über Michael Jackson: http://www.theomag.de/06/gb1.htm

Ich habe ihn mal analysiert. Hier ist ein deutliches Beispiel einer schreibenden Person, die selber EGO-zentriert ist und aus der eigenen Ich-Bezogenheit heraus die Kunst und die allgemeine Verhaltensweise von Michael Jackson auf dieser Erde interpretiert:

Reload

Dazu sage ich: Der Artikelschreiber singt das gleiche Lied wie judische Tempelpriester, Pharisäer und römische Justizoberhäupte schon vor 2000 Jahren. Nichts Neues: das gleiche Lied 1:1 -->>
Jesus (im Artikel: Michael Jackson) 1:1 dafür anprangern, dass er sich selbst oder jemand ihn für Gott hielt/hält und beide (einen vor 2000 Jahren) dafür verbal kreuzigen, um das wichtigste: die Message, die dahinter steht, unglaubwürdig zu machen.

Welch`ne Parallele, WOW! LOL.

Die Message des Artikels ist:

"Traut dem nicht, der größenwahnsinnig ist, - größenwahnsinnig, weil er es riskiert, auf globale Probleme im Inneren der Menschen und im Äußeren des Planeten aufmerksam zu machen, was ja schon in den alten Schriften steht. Größenwahnsinnig, weil er sich anmaßt, uns Menschen zu sensibilisieren, als ob er Gott ist."

Und dann kommt der Hammer: -->> Gleich der 1. Satz im Artikel:
"Kaum ein anderer Popmusiker stilisiert sich, - in den Epiphanien seiner Live-Konzerte -, so sehr als eine Art Gott wie Michael Jackson...“
Da kommt ein genialer Satz von Jesus in Erinnerung hoch: DU hast es gesagt. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

„Im Dualismus von Licht und Finsternis erscheint der Erlöser-Messias als unwirklicher, weltfremder Mensch, der privat auf seinem für Kinder eingerichteten, geheimnisvollen Anwesen Neverland lebt, einem Wunderland des Peter Pan, androgyn und irreal im Moonwalk daherschreitet, ein synthetisches Medienprodukt, das die Luft dieses Planeten nur gefiltert atmen kann, mit kosmetischen Operationen
Hautfarbe und Gesichtsausdruck maskenhaft geändert hat, sich nicht berühren läßt und sein Angesicht verhüllt: eine Gestalt nicht aus dieser Welt, sondern aus der jenseitigen Lichtwelt. "Am Ende des Konzerts verschwindet er, wie es sich für einen Gott des 20. Jahrhunderts gehört: düsengetrieben, himmelwärts." Keineswegs ganz Fleisch werden wollender Sohn Gottes (Joh 1,14) will er als Übermensch aus der auserwählten Schar der Zeugen Jehovas (M.J.s Mutter gehört den Zeugen Jehovas an) als Offenbarer wichtige Botschaften verkünden:[5] das Böse (CDs Thriller, 1982 und Bad,1987) durch Vergöttlichung der Lebensführung überwinden (typisch für Sektierer: Dualismus, ethischer Rigorismus, prinzipielle Erreichbarkeit), notleidenden Kindern helfen[6] (Projekt USAid for Africa, Song We are the World, 1985 / Heal the World-Stiftung, 1993), die Welt heilen (Heal the World, CD Dangerous,1992) und die Erde retten (Earth Song, CD History, 1995).


Menschenskinder, schon wieder typisch auf Größenwahn, auf „Show abziehen“ lenken, sprich, die Dornenkrone drauf setzen, um vom wichtigsten – der Message dahinter abzulenken. -->> weil sie dem Autor zu „göttlich“, zu „religiös“ erscheint.

Was Wahrheit ist, ist Wahrheit. Und Wahrheit ist: Heal the World. We are the Children of the World. And We are the World. Siehe Wunden dieser Welt und tu was dagegen. Ist das zu göttlich? Zu "auf Gott ritualisiert"? - Wieso kann man diese Probleme nicht durch die Kunst verpacken und weiter transferieren? Wieso fühlt sich einer durch MJs Konzerte dermaßen "verletzt", dass er auf die "Eigene Celebration der Erscheinung Michael Jacksons" pochen muss?

„Aber nicht nur MJs Konzerte geraten zu einer religiösen, rituellen Show, die das Wunder seiner Erscheinung zelebrieren, auch die Songs und Videoclips transportieren religiöse und biblische Botschaften. „

Für wie wertlos und EGOzentriert hältst du dich selbst, Mensch, um denken zu müssen:

- Einer transportiert Botschaften und konzentriert sensibel die Bevölkerung auf Nöte des Planeten allein aus einem Grund: damit DU ihn für alleinigen GOTT hältst?! LOL. So denkt nur jmd, der total auf sein EGO zentriert ist, aber nicht auf die Wunden der Welt drum
herum.

Dazu sage ich nur noch einmal:

Schau nur auf wachsende Äpfel am Apfelbaum -->> [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

und sag mir: Welcher davon ist ein Kind des Apfelbaumes? Ist das nur ein einziger Apfel? Oder sind ALLE Äpfel - Kinder eines Apfelbaumes? - Es kann nur aus einem (z. B.Jesus), zwei
oder aus 10 (Mohammed, Buddha, Krishna, Mutter Teresa, Einstein, Sokrates, Platon, Edith Stein, Goethe, Saint-Exupery...) Äpfeln die universelle Weisheit des Apfelbaumes sprechen, aber:

Alle Äpfel, auch DU, kommen ausnahmslos vom Apfelbaum, Ihrem Gott.

Before you judge (…), try hard to love (…)
Michael Jackson


Ist es nicht sonderbar, dass es Gott (ihm oder ihr) nichts ausmacht, sich in allen Religionen der Welt zu erkennen zu geben, während die Menschen sich immer noch daran klammern, nur ihr Weg (*Religion) sei der richtige?
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mi 2 Jan 2013 - 19:37

Hallo ihr Lieben!

Einige Male wurde damals in diesem Thread über Heiligkeit und (Un-)fehlbarkeit diskutiert. Viele ambivalente Gefühle sind oft im Spiel, wenn das Wort Heilig im Zusammenhang mit Michael Jackson genannt wird und ich kann das sehr gut nachempfinden. Ich reloade hier daher mal meine Gedanken zu diesem Thema:


Reload:
Ich hatte auch mal ein paar ambivalente Momente gegenüber MJ, genauer gesagt gegen den Eindruck von momentaner Schwäche, den er in manchen Interviews für mich ausstrahlte. Ich sah das und dachte nur "Bitte hör auf dich so schwach zu geben. Steh auf und sei stark!" Gleichzeitig verstand ich ihn und dachte daran, dass ich selbst dieses Kreuz niemals hätte tragen können. Irgendwann begriff ich, dass mein Gefühl der Ambivalenz einzig daher kam, dass ich meine Empfindungen und mein Bewusstsein auf ihn projezierte: Er spiegelte mir etwas.
Ich wollte ihn stark sehen, weil ich das selbst brauchte und seine Schwäche zu sehen löste ungute Empfindungen in mir aus, weil es mir meine eigenen Unzulänglichkeiten spiegelte. Weiter nichts.
So ist das meistens.
Manchmal hassen wir einfach das Bild vom "leidenen Michael" weil es uns zu nahe geht oder weil es uns an uns selbst erinnert oder weil wir das in dem Moment einfach nicht packen. Fast immer hat diese Ambivalenz der Gefühle was mit uns zu tun und in den seltensten Fällen hat es was mit ihm zu tun.

Michael wirkte oftmals sehr verletzlich, sehr zerbrechlich, schwach und traurig.
Einerseits macht genau diese Aura auch sein Charisma aus, andererseits macht es viele auch wütend, weil sie es nicht ertragen können.
Aber das alles gehört zum Leben einfach dazu. Und ich glaube, dass genau darin seine Stärke liegt.
Schwäche und Gefühle zu zeigen ist wesentlich mutiger und erfordert viel mehr Stärke, als immer nur den unnahbaren Macho zu geben.
Wenn man MJs Verhalten mal losgelöst von den eigenen Empfindungen betrachtet, dann sieht man, dass er eigentlich nie besonders viel gejammert hat: Er hat einfach nur erzählt, was ihm passiert und wie er sich dabei fühlt.
Gleichzeitig wusste er, dass große Verschwörungen gegen ihn laufen und dass es viele Menschen gibt, die ihm sehr schaden wollen. Er wusste all das und stellte sich ihnen sehenden Auges immer wieder entgegen.
Es gab Menschen, denen er mutig und stark die Stirn geboten hat und diese Menschen waren wirklich mächtig. Ich weiß nicht, ob ich den Mut gehabt hätte, z.B. diese $ony-Rede zu halten.
In zahlreichen Songs und Videos hat er das ganze Unrecht angeprangert, er hat mit dem Finger darauf gezeigt. Er hat das als seine Aufgabe betrachtet und er hat damit auch weiter gemacht, als ihn schon keiner mehr ernst nahm. Er schrieb einfach Invincible und nannte das erste Lied darauf "Unbreakable". Ich kenne kein Lied, das mehr von seiner inneren Stärke offenbart als dieses.

Ja und Jesus?
Er war der coolste Mensch, der je gelebt hat, aber ich bin mir gewiss, dass auch der Menschensohn geklagt hat:
"Und Jesus sprach zu ihm: Die Füchse haben Gruben und die Vögel unter dem Himmel haben Nester; aber der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlege." LK, 9,58
"Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst." Mt 26,39

Worin liegt denn die eigentliche Heiligkeit von Jesus Christus? Ihr wisst, ich bin nicht religiös, ich seh das alles ein bisschen metaphysischer. Für meine Begriffe liegt die Heiligkeit von Jesus darin, dass er das Menschsein auf die höchste Stufe gebracht hat: Darum nannte er sich nicht Gottessohn, wie man ihn heute nennt. Er nannte sich Menschensohn. Und zum Menschsein gehört Leid und die Überwindung von Leid.

Was den Vergleich zwischen Jesus und MJ angeht, denke ich, dass wir, wenn wir von 2000 Jahren gelebt hätten, vielleicht ganz ähnlich reagiert hätten wie heute bei MJ:
Warum hat er zugelassen, dass man ihm schadet? Warum hat er sich nicht gerettet? Warum war er so passiv und schwach? Warum ließ er das zu? Warum war er so depressiv? Warum hat er nicht besser auf sich geachtet? Warum ließ er zu, dass ihn die Leute für verrückt halten? Warum verhielt er sich wie ein Freak?
Ich bin sehr sicher, dass viele, die damals bei ihm waren, derartige Dinge gedacht haben. Es war schlimm, dabei zu sein und nichts tun zu können. Selbst manche seine engsten Jünger werden oft verständnislos gewesen sein, angesichts seiner ihnen unverständlichen Taten.
Ich bin davon überzeugt, dass Jesus einem eigenen, inneren Plan folgte und letztendlich hat er, so verzerrt die Kirchen seine Botschaft auch darstellen, die Welt verändert. Er war der erste, der von der Liebe als spirituelle Kraft sprach.
Darin lag seine Message.
Wäre diese Message auch angekommen, wenn er als alter Mann friedlich in einem Häuschen mit Blick auf den See Genezareth im Schaukelstuhl gestorben wäre? Ich glaube nicht, und ich glaube er wusste das auch.
Vielleicht offenbart sich uns MJs Botschaft erst nach einiger Zeit, wenn wir uns von unseren eigenen Empfindungen ein wenig lösen. Ich glaube wir müssen das alles ein wenig ganzheitlicher sehen.


Teil 2:

Ich bin überzeugt, dass Jesus Christus den Schmerz transzendiert hat. Sein Körper fühte ihn, sein Bewusstsein litt darunter aber seine Seele ging darüber hinaus.
Ich glaube aber, dass das bei MJ sehr ähnlich war. Auch wenn es nach außen hin nicht so wirkte, denn wir von außen sahen nur seinen Körper. Hätten wir Jesus beobachtet, wie er unter dem Kreuz immer wieder zusammenbrach, heulte und schwitzte und in Gethsemane um sein Leben bettelte, dann hätten wir vielleicht ein anderes Bild bekommen. Doch oft offenbart sich die wahre Stärke erst im Nachhinein.

Heiligkeit hat für mich nichts mit Unfehlbarkeit zu tun.
Heiligkeit und Fehlbarkeit gehen für mich Hand in Hand, denn Fehler sind menschlich und auch "heilig", denn sie können heil-sam sein.
Damit wären wir bei meiner persönlichen Definition von Heiligkeit:
Heilig kommt von Heil = Ganz, vollkommen, gesund
Heilig ist also etwas, das zu einer Ganzheit, einer Vollkommenheit, einer gesunden Ganzheitlichkeit strebt.


Heilig ist auch heilend. Der Heiland war also nicht umsonst heilig, denn er war ein Heiler. Er ERINNERTE uns an unsere Heil-igkeit, unsere Vollkommenheit, unsere Ganzheit und heilte uns damit von der Illusion, unvollkommen und voneinander getrennt zu sein.

Die meisten Menschen haben ein echtes Problem damit, sich vollkommen zu fühlen. Darum projizieren wir unsere Sehnsucht nach Vollkommenheit immer in die sogenannten Heiligen und erhöhen sie damit übermäßig. Richtig ist aber, dass wir alle heilig = vollkommen sind, weil wir jegliche Vollkommenheit in uns tragen, wir müssten uns nur mal daran erinnern. Unsere Fehler und Sünden machen uns nicht weniger heilig, sie kommen nur daher, dass wir uns aus lauter Angst ständig von unserem eigenen heilen Ich entfernen, manchmal ziemlich weit.
Darum haben wir auch so ein immenses Problem mit Heiligkeit. Weil wir uns ständig so sehr von unseren eigenen Unzulänglichkeiten fürchten, überhöhen wir entweder andere und projizieren all unsere Sehnsüchte in sie hinein oder wir verdammen sie und sprechen ihnen jegliche Heiligkeit von vornherein ab, nur weil sie Fehler haben.

Ein Heiliger ist für mich kein unfehlbarer Mensch und kein Wundertäter, sondern einer, der sich an seine eigene Ganzheit erinnert hat, diese annimmt und, trotz seiner Fehler und Unzulänglichkeiten, immer bestrebt ist, heilsam zu sein, heilend zu wirken, Heiligkeit in allem zu sehen.
Ein Heiliger ist für mich damit auch einer, der andere an ihre eigene Reinheit und Heil-igkeit erinnert.

Darum ist ein Heiliger kein ungewöhnlicher Mensch, das was für mich Heiligkeit ausmacht, hat jeder in sich, das kann jeder tun. Darum sind wir alle Heilig, geheiligt, heil.
Michael war nur ein Mensch, der das - so verstehe ich ihn - in signifikantem Maße verstanden hat.
Und darum war/ist MJ nach o.g. Definition ein Heiliger, wie er im Buche steht.

So verstehe ich Heiligkeit und mir ist bewusst, dass diese Lesart sich in vielem von dem "traditionellen" Bild von Heiligkeit unterscheidet. Wie gesagt, ich bin nicht religiös, ich seh die Sachen einfach transzendentaler.
Ich erinnere mich, dass ich ähnliche Definitionen von Heiligkeit in anderen Worten hier schon von mehreren Usern gelesen habe, es gab hier des Öfteren einen regen Austausch darüber, in dessen Verlauf immer wieder die Frage nach Heiligkeit und Unfehlbarkeit aufkam und auch immer wieder ähnlich erklärt wurde.
Ok, ich weiß nicht wie das andere sehen aber wenn ich die Worte "Michael Jackson" und "heilig" in einem Satz benutze, so ist das so gemeint, wie oben beschrieben.

Zu Jesus:
War es nicht Jesus Christus, der gesagt hat "Das Königreich Gottes ist in euch". War's nicht Jesus, der gesagt hat "Ihr in mir, ich in euch"
Hat er nicht selbst gesagt "Was ich tue, das könnt ihr auch und vieles mehr"?
Er hat uns nicht nur an unsere eigene Vollkommenheit erinnert, er hat uns auch immer wieder dazu ermuntert, selbst zu heilen, ihm nachzufolgen, selbst zu Heiligen zu werden. Jesus, so wie ich ihn verstehe, hätte kein Problem damit, andere zu erhöhen und sie auf seine Ebene zu heben. Das war es, was er wollte.


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mi 2 Jan 2013 - 20:13

Danke, Zoey! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Ich weiß, dass es genug Menschen gibt, die sich scheuen würden, Michael oder auch uns selbst mit Jesus auf eine Stufe zu stellen.
Und genau ab diesem Moment wertet der Mensch alle Menschen gegenüber Jesus ab. Solche Podeste sind nur gut, um weiterhin Götzendienst an Jesus zu erweisen.

Damit sprechen wir uns allen automatisch die Gleichwertigkeit ab. Jesus sagte: "Vater in mir, ihr in mir, ich in euch.." -
Aber Jesus sagte nicht: "Ich bin so hoch auf der Stufe, die du nie erreichst..Wieso soll ich überhaupt in dir sein?"

Er hat uns die Füße gewaschen. Auf Knien vor uns Menschen gestanden. Er der Träger der Dienstkrone hat uns gedient. Und sagte, wir sollen das auch tun. Würden wir das lieber vergessen?

Jesus wollte gleichwertige Wesen, keine Untertanen.

Jesus sollen wir dankbar sein, Michael und Mutter Teresa u. Ghandi, Einstein, de Spinoza, Sai Baba, Chaplin, Lady Di.. und allen, die reinen Herzens dazu beitrugen, diese Welt besser zu machen, sie zu heilen.
Hey, wen interessiert schon, welche Macken u. Schwächen sie hatten? Sie alle hatten sie wie wir.
Und trotzdem waren sie alle groß.

Die menschliche Größe misst sich nicht durch die Anzahl von Fehlern und Macken.

Sie misst sich nur durch die Reinheit der Ziele, Pläne und Absichten.
Das ist die wahre Größe.

Und nur deshalb ist diese Message so wichtig:

"Lerne von den Großen und werde noch größer.."
Michael Jackson
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Fr 4 Jan 2013 - 15:11

"Study the greats and become greater." bzw "Studying the greats in my field and becoming greater."

Ich möchte hier etwas anmerken. Diese beiden Aussagen hat Michael nicht im Bezug auf Jesus gemacht. Die Quelle dieser Zitate sind 2 Notizen von MJ an seine Mitarbeiter bzgl. dem Smooth Criminal Videodreh.

Michael sagte z.B. im Oprah IV "Ja, danke. Ich tue gern etwas für Kinder und ich versuche Jesus nachzueifern. Das heisst nicht, dass ich Jesus bin usw... Ich versuche es Jesus in soweit gleich zu tun, als er gesagt hat: "seid wie Kinder, liebt Kinder, seid so rein wie Kinder, werde genauso unschuldig wie Kinder und betrachte die Welt mit all ihren Wunder... wie Kinder das tun."

Er hat versucht, so zu sein wie Jesus, er hat aber nie gesagt, dass es sein Ziel ist, größer/greater wie Jesus zu sein.


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Fr 4 Jan 2013 - 16:17

Zitat :
Ich möchte hier etwas anmerken. Diese beiden Aussagen hat Michael nicht im Bezug auf Jesus gemacht. Die Quelle dieser Zitate sind 2 Notizen von MJ an seine Mitarbeiter bzgl. dem Smooth Criminal Videodreh.
Richtig. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] "The greats" heißt ja auch in der Mehrzahl "die Großen", nicht Jesus allein.

Zitat :
Er hat versucht, so zu sein wie Jesus, er hat aber nie gesagt, dass es sein Ziel ist, größer/greater wie Jesus zu sein.
Ein Meister würde nie auf die Idee kommen, größer als Jesus zu sein. Was ist auf der Erde größer als Christus-Bewusstsein? -

Zitat :
von remember
Die menschliche Größe misst sich nicht durch die Anzahl von Fehlern und Macken. Sie misst sich nur durch die Reinheit der Ziele, Pläne und Absichten. Das ist die wahre Größe.
Diese Reinheit kann sich durch uns pozenzieren. Wenn wir Fehler anderer Größen analysieren und daraus lernen, handeln wir noch bewusster als sie es taten. Aber dafür müssten wir im ersten Schritt anerkennen, dass alle Größen inklusive Jesus Menschen waren, wie du und ich. Nur der Bewusstseinsgrad ist unterschiedlich. Und die Unfehlbarkeit ist ein Märchen. Aber wir müssen nicht ständig dieselben Fehler wiederholen, auch die der größten Meister nicht. Denn sie sind auch nie fehlerfrei. Die Fehler unterlaufen uns wegen weniger Bewusstheit in i-einem Moment unseres Lebens. Darin können wir uns jederzeit perfektionieren, indem wir von den Großen lernen. Das ist nicht nur möglich, sondern ist die natürlichste Sache der Welt.

Jahrtausende prägen unsere Evolution. Daraus lernen wir. Die Evolution bedeutet eigentlich eine allgemeine Verbesserung der Bewusstheit unserer eigenen Natur. Um die Welt zu verbessern, müssen wir von den Großen lernen, nach ihren Zielen, Plänen und Absichten handeln und durch ihre Fehler lernen, damit wir die Welt noch besser machen, immer besser, als sie ist, denn: We Are the World. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mo 14 Jan 2013 - 16:37

*Anmerkung zu der menschlichen Größe, von der wir Beispiel nehmen sollen und zu ihrer Fehlbarkeit, auf die Jesus selbst hingewiesen hat:

Reload


*Jesus wusste, dass er von ALLEN verraten wird: sogar von Petrus.
Trotzdem hat er ihn zu seinem Nachfolger gemacht: Weil er dessen Reinheit erkannte: Petrus verriet Jesus aus furchtbarer Angst, mitgekreuzigt zu werden, nicht aus Boshaftigkeit. Es war ein Fehler, keine Sünde. Petrus war rein.

Aber deshalb lange nicht unfehlbar. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mo 14 Jan 2013 - 16:47

MJ-Air*** Autorität

Reload


Ich schrieb hier eine Seite vorher über diesen Artikel:
Zitat :
Der Artikelschreiber singt das gleiche Lied wie judische Tempelpriester, Pharisäer und römische Justizoberhäupte schon vor 2000 Jahren. Nichts Neues: das gleiche Lied 1:1 -->>
Jesus (im Artikel: Michael Jackson) 1:1 dafür anprangern, dass er sich selbst oder jemand ihn für Gott hielt/hält und beide (einen vor 2000 Jahren) dafür verbal kreuzigen, um das wichtigste: die Message, die dahinter steht, unglaubwürdig zu machen. Welch`ne Parallele, WOW! LOL.
Die Hetzjagd der Presse ist uns in Bezug auf MJ sehr bekannt. Und dass Leute MJ gefragt haben, ob er aufs Klo ginge od. Sex hätte, [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] wissen wir auch.

Damit will ich sagen: Sehr, sehr viele Menschen schwingen zw. Idolisierung der großen Persönlichkeit (neigen dazu, sie als unfehlbaren Übermenschen zu sehen) oder dem ständigen Beurteilen ihrer Fehler.

Wenn die Menschen nur einen zu Gott machen, und sich selber klein – trennen sie sich von ihrem Ideal: denn alle Äpfel sind Kinder ihres Mutterorganismus Apfelbaum, nicht nur einer.

Und die anderen sehen die Größe und beginnen, deren Fehler aufzuzählen, als ob sie sich selbst weismachen wollen, dass der Große nicht besser sei als sie. Und wieder die Wertung, wer besser, wer schlechter..

Wenn wir aber die goldene Mitte dazwischen gefunden haben, sind wir wertfrei: Wir haben die Polarität überwunden: -->>

Ohne MJ zum Übermenschen zu erhöhen oder zum -zigsten Mal seine Fehler vor der eigenen Nase zu halten: Um etwa sich selber zu beweisen, dass MJ wirklich nur ein Mensch wär? Wozu brauchen wir das? -

Was ist sie, diese „goldene Mitte“? -

Das ist nur die Anerkennung der Glaubwürdigkeit und der Autorität von Michael Jackson, die, wie es auf der Erde leider üblich ist; - genau aus diesem Grund durch Ruf/mord zu untergraben gilt.

Michael Jackson ist eine glaubwürdige AUTORITÄT.
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Zuletzt von remember am Mo 14 Jan 2013 - 17:54 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mo 14 Jan 2013 - 17:48

@remember schrieb:
Michael Jackson ist eine glaubwürdige AUTORITÄT.

Ich hatte mal ein Erlebnis mit einem Mädchen, das mit ihrem Vater aus guten Gründen überhaupt nicht klar kam, und irgendwann war es so weit, und sie sagte: "Aus, Schluss, Michael ist jetzt mein Dad.". Sie hat ihn da einfach mal als ihren Vater für sich "adoptiert", und ich denke das hat sie genau aus diesem Grund getan: Weil MJ eine glaubwürdige Autorität ist. Ich hab schon mit ein paar Kindern/Jugendlichen gesprochen, die sich auf ähnliche Weise an ihm orientierten.


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Consciousness expresses itself through creation. This world we live in is the dance of the creator. Dancers come and go in the twinkling of an eye but the dance lives on. On many an occasion when I am dancing, I have felt touched by something sacred.In those moments, I felt my spirit soar and become one with everything that exists. ~ Michael Jackson
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mo 14 Jan 2013 - 18:00

Zitat :
Ich hab schon mit ein paar Kindern/Jugendlichen gesprochen, die sich auf ähnliche Weise an ihm orientierten.
Ich war schon als Kind Fan von Michael Jackson und zwar wohl auch aus dem ähnlichen Grund: Weil sich Kinder oft instinktiv zu hochschwingenden Persönlichkeiten hingezogen fühlen.
Ich erinnere mich, dass mich als Kind vor allem beeindruckte, wie sehr Michael Kinder liebte. Ich erkannte seine echte und vor allem ernstgemeinte tiefe Liebe und das beeindruckte mich sehr. Ich erkannte bereits sehr früh, dass Michael Kinder ernst nahm und mehr in ihnen sah, als andere Erwachsene.
Für ein Kind ist das etwas sehr wichtiges - ernst genommen zu werden. Kinder die wirklich als Persönlichkeiten wahrgenommen werden, entwickeln sich auch zu stärkeren und sozialieren Persönlichkeiten glaube ich.
Michael sah in jedem Kind, das er traf, dessen Potential - er erkannte die Göttlichkeit in ihnen. Und genau das ist es, was ihn zur Autorität macht.
Jesus tat dasselbe.
Und darum liefen Kinder Jesus genauso begeistert nach wie sie 2000 Jahre später Michael Jackson hinterher liefen.


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Angie

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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Di 15 Jan 2013 - 19:47

WOW, was für ein wunderbarer Thread, nachdem ich jeden Post mindestens 5x gelesen habe, habe ich vllt. auch ein klein wenig verstanden.
Wir sind alle eins und ich soll alle Menschen lieben, mmhh, aber nicht diesen Herrn Gerd Buschmann oder doch? Aber wie? Wie macht Ihr das nur? Im Prinzip gelingt mir das hundertprozentig bei Tieren, ich kann den bösesten Kampfhund sehen, selbst wenn er ein Kind beißt, sehe ich den unschuldigen Hund hinter seiner bösartigen Erziehung, ich kann ihn nicht hassen, aber ich weiß nicht wie das geht, es ist einfach so. Wahrscheinlich sind das alberne Gedanken für Euch, aber wie erreiche ich nur diesen Zustand im Bezug auf Menschen, ich möchte auch nicht dauernd bewerten, was ich sehe, aber ich denke immer, meine Güte, es sind doch denkende, erwachsene, gebildete Menschen, sie müssen doch ein Mindestmaß an Vernunft und Mitgefühl für ihre Umwelt haben.... und das ist schon eine Bewertung, wie macht Ihr das denn? Das ist jetzt glaube ich OT, aber es waren so meine Gedanken zu diesem Thema, was Michael und Jesus betrifft, das habt Ihr so wunderbar erklärt, da habe ich nichts hinzuzufügen, außer DANKE. Ich hoffe, es lesen viele Menschen und es öffnet ihnen ein wenig die Augen. Hoffentlich krieg ich jetzt keinen Ärger, weil das nicht ganz zum Thema paßt. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Di 15 Jan 2013 - 20:29

DANKE für deine Gedanken, Angie!

Ich glaube nicht, dass wir hier sehr OT sind, weil die Spirituellen Themen sich ohnehin ganz oft überschneiden und weil das Thema "Liebe deinen Nächsten" ja das Kernelement von Jesu Lehre ist und von MJ mit ziemlicher Inbrunst aufgenommen wurde.
Also, wie kann man seinen Nächsten lieben?

Erstmal will ich dir sagen, dass ich genauso empfinde wie du, z.B. in Bezug auf Tiere. Es ist mir völlig unmöglich, ein Tier zu hassen oder seine Taten zu verurteilen, selbst wenn es ein aggressiver Kampfhund ist.
Bei Menschen liegt die Sache anders, denn wie du schon gesagt hast - das sollten Wesen mit ausreichend Intelligenz sein. Sind es aber oft nicht, jedenfalls verliert die Spezies Mensch bei meinen Vergleichen mit der (sozialen) Intelligenz der Tierwelt jedes Mal haushoch.
Es passiert auch sehr oft, eigentlich fast jeden Tag wenn ich die Nachrichten sehe, dass ich mich direkt schäme, ein Mensch zu sein.

Und es gibt etliche Menschen, die Dinge tun, denen man einfach fassungslos gegenüber steht. Menschen, die man regelrecht hassen könnte.

Diesem Menschen Liebe entgegen zu bringen, der gerade ein abscheuliches Verbrechen begangen hat, oder einfach nur boshaft und korrupt ist, oder einfach ein A*** - das ist sozusagen die Königsdisziplin.
Remember schrieb hier aber mal etwas ganz besonders Gutes:

"Einen Menschen zu lieben bedeutet nicht, seine (bösen) Taten zu lieben oder auch nur zu tolerieren". Das Verhalten ist inakteptabel und auch das Denken eines solchen "bösen" Menschen. Meinetwegen auch seine ganze Art, seine Aussagen, seine Emotionen.
Doch ganz im Kern, "on the bottom line", ist dieser Mensch aus demselben Stoff gemacht wie du: Ihr seid Eins.
Eine Materie, eine Energie, ein Wesen. Wir sind alle Eins.
Und du kannst nicht einen anderen hassen und dich selber lieben, noch einen anderen lieben und dich selbst hassen.
Noch kannst du Gott/All one lieben, wenn du dich selber hasst oder Gott verurteilen und dich selbst lieben.
Doch du wirst immer von Gott geliebt, so wie auch dein Nächster, denn wir SIND Gott in seiner vielfältigsten Form.

Verwechsle nicht universelle Liebe mit bloßer Zuneigung.
Ich bin nicht allen Menschen zugeneigt, manchen bin ich sogar ausgesprochen abgeneigt. Das geht uns allen so.
Mochte Jesus etwa die Leute, die zur Steinigung einer Ehebrecherin aufriefen? Fand er die Pharisäer, diese bigotten Arschgeigen, nett?
Hatte er Kaiser Augustus lieb? Oder die Kerle, die ihn mit Eisenketten folterten?
Eher nicht.

Zuneigung ist graduell abstufbar, es gibt Menschen die wir mögen, andere haben wir sogar sehr lieb und wieder andere lieben wir von ganzem Herzen. Und in manche sind wir Hals über Kopf verliebt und gehen mit ihnen romantische Beziehungen ein.
All das sind im Endeffekt Ausprägungen der Liebe an sich - Ausprägungen die sich in bestimmten Frequenzen von Zuneigung (von Sympathie bis hin zu romantischer Liebe) äußern.

Liebe allerdings ist noch mehr als eine menschliche Emotion.
Universelle Liebe wurde bei den alten Griechen als Agape beschrieben. Ich glaube, dass diese Liebe viel schwerer zu beschreiben ist, als in nur fünf Buchstaben. Im Wesentlichen ist diese Liebe die reine Energie - pulsierende Schwingung.
Glückseeligkeit, Erhabenheit, Dankbarkeit - oft werden Zustände von dieser höchsten Form der Energie mit diesen Worten beschrieben.
Diese Liebe ist die Liebe, die Gott ausmacht.
Liebe, Gott, Energie - diese Worte sind austauschbar.
Wenn Jesus davon sprach, seinen Nächsten zu lieben, dann meinte er diese Form der Liebe.
Er sagte wörtlich:
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Da liegt schon alles drin:
Liebe dich selbst - wie du auch deinen Nächsten liebst.
Denn ihr seid EINS. Ein Geist, eine Materie, ein Wesen, eine Energie.

Tausche Liebe mit Energie und du erhälst einen Satz, der besagt:
"Energetisiere deinen Nächsten wie dich selbst".
Das bedeutet: Schließe dich selbst an die Quelle der nie versiegenden universellen Energie an und erinnere auch deinen Nächsten an diese Verbindung mit seiner ureigenen Energiequelle.

Tausche Energie durch das Wort Gott und du erhälst:

"Vergöttere deinen Nächsten wie dich selbst".
Dieser Satz besagt: "Erkenne Gott in deinem Nächsten, so wie du den göttlichen Funken auch in dir erkennen sollst und erinnere dich und deinen Nächsten an die Einheit von allem was ist.

Wenn du allen Menschen, ganz gleich wie abscheulich oder liebevoll auch ihre Handlungen, ihre Worte, ihr Charakter oder ihre Gedaken sein mögen, mit dieser Liebe im Herzen begegnest, dann wird es dir möglich sein, diese Menschen in ihrer Gesamtheit zu sehen.
Es wird dir möglich sein, God's Glow, Gottes Funken auch in diesen Menschen zu sehen, die durch ihre abartigen Taten viel Leid bringen.
Das bedeutet niemals, dass du ihre Taten entschuldigen würdest oder sie als weniger schlimm sehen würdest. Die Abscheu vor ihren Taten wird bleiben und auch die Furcht oder die Wut. Doch von einer höheren Warte aus gesehen, wirst du erkennen -dieser Mensch ist wie dieser Kampfhund. Auch er ist nur ein Produkt eines kollektiven Bewusstseins - das Bewusstsein der ganzen Menschheit hat solche boshaften Leute, hat soviel Korruption, Gier und Machthunger hervor gebracht.
Sympathie wird man wohl nicht mit ihnen empfinden können, solange sie noch auf diese Weise handeln. Vielleicht auch kein Mitgefühl oder Verständnis. Und das muss auch gar nicht sein.
Manchmal genügt es vollauf, sie als Teil von sich selbst zu sehen. Als Teil von ALL ONE.

Du kannst ihnen keine Zuneigung entgegen bringen? Kein Mitgefühl? Keine Liebe?
Macht nichts! Schicke ihnen einfach Energie. Schließe sie gedanklich an die höchste Quelle universeller Energie an.
Damit belohnst du sie nicht, sondern tust der gesamten Menschheit nur einen Gefallen, weil es genau dieser Mangel an Energie ist, der solche Leute zu ihren niederen Handlungen treibt.
Weil sie sich selbst von der Liebe/Energie abgeschnitten haben, denken, fühlen und handeln die Menschen so wie sie handeln. Je weniger Liebe sie in sich finden, umso düsterer ihre Handlungen.
Sie sind unterernährt an spiritueller Energie und wenn du der Welt helfen willst, dann sende erst diesen Menschen Energie - ganz neutral, ohne viel Emotionen.
Ein Bild genügt schon.


Denn sie sind ein Teil von dir. Kein Mensch ist je getrennt von uns selbst, auch wenn wir in verschiedenen Körpern unterwegs sind.
Doch auf quantenphysikalischer Ebene sind wir aus demselben Stoff gemacht.
Auf spiritueller Ebene sind wir aus demselben Bewusstsein hervorgegangen.
Wir sind ALLE Eins.

Und das hat Jesus versucht, uns zu vermitteln.


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