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Michael Jackson - ein spiritueller Blickwinkel
 
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 Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson

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Tova
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Di 15 Jan 2013 - 20:49

Erstmal: Herzlich Willkommen Angie! Und nein, das sind in keinster Weise alberne Gedanken, absolut nicht! Ich meine, das ist doch im Endeffekt der Dreh- und Angelpunkt.
@Angie schrieb:
Wie macht Ihr das nur?
Ähm... jetzt weiß ich gar nicht, ob ich dir antworten darf, ich für meinen Teil hatte heute einen Wutanfall, ich hätte beinahe Geschirr durch die Gegend geschmissen, so wütend war ich... Ich kann von mir nicht behaupten, dass mir das ständig gelingt. Das ist ein Arbeitsprozess, an einem selbst, an den eigenen Gedanken. Aber ich antworte jetzt trotzdem einfach mal, weil ich glaube, zu wissen, was du meinst.
Ich versuch's mal:
@Angie schrieb:
Wir sind alle eins und ich soll alle Menschen lieben, mmhh, aber nicht diesen Herrn Gerd Buschmann oder doch?
Ja, wir sind alle Eins, das stimmt. Ich mag da diesen Satz so:
„Du und ich: Wir sind Eins, ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.“ ~ Mahatma Gandhi
Zum Herrn Gerd Buschmann: Ja, doch, den auch. Aber für mich ist "Ich soll jetzt alle Menschen lieben" der verkehrte Ansatz, weil es von hinten beginnt. Es ist, als würde man sagen: "Ich mach jetzt Ausdauertraining! Morgen lauf ich nen Marathon, dann ist die Runde um's Haus sicher kein Problem mehr.". Das kann nicht funktionieren.
Den Groll/Unmut/Hass gegen Herrn Gerd Buschmann einfach wegzudenken, funktioniert auch nicht, Negativität einfach "wegzubeschließen" funktioniert generell nicht. (Zoey schrieb mal hier drüber).

Wie soll man sonst beginnen? Ich persönlich tu mir leichter, wenn ich mir überlege, wieso Menschen so handeln, wie sie handeln. Oft zeigt ein dritter oder vierter Blick, dass die Person gar nicht so selbstgerecht, arrogant, bösartig, gehässig, oder was auch immer einen abstößt, ist. So arrogant und selbstgerecht verhält sie sich vielleicht nur, weil sie Angst hat, das Kartenhaus könnte zusammenfallen und andere könnten ihre Schwächen sehen. Besonders Arroganz ist oftmals einfach nur ein Schutzwall. Selbst Menschen, die offensichtlich aus tiefstem Herzen und in vollem Bewusstsein "böse" handeln, anderen wissentlich Schaden zufügen, handeln letzten Endes aus purer Angst. Wenn ich jemand anderen erniedrige, fühle ich mich selbst nicht mehr so klein, und wenn ich jemand anderem in Wettkampf des Lebens einen Fallstrick lege, sind die Chancen größer, dass ich selbst an die Spitze komme. Verstehst du, worauf ich hinaus will? Letzten Endes resultiert das alles aus Angst. Angst, vergessen zu werden, Angst nicht genug zu haben, Angst nicht genug Aufmerksamkeit zu bekommen, Angst... beinahe immer unbewusste Ängste.
Wenn ich das begreife, fällt es mir schon sehr viel leichter, dem anderen zumindest neutral gegenüber zu treten. Und ich denke, das ist schon sehr viel, wenn man es schafft, den Menschen entspannt und neutral gegenüber treten kann. Mir geht's oft so, dass dann tatsächlich ein Gefühl der Liebe sich plötzlich ganz von selbst dazugesellt.
Vieles geht dann auch Hand in Hand, je losgelöster und entspannter du die Dinge betrachten kannst, desto öfter empfindest du einfach so mal Liebe zu diesem oder jenem - oder sogar zu Allem-was-ist, und dann wiederum fällt es dir leichter, die wahre Not der "Bösen" zu sehen, und einfach zu "verstehen". Plötzlich werden die Zusammenhänge einfach klar und simpel. Auch die Dinge, die sie uns mitteilen wollen, denn auch die "Bösen" sind Leuchttürme, jeder einzelne.

Speziell Menschen im persönlichen Umfeld, die einen schier zur Weißglut treiben, sind oft ganz besonders wertvoll, so irre das jetzt klingt. Wenn ich etwas an jemandem grad absolut nicht ausstehen kann, liegt das beinahe immer daran, dass ich es an mir selbst nicht ausstehen kann. Oft geht es mir so, wenn ich wo ein Problem habe, und ich kämpfe wirklich damit, ist es rückblickend so, dass es wie eine Art Katalysator war, der mich in einen persönlichen Prozess reinschiebt, der oftmals nicht lustig ist, aber wenn ich ihn durchgehe und mich damit auseinander setze, trete ich auf einem völlig neuen Level mit neuen Erkenntnissen und einer neuen Art zu verstehen, daraus hervor.

Edit: Oh, hab mich mit Zoey's Antwort überschnitten. Sorry!

Nochmal Edit: Hat remember seinen Eier/Eierschalen-Beitrag schon gereloadet oder kommt der erst? Ich hab ihn gesucht, aber nicht gefunden - ich glaube, der wäre hier vllt. auch sehr interessant.


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Di 15 Jan 2013 - 21:20

WOW! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] Ihr seid genial! Dem ist nichts beizufügen![Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Zitat :
Hat remember seinen Eier/Eierschalen-Beitrag schon gereloadet oder kommt der erst? Ich hab ihn gesucht, aber nicht gefunden - ich glaube, der wäre hier vllt. auch sehr interessant.
Jepp, eine Seite zurück:

"MJ-Air*** Für alle Kinder der Welt/ Liebt eure Feinde?

Das hohe Bewusstsein unterscheidet einen Menschen in deinem Feind und sein Benehmen, genauso wie jeder die Eipelle vom Ei unterscheidet;

1. Das ist ein Mensch. Den liebst du (unser Ei) und
2. hier ist sein schlechtes Benehmen (Eipelle) : Das liebst du und billigst du auf keinen Fall! /Die Eipelle kannst du doch auch nicht als das ganze Ei gelten lassen. Oder doch?

1.Der Kriminelle ist doch auch ein Mensch. Und wie jeden Menschen liebst du auch ihn.
Er war doch auch ein Baby: ein ganz Süßes: Es war so hilflos. Es weinte und lachte, hatte zarte Babyhaut und kuscheliges Strampelhöschen an. Es schmuste viel und brauchte sehr viel Liebe. Wie kannst du das Baby in diesem Menschen nicht lieben? ABER:

2. Der Dieb/der Mörder bedient sich der negativen Energien, sammelt sie durch seine negativen Taten in sein Gepäck. Sein Benehmen ist von daher schlecht. Dieses Benehmen kannst du nicht lieben und darfst du auch NIE gutheißen. (..)
____________________
Wenn eure Kinder etwas Schlimmes tun, sagt ihnen NIEMALS: „Ich liebe dich nicht! Ich werde dich NIE lieben, wenn du dich so benimmst!“
Sagt ihnen immer: „Ich liebe dich. Ich werde dich immer lieben! Aber ich liebe es nicht, wie du dich aufführst!“

Die Allegorie mit der 2. Wange ist nur ein Beispiel dafür, dass man auch seine Feinde lieben soll, weil sie Menschen sind.
____________________

Jesus hat gesagt: “Liebt eure Feinde“. Und das stimmt so. Wir sollen die Menschen, die Babys in unseren Feinden lieben.

Aber nirgendwo hat Jesus gesagt:„Liebt die Straftaten eurer Feinde!" (...)"
_______________________

LOVE [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


Ist es nicht sonderbar, dass es Gott (ihm oder ihr) nichts ausmacht, sich in allen Religionen der Welt zu erkennen zu geben, während die Menschen sich immer noch daran klammern, nur ihr Weg (*Religion) sei der richtige?
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Zuletzt von remember am Di 15 Jan 2013 - 21:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Di 15 Jan 2013 - 21:22

DANKE!!! Der ist so super!


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mi 16 Jan 2013 - 16:37

Reload v. 21.06.2012

MJ-Air*** SEX

Ich verstehe den häufigen Satz nicht: „Gut, dass es Huren gibt. Sonst gäbe es noch mehr Verbrechen!“

Heißt es, dass wir all diese Verbrechen billigen, die die Huren auf sich nehmen (müssen), sozusagen aufgrund ihres Berufes? Huren sind auch Menschen.

Verbrechen bleibt immer Verbrechen: Ob an Huren oder sonst an wem.
Remember

__________________________________________________________

Bevor wir weiter fliegen, will ich etwas noch mal zum Thema Sex klären:

In den Köpfen sehr vieler Menschen steckt immer noch, dass Sex dreckig ist.

Sex und Huren, Sex und Stricher, Sex und Gewalt. Sex und Problem.
Sex und Böse. Sex und Drogen. Sex sells. Sex und Sodom und Gomorrha...

Und: -->>
Sex und Reinheit,
Sex und Heiligkeit
- unmöglich? -

Sex ist das schönste körperliche Gefühl, das es je gegeben hat.
Sex ist heiß. Sex ist geil. Sex ist sexy.

Und wer sexy ist, wer geil ist, dir den Kopf verdreht, dich verrückt macht..

-->> Frag dich: Kann Sexappeal rein sein? -

Seit jeher wurde Sex verteufelt, weil den 90 % Analphabeten nicht differenziert beigebracht werden konnte:

1. dass Sex und sexuelle Gewalt nicht gleich ist und

2. dass Sex wie Geld nur ein neutrales Mittel zum Zweck ist.
Und nur auf den Zweck, auf die Absicht dahinter kommt es an:
a) die Absicht ist böse/Verbrechen
b) die Absicht ist rein.

Das sollen wir hier genauso wie Fehler und Sünden - differenzieren:

a) Sex und sexuelle Gewalt ist nicht das gleiche
b) Sex und sexuelles Ausnutzen von Gefühlen, bzw. Finanzen ist nicht das gleiche.

Sex ist von der Absicht abhängig. Es ist nur ein Mittel.

Was ist Sex? -

Sex ist ein körperliches Geschenk für deinen Körper und von deinem Körper an den anderen Körper. Sex ist super! Solange hier kein Sodom und Gomorrha auftritt und die Gefühle anderer nicht verletzt werden.

Wir sprechen hier von Energie-Gesetzten, vom Ausdehnen und Herausschleudern der hochgeistigen Energie als Transformator-Mensch auf die Menschenmassen nach außen hin. Energetisch. Und nichts ist in unserer Welt dermaßen mit dem Potenzieren dieser hochgeistigen Energetik vergleichbar wie das Potenzieren der sexuelle Energie:

Wenn die sexuelle Energie von Mann und Frau im wahrsten Sinne des Wortes sich so ausdehnt, dass sie aus dem eigenen Körper hinaus, in den jeweiligen Körper hineinfließt, - kommt es sogar zur Vermehrung unserer Materie, sprich, zu Kindern.

Die Energie potenziert sich, vermehrt sich durch Materie: Wir vermehren uns.

Sex und Heiligkeit widersprechen sich nicht. Viele Heilige waren verheiratet und hatten Kinder. Wohlgemerkt: Auf äußerst gewöhnlichem Wege.

Ich hoffe, hier bastelt niemand gerade an dem Märchen von unbedingt asexuellen, unsexy Heiligen, die so was "Dreckiges wie Sex" ausschließlich zur Vermehrung der Sippschaft brauchten. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Mehr noch: Wer viel Energie hat, hat sie auf allen Ebenen und ganz besonders: auf der sexuellen.

Heilig heißt nicht "Lumpen, mit allem einverstanden und absolut asexuell." [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] Und das soll unser aller Vorbild sein? -

Der Heilige hat viel mehr an sexueller Kraft, gerade weil er sehr hochenergetisch ist. Die sexuelle Energie ist die stärkste:-->> Passt nicht in unser Bewusstsein vom Reinen und Heiligen? -

Dann sind wir noch nicht imstande
a)Sex in reiner Absicht und
b) Sex in böser Absicht voneinander zu unterscheiden.

Wenn dein Sex von keiner bösen Absicht verseucht ist, bist du rein.

Der Heilige (ge)braucht die sexuelle Energie. Aber er missbraucht sie nicht, weil er einen überflüssigen Teil davon zu höheren/geistigen Zwecken umwandelt. Er benutzt die sexuelle Kraft auch für andere Ziele als Sex. Und genau da, glaube ich, ist der echte heilige Unterschied:

Der Heilige nutzt den erarbeiteten Überfluss an seiner sexuellen Energie, um die Welt zu verbessern, zu HEILen. Deshalb ist er HEILig. Aber nicht, weil er angebl. keine Sexualität hätte.

Das ist beleidigend und anmaßend, einem guten Menschen aufgrund seiner Reinheit und Heiligkeit seine ganze Sexualität abzusprechen bzw. diese als minderwertig darzustellen.

Der Heilige hat all die Kraft, die Welt zu heilen: die hohe emotionale, die hohe mentale und die höchst energetische --->> transformierte sexuelle Kraft: Die Kraft der Liebe. Und die Kraft aller physischen Schöpfung.

Sex mit reinen Absichten ist KEINE Sünde! Sex mit reinen Absichten ist rein!

Sex ist keine Sünde, solange du dein Sexappeal oder das anderer Menschen nicht missbrauchst:

Sex ist super.
Sex mit sich selbst ist auch Sex.
Hab so viel dein Körper braucht. Pass nur auf, dass Sex nicht zur Sucht wird.
Die Fortsetzung folgt.
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mi 16 Jan 2013 - 16:44

MJ-Air*** SEX

Fortsetzung:
___________________________________________________________
Richte mit Sex keinen Schaden an,
Nutze durch Sex niemanden aus:


weder über die sexuelle Gewalt (Belästigung, Nötigung, Vergewaltigung..) noch über zahlreiche Betrugsmaschen (z. B. um jmd finanziell auszunehmen, zu beklauen, etc.) Denn das ist böse.

Nimmst du das oben nicht in Anspruch, bist du rein.
Wenn du niemanden durch Sex ausgenutzt hast, niemandem wehgetan hast, bist du rein.
Hast du das getan, aber dich seelisch um 180 ° gedreht hast, das von Herzen bewusst bereut hast, bist du rein.
Hat man dich durch Sex ausgenutzt, bist du rein.
Hat man dich belästigt, genötigt, verletzt, vergewaltigt, bist du rein.
Hasse dich nicht, liebe dich. Du bist sehr rein und sehr stark, weil du damit klar kommst. Liebe dich. DU bist ein großer Schatz! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Hast/hattest du schlimme Depressionen, hast du aus Kummer Drogen genommen oder getrunken: Denke an andere Menschen. Sie brauchen dich. Denke an deinen Körper. Er braucht dich. Er liebt dich. Höre auf deinen Körper. Denke an andere, hilf ihnen. Je mehr du dich um andere Menschen kümmerst, desto weniger grübelst du, bemitleidest dich und zerreißt dich selber. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Es gibt so viele Menschen, die in unvorstellbaren Verhältnissen leben, die hungern und die dich brauchen. Gib ihnen deine Hand, HEAL the World – HEILe die Welt mit – und du bist HEILig.

Und hast du dich je umbringen wollen, peitsche dich dafür nicht aus. Liebe dich.
DU bist ein ganz großer Schatz! Liebe dich umso mehr! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Zitat :
von Zoey
Es fühlt sich so an, wenn man vor Freude weint. Es fühlt sich so an, wenn man nachts nackt in einen See springt. Es fühlt sich so an, wenn man inspiriert ist. Wenn man alles andere um sich herum vergisst vor lauter Konzentration. Wenn man endlich etwas Tolles geschafft hat. Wenn man anderen eine Freude gemacht hat. Es fühlt sich so an, wenn man Liebe gibt... Im Thread über Spiritualität und spirituelle Transformation und über Michael's Message für die Welt - die Basics
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Wenn man sich hingibt, bekommt man das schönste Gefühl auf den Erden. Und weit über den Erden.

Ich schrieb mal im Handlese-Thread:

"MJ bedient sich der 3 Energien, mit denen er es darauf anlegt, die breitesten Massen anzusprechen: Emotionalität, Sexualität und noch einer Energie [...] " Ich meinte die transformierte saubere sexuelle Energie, die nur eine Absicht hat:
Freude zu schenken."

Die sexuelle Energie ist die stärkste - denn sie ist imstande, unsere grobmaterielle Welt zu vermehren.
Und nur sie ist in ihrem höchsten Level Inspiration pur. Sie ist die Liebe, die geistig Liebe mehrt.
_________________________
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mi 16 Jan 2013 - 17:49

Merkwürdig, das mußte ich nur einmal lesen, das fühlt sich völlig logisch an.
Allerdings bin ich der Meinung, ich hoffe, Ihr versteht mich nicht falsch und seid mir böse, die Welt im Großen und Ganzen kann diese Größe von Michael und seiner sexuellen Ausstrahlung nicht begreifen und richtig einordnen. Ganz deutlich ist das geworden in dem "Black or White" Clip, der ist wunderschön, sexy und perfekt, aber was hat es Michael eingebracht? Natürlich, die Fans hat es umgehauen, mich haut es noch immer um, aber ich denke, die meisten Menschen sind noch nicht fähig, so unschuldig zu denken, so eine globale Liebe zu verstehen und leider, leider werden Eure superschönen und wahren Beiträge weder in der SUN noch in der BILD veröffentlicht, andererseits muß er das doch gewußt haben, vorallem in Amerika kann man da doch nur schief angesehen werden, obwohl es natürlich die totale Doppelmoral ist. Bitte versteht das nicht an Kritik an Michael, das ist es niemals, aber er mußte es doch wissen, oder?
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mi 16 Jan 2013 - 20:01

Ich denke, darüber war er sich absolut im klaren. Er wusste das.
Aber ich denke, er wusste auch, dass er mit diesem Video ein starkes Signal aussandte, Energie, Liebe, und er wusste, dass das ankommt, egal ob es den Leuten bewusst ist, oder nicht. Ich glaube, so machte er es mit all seinen Werken: Er wusste, dass die meisten nicht verstehen werden, WAS er da tat und wieso. Aber er wusste, dass seine Energie, die er (auch) durch seine Werke in die Welt sandte, IMMER ankommt, und die Leute berührt. Selbst jene, die es nicht wissen.
Er hat alle, einfach ALLES auf eine höhere energetische Ebene gebracht, und er wusste das.
Die Energie, die man ausstrahlt, kommt IMMER an, und Michael kanalisierte diese Energie durch seine Werke, und hob damit jeden Einzelnen auf eine höhere Ebene. Ja, auch die Schreiberlinge von der Sun.


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mi 16 Jan 2013 - 20:14

Zitat :
ich denke, die meisten Menschen sind noch nicht fähig, so unschuldig zu denken, so eine globale Liebe zu verstehen
Leider nein, da hast du Recht. Die meisten Menschen sind tatsächlich (noch) nicht in der Lage, diese Reinheit wirklich zu begreifen, geschweigen denn zu erkennen.
Hat man ihn nicht als Kindersch*** beschimpft, als Freak, als gefährlich? Ja, warum? Weil er Kinder geliebt hat. Michael hat darüber so häufig gesprochen, über diese Reinheit der Liebe. Hat das der Mainstream begriffen? Absolut nicht, in Handschellen haben sie ihn abgeführt für diese reine und unschuldige Liebe, die rein gar nichts mit Sexualität zu tun hatte, sondern nur mit Wertschätzung und Fürsorge.
Aber einen Klaus Kinski, der den Wahnsinnigen nicht gespielt sondern gelebt hat und seine eigene Tochter (!) jahrelang missbraucht und vergewaltigt hat, finden wir brilliant und feiern ihn als Schauspielgott. Der Mann war kein Schauspieler, der hat die Irren nicht gespielt, der war böse und geisteskrank.
DAS ist die Welt, in der wir leben, wo Reinheit als krank und gefährlich gilt und Irrsinn und Boshaftigkeit als genial und große Kunst.
Muss man sich mal reinziehen, das alles.

Zitat :
andererseits muß er das doch gewußt haben
Ja, natürlich hat er das gewusst. Darum hat er es getan, darum hat er es uns immer wieder unermüdlich auf alle nur erdenklichen Arten gezeigt.
Einer musste das ja tun...
Uns kann diese Reinheit der Liebe gar nicht oft genug vorgeführt werden - genau für diesen Zweck brauchen wir Künstler und Schriftsteller und Musiker und Friedensaktivisten und Philosophen und Lehrer und Mütter und Väter, die uns das immer und immer wieder zeigen und vorleben.
Und zwar solange, bis es auch ganz unten im Mainstream, in der Bild und der Sun und auf RTL2 angekommen ist.

Dass man damit meist relativ alleine steht, das weiß jeder ernstzunehmende Künstler (und an dieser stelle muss ich mal betonen, dass nicht alles Künstler ist was sich Künstler nennt. Es gibt auch Leute, die tote Tiere an die Decke hängen und das Kunst nennen. Sowas ist nicht Kunst, sowas gehört therapiert. Aber das nur am Rande.)

Aber sollte man sich deswegen davon abhalten lassen, die Botschaft in die Welt zu tragen? Nein, natürlich nicht!

Michael hat das sehr schön gemacht: Er hat seine Botschaft nicht nur auf einer Ebene transportiert! Er hat sie nicht nur in Texten und Bildern und Worten vermittelt, sondern auf ganz besondere Weise auch in seinen Melodien, in der Schwingung der Klänge, in seinen Bewegungen (Stichwort Mudras!), in seinem Tanz und seiner Schwingung und energetischen Ausstrahlung transportiert.
Eine Lehre, die nur auf einer Ebene gelehrt wird, dringt nicht tief ins Bewusstsein. Nur wenn sie auf den unterschiedlichsten Ebenen (Wort, Klang, Bild, Bewegung, Schwingung) transportiert wird, wird sie richtig ins Unterbewusstsein verankert.

Wieviele von euch gibt es, die plötzlich nach seinem Tod Fan wurden und sich nicht erklären können, woher diese unfassbare Anziehung kommt, die tagelang vor Youtube saßen und in seine Energie eingetaucht sind und plötzlich um diese spezielle Energie kreisten wie Planeten um einen Stern?
Woher kommt das? Hier habt ihr die Antwort: Es ist die Energie dieser Botschaft, die bei all jenen auf fruchtbaren Boden fällt, die dafür offen sind.


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Mi 16 Jan 2013 - 22:04

Reload auf Remembers obigen Beitrag zur Sexualität:

DANKE @Remember für diese Beiträge! Tova
Ja, unser Problem ist es, dass wir große Ambivalenzen gegen Dinge wie Sex haben.
Einerseits genießen wir es, sehen uns danach, suchen danach, streben danach, und andererseits halten wir es für verderbt und irgendwie unheilig. Ja, wir haben sogar Schuldgefühle dabei.
Selbst wenn diese nicht unbedingt religiöser Natur sind (glaubt hier noch jemand, dass er in die Hölle kommt, wenn er Sex zum reinen Vergnügen hat?), aber ganz latente Schuldgefühle sind nach wie vor sehr häufig.
Wir sind es gewöhnt, spirituelle Meister als sexlose Wesen zu sehen, als Asketen. Eben einfach als Menschen, die "sich über diese Dinge erhoben haben".
Vor unserem geistigen Auge ziehen all die Heiligen Meister vorbei, von der Jungfrau Maria über Diogenes und den heiligen Franz von Assisi, über all die Dalai Lamas bis hin zu Mutter Theresa.
Die Sache scheint klar zu sein: Um sich auf eine heilige, spirituelle Aufgabe zu konzentrieren, muss man keusch leben und jeglichem Luxus entsagen - ansonsten klappt's nicht mit der Erleuchtung.
Ergo kann auch niemand, der sich mit Freuden sexuellen Vergnügungen hingibt, der rauschende Feste feiert, der Reichtum anhäuft und aus dem Vollen lebt, heilig sein, erleuchtet sein oder ein Meister sein.
Selbst wenn wir es geschafft haben, uns von den Dogmen der Kirche zu befreien - von unseren eigenen Dogmen und Glaubenssätzen, die wir uns selbst geschaffen haben, sind wir nicht ganz frei.
Und darum haben wir so oft unterbewusste Schuldgefühle, wenn wir Geld für unsere Dienste annehmen, wenn wir uns Reichtum und Völlerei wünschen und wenn wir uns mit Haut und Haar dem Sex hingeben.
(Man könnte auch den Umkehrschluss ziehen und sagen: Darin liegt die unbewusste Ursache, wenn es mit dem Geld nicht reicht oder wenn wir schlechten Sex haben.)

Diese Ambivalenz ist so tief in uns verhaftet, dass wir manchmal völlig vergessen, woher wir kommen:
Weil sexuelle Energie zirkuliert ist, sind wir auf der Welt.
Ich habe mich immer gefragt, warum Sex als schmutzig betrachtet wird, wo es Gott doch eingefallen ist, auf diese Weise Leben hervor zu bringen.
Sex ist der heiligste Akt, den wir mit unserem Körper praktizieren können.
Sexuelle Energie ist eine heilige Energie.

So tief sitzen unsere Glaubensmuster, dass wir uns wahrhaftig einreden, dass der bekannteste und liebendste aller Meister, Jesus, ein keuscher und asketischer Sandalen-Prediger war.
Wenn das stimmt, warum hat er dann Wasser in Wein verwandelt? Warum hat er nicht, asketisch wie er war, Wasser getrunken und den Wein den Sündern überlassen? Wir wissen von Jesus nur das, was uns die frühen Kirchenmänner als offizielle Bibelversion gelassen haben. Zahlreiche apokryphe Texte (Evangelien, die nicht in der Bibel stehen) zeichnen aber ein anderes Bild von Jesus. Von einem Jesus, der gefeiert und gegessen und gelacht und gelebt hat - und es mit vollem Herzen genossen hat.

Warum sind wir dann Sex gegenüber so verdammt ambivalent eingestellt.
Mir kam der Gedanke, dass es damit zusammenhängt, dass wir beim Sex die Kontrolle abgeben.
Wir lassen uns gehen. Wir lassen los. Wir hören auf zu denken. Wir fühlen nur noch. Wir geben uns ganz hin... die totale Hingabe. Wir treten beiseite, wir verlieren buchstäblich den Verstand.

Diese Erfahrung machen wir auch in einer tiefen Meditation.
Ich sag's euch: Sex in dieser Form ist ein heiliger Akt.
Und genau das macht uns solche Angst!
Wir glauben, diese Erfahrung, diese Heiligkeit, diese Verschmelzung nicht verdient zu haben. Wir sind voller Zweifel über uns selbst und auch voller Schuldgefühle. Und gleichzeitig sehnen wir uns danach mit jeder Faser unseres Körpers.
Darum diese Ambivalenz. Darum unsere Fixierung auf Sexsymbole. Darum unsere vielen sexuellen Probleme, jeglicher Art, unsere Entgleisungen, unsere unterdrückten Sehnsüchte, unsere Triebgesteuertheit und alles das, was die Menschheit sonst an Merkwürdigkeiten hervor bringt.
Wir sehnen uns nach der Verschmelzung mit Gott, nach der Verschmelzung unseres Selbst mit allem was ist. Wir sehnen uns im tiefen Inneren danach, bedingungslos geliebt zu werden.


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Do 17 Jan 2013 - 19:25

Zitat :
Eine Lehre, die nur auf einer Ebene gelehrt wird, dringt nicht tief ins
Bewusstsein. Nur wenn sie auf den unterschiedlichsten Ebenen (Wort,
Klang, Bild, Bewegung, Schwingung) transportiert wird, wird sie richtig
ins Unterbewusstsein verankert.

Wieviele von euch gibt es, die
plötzlich nach seinem Tod Fan wurden und sich nicht erklären können,
woher diese unfassbare Anziehung kommt, die tagelang vor Youtube saßen
und in seine Energie eingetaucht sind und plötzlich um diese spezielle
Energie kreisten wie Planeten um einen Stern?

Das stimmt wirklich, genauso war es bei mir und ich bin wirklich ein Mensch, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht, aber es war mir nicht möglich, mich Michael zu entziehen, so richtig erklären kann ich mir das bis heute nicht.

(Danke liebe Tova, hat geklappt mit dem Zitieren [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.])
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Sa 19 Jan 2013 - 0:17

Zitat :
Ich habe mich immer gefragt, warum Sex als schmutzig betrachtet wird, wo
es Gott doch eingefallen ist, auf diese Weise Leben hervor zu bringen.

Jetzt, da ich das so lese, kommt mir ein Gedanke. Vielleicht kommen diese ambivalenten Gefühle bzw. Schuldgefühle daher, dass wir Sex eben oft nicht zu diesem hohen (ursprünglichen) Ziel haben und dieses sogar auf gewisse Weise mit Füßen treten, ja uns endlich davon "befreit" haben... Die Massen an Kindern, die früher getötet oder ausgesetzt wurden, verhindern wir in gleicher Anzahl heute vorab durch Verhütung. Der Grund ist immer derselbe geblieben: Man will sie nicht, den Sex aber schon bzw. trotzdem...

Zitat :
Ja, natürlich hat er das gewusst. Darum hat er es
getan, darum hat er es uns immer wieder unermüdlich auf alle nur
erdenklichen Arten gezeigt.
Einer musste das ja tun...

Zitat :
Aber ich denke, er wusste auch, dass er mit diesem Video ein starkes
Signal aussandte, Energie, Liebe, und er wusste, dass das ankommt, egal
ob es den Leuten bewusst ist, oder nicht.

Ich sehe das ebenso wie ihr und ich bin mir sicher, er wusste zudem genau, dass es auf jeden Fall Menschen anspricht und erreicht, die bereits gleich oder ähnlich ticken, sich aber nicht trauen, das nach außen sichtbar zu leben. Wie Petrus und die Jünger, die sich aus Angst versteckt halten, bis schließlich der heilige Geist über sie kommt. Ich glaube sogar, dass jeder Mensch so tickt, unser Konsens momentan aber darin besteht, dass das nur im Privaten Platz haben darf, bei manch einem sogar derart "privat", dass man es eben mit NIEMANDEM teilt und NIEMALS zeigt. Es darf geträumt (wird sogar als "normal" befunden), aber nicht gelebt werden. Wer es ausleben und damit in die Realität überführen will, ist bestenfalls naiv oder muss geisteskrank und ver-rückt sein. In Wahrheit hält uns das aber nur ab, eben diesen Schritt der Realisierung oder Verwirklichung zu tun.


In einer zerfallenden Gesellschaft
muss die Kunst, wenn sie wahrheitsgetreu ist, diesen Zerfall wiederspiegeln.
Und wenn sie nicht von ihrer sozialen Funktion abweichen will, hat Kunst die Aufgabe,
die Welt als veränderungsfähig darzustellen und zu ihrer Veränderung
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Sa 19 Jan 2013 - 0:41

Zitat :
Vielleicht kommen diese ambivalenten Gefühle bzw. Schuldgefühle daher, dass wir Sex eben oft nicht zu diesem hohen (ursprünglichen) Ziel haben und dieses sogar auf gewisse Weise mit Füßen treten, ja uns endlich davon "befreit" haben... Die Massen an Kindern, die früher getötet oder ausgesetzt wurden, verhindern wir in gleicher Anzahl heute vorab durch Verhütung. Der Grund ist immer derselbe geblieben: Man will sie nicht, den Sex aber schon bzw. trotzdem...

Wenn Sex ausschließlich zur Reproduktion der Kinder wäre, würde jede Frau nach jedem Sex Kinder bekommen. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] Das ist aber lange nicht der Fall. Sind es nicht höchstens 2-3 Tage im Monat, an denen die Frau schwanger werden kann?

Bei so einer Mathematik ist eigentlich ein Wunder, dass frau überhaupt Kinder bekommen kann. Abgesehen davon, dass das sowieso ein Wunder ist. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


Ist es nicht sonderbar, dass es Gott (ihm oder ihr) nichts ausmacht, sich in allen Religionen der Welt zu erkennen zu geben, während die Menschen sich immer noch daran klammern, nur ihr Weg (*Religion) sei der richtige?
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Sa 19 Jan 2013 - 0:43

Zitat :
Jetzt, da ich das so lese, kommt mir ein Gedanke. Vielleicht kommen diese ambivalenten Gefühle bzw. Schuldgefühle daher, dass wir Sex eben oft nicht zu diesem hohen (ursprünglichen) Ziel haben und dieses sogar auf gewisse Weise mit Füßen treten, ja uns endlich davon "befreit" haben... Die Massen an Kindern, die früher getötet oder ausgesetzt wurden, verhindern wir in gleicher Anzahl heute vorab durch Verhütung. Der Grund ist immer derselbe geblieben: Man will sie nicht, den Sex aber schon bzw. trotzdem...
Hm... Ich weiß nicht, ob ich dir da folgen kann.
Ist es nicht ein Glück, dass wir Pille, Kondome und andere Verhütungsmittel haben und Sex auch völlig ohne Angst vor ungewollten Schwangerschaften haben können. Das ist ein Segen für die Menschheit. Leider gibt es noch immer jene, die das verteufeln und darum sterben in Afrika auch jeden Tag hunderte von Frauen durch verpfuschte Abtreibungen, weil die katholische Kirche Kondome verbietet.
Es liegt in der Natur des Menschen, Sex auch zum reinen Vergnügen zu haben und ohne den Gedanken an Kinder. Wenn es nur ums Kinderkrigen ginge, dann würde ein hormoneller Trieb und die damit verbundene Fruchtbarkeit völlig ausreichen. Wir aber haben wunderbare Organe, die uns dabei Lust empfinden lassen und zwar derartige Lust, dass sie uns buchstäblich zum explodieren bringt.
Das wäre nicht nötig, wenn es nur um die Fortpflanzung ginge, dann würde es ein hormoneller Trieb genauso tun.
Nein, nein - Sex ist ein Energieaustausch auf materieller Ebene und als solcher ist er auch gedacht.
Ich glaube eher, dass unsere Ambivalenz darin begründet liegt, dass wir so darauf konditioniert wurden, Sex als irgendwie "dirty" zu betrachten.

Und ist ja auch kein Wunder...
Eine komplette Industrie lebt nur davon, Frauen zu erniedrigen und Männern zu suggerieren, dass sie das auch noch geil finden und darauf stehen.
Das ist doch Unsinn. Respektvolle und liebevolle Behandlung auf Augenhöhe - das ist das Zauberwort für guten Sex, schätze ich.
Sex wird allzuoft als Instrument für Machtmissbrauch verwendet, sei es ob mann/frau es als Tauschmittel oder Erpressung verwendet oder ob man es dafür benutzt, seine eigenen Komplexe abzureagieren.
Sex, in Liebe genossen, ist ein heiliger Akt. Egal ob Kinder dabei rausspringen oder nicht :-D

Zitat :

Ich sehe das ebenso wie ihr und ich bin mir sicher, er wusste zudem genau, dass es auf jeden Fall Menschen anspricht und erreicht, die bereits gleich oder ähnlich ticken, sich aber nicht trauen, das nach außen sichtbar zu leben. Wie Petrus und die Jünger, die sich aus Angst versteckt halten, bis schließlich der heilige Geist über sie kommt. Ich glaube sogar, dass jeder Mensch so tickt, unser Konsens momentan aber darin besteht, dass das nur im Privaten Platz haben darf, bei manch einem sogar derart "privat", dass man es eben mit NIEMANDEM teilt und NIEMALS zeigt. Es darf geträumt (wird sogar als "normal" befunden), aber nicht gelebt werden. Wer es ausleben und damit in die Realität überführen will, ist bestenfalls naiv oder muss geisteskrank und ver-rückt sein. In Wahrheit hält uns das aber nur ab, eben diesen Schritt der Realisierung oder Verwirklichung zu tun.
danke Fleur


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Sa 19 Jan 2013 - 12:34

Zitat :
Wenn Sex ausschließlich zur Reproduktion der Kinder wäre, würde jede Frau nach jedem Sex Kinder bekommen.
Zitat :
Sex, in Liebe genossen, ist ein heiliger Akt. Egal ob Kinder dabei rausspringen oder nicht

Also das sehe ich schon auch so, aber wenn wir immer von Konditionierung sprechen (oder von Kultur), dann spielt es doch sicher (noch) eine Rolle im kollektiven Gedächtnis, dass unsere über Jahrhunderte maßgeblichen spirituellen Führer Sex an die Reproduktion banden. Will heißen:

Zitat :
Ich glaube eher, dass unsere Ambivalenz darin
begründet liegt, dass wir so darauf konditioniert wurden, Sex als
irgendwie "dirty" zu betrachten.

Warum wurden wir so konditioniert? Welchen Grund gab es, je damit anzufangen? Wodurch wurde Sex negativ bewertet? Natürlich, weil er auch missbräuchlich und gewaltsam praktiziert wird, aber eben nicht nur gegen den Partner (als Frau schon mal so gar nicht), sondern auch gegen das mögliche Resultat. Ja, man wird nicht bei jedem Mal Sex schwanger, aber eben auch NUR durch Sex. Wobei, herrje, selbst DAS gilt heute so genau nicht mehr... Man muss vielleicht wissen, dass die Kirche, sobald sie aufgrund ihres Glaubensbekenntnisses und ihrer Lebensauffassung den tolerierten massenhaften Kindsmord anfing anzuprangern, lange Zeit so ziemlich an forderster Front gefragt war, sich dann um ausgesetzte Kinder zu kümmern und das waren dann wiederum dieselben MASSEN. Das sind dann natürlich auch finanzielle Fragen. Das musste also aufhören. Pille gabs aber noch nicht...

Zitat :
Ist es nicht ein Glück, dass wir Pille, Kondome
und andere Verhütungsmittel haben und Sex auch völlig ohne Angst vor
ungewollten Schwangerschaften haben können. Das ist ein Segen für die
Menschheit.

Natürlich ist es ein Glück und ein Segen - keine Frage. Es bedeutet für mich aber nicht, dass wir unser geistiges Paradigma irgendwie verändert hätten, also dass es sowas wie Kindsmord und Aussetzen/Verkaufen bei uns nicht noch genauso häufig gebe, wie früher oder in "unaufgeklärteren" Ländern noch heute, wenn wir nicht diese humane Lösung von Pille & Co. hätten. Abgesehen davon, dass es das in Einzelfällen ja auch heute noch gibt. Ich finde, es ist ein bißchen so, wie niemand, der eine Putzfrau beschäftigt, wirklich sagen könnte, wie wichtig ihm tatsächlich Sauberkeit ist. Ich meine, verantwortungsbewusster Sex wäre ja auch eine Lösung, die wir so aber (noch) nicht hinkriegen. Und dann gibt es ja auch noch die Entwicklungstendenz, dass die gebildetsten unter den Aufgeklärten z.T. immer weniger bis gar keine Kinder bekommen. Das lässt mich dann auch irgendwie daran denken, dass wir uns vielleicht nie reproduzieren würden, wenn nicht das einzige Mittel dazu (Sex) so verführerisch wäre... Er lässt es uns riskieren. Je planbarer aber das Ganze, umso weniger Kinder... So wenige sind also wirklich gewollt?

Ach, ich habe dazu viele, viele ungeordnete Gedanken und drehe und wende sie einfach gern. Sex bewerte ich genau wie ihr, ich finde einfach nur das Funktionieren von Kultur als unserem Betriebssystem sehr interessant.


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Sa 19 Jan 2013 - 12:51

Zitat :
Also das sehe ich schon auch so, aber wenn wir immer von Konditionierung sprechen (oder von Kultur), dann spielt es doch sicher (noch) eine Rolle im kollektiven Gedächtnis, dass unsere über Jahrhunderte maßgeblichen spirituellen Führer Sex an die Reproduktion banden.
Ich musste gerade überlegen, welche spirituellen Führer Sex nur zum Kinderkriegen empfahlen. Mir fallen auf den ersten Blick nur die Führer der verschiedenen Kirchen ein und wenn ich so darüber nachdenke, halte ich die für die meist unspirituellsten Führer überhaupt.

Zitat :
Warum wurden wir so konditioniert? Welchen Grund gab es, je damit anzufangen? Wodurch wurde Sex negativ bewertet? Natürlich, weil er auch missbräuchlich und gewaltsam praktiziert wird, aber eben nicht nur gegen den Partner (als Frau schon mal so gar nicht), sondern auch gegen das mögliche Resultat.
Damit hast du, glaube ich, sehr recht! Das stimmt und es ist vor allem ein Problem, dass die Verantwortung für diese Kinder hauptsächlich den jungen Müttern zugeschoben wird. Die Angst liegt vllt. nicht so sehr nur darin, ein Kind zu bekommen, sondern darin, es alleine aufziehen zu müssen, ohne Unterstützung einer Gemeinschaft.
In hochentwickelten Gesellschaften (die wir meistens als primitiv betrachten) wie z.B. bei einigen indigenen Stämmen in Nord- und Südamerika, den Aborigines und manchen afrikanischen Stämmen wurden Kinder von der ganzen Gemeinschaft liebevoll aufgezogen und versorgt. Interessanterweise sind Dinge wie Vergewaltigung dort gänzlich unbekannt.

Edit:
John Lennon sagte mal "We live in a world where we have to hide to make love while violence is practiced in broad daylight".
Dieser Satz sagt für mich schon alles aus, was eine wirklich primitive Gesellschaft, wie wir sie ja offenbar haben, ausmacht.
Ich plädiere jetzt nicht für Sex in aller Öffentlichkeit, denn ich finde, das ist eine sehr intime und private Sache, die in einem geschützten Rahmen stattfinden sollte - aber es ist schon bezeichnend, dass wir, was Sex angeht, total hysterisch ständig diesen Drang haben verstecken und vertuschen zu müssen während die alltägliche Gewalt überall offen zur Schau gestellt wird. (und ich meine nicht nur Krieg und Verbrechen, sondern auch den allgemeinen Machtmissbrauch, der tagtäglich z.B. in unseren Vorstandsetagen stattfindet.)


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Sa 19 Jan 2013 - 18:05

Zitat :
Zitat :
von biba
Also das sehe ich schon auch so, aber wenn wir immer von Konditionierung sprechen (oder von Kultur), dann spielt es doch sicher (noch) eine Rolle im kollektiven Gedächtnis, dass unsere über Jahrhunderte maßgeblichen spirituellen Führer Sex an die Reproduktion banden.
Zitat von Zoey
Ich musste gerade überlegen, welche spirituellen Führer Sex nur zum Kinderkriegen empfahlen. Mir fallen auf den ersten Blick nur die Führer der verschiedenen Kirchen ein und wenn ich so darüber nachdenke, halte ich die für die meist unspirituellsten Führer überhaupt.
Ja stimmt. Tova Ich meine, Biba wollte damit zeigen, dass unsere Gesellschaft grundsätzlich nicht bereit ist, zu erkennen, dass der heilige Mensch Sex als willkommene Lust empfinden kann und darf. Deshalb zwingt uns unsere Gesellschaft zur unbegründeten Meinung, dass Heilige den Sex ausschließlich für die Reproduktion gebrauchen.

Und genau das ist es, was ich 1 Seite vorher schrieb:

Wenn dein Sex von keiner bösen Absicht verseucht ist, bist du rein.

Der Heilige (ge)braucht die sexuelle Energie. Aber er missbraucht sie nicht, weil er einen überflüssigen Teil davon zu höheren/geistigen Zwecken umwandelt. Er benutzt die sexuelle Kraft auch für andere Ziele als Sex. Und genau da, glaube ich, ist der echte heilige Unterschied:

Der Heilige nutzt den erarbeiteten Überfluss an seiner sexuellen Energie, um die Welt zu verbessern, zu HEILen. Deshalb ist er HEILig. Aber nicht, weil er angebl. keine Sexualität hätte.

Das ist beleidigend und anmaßend, einem guten Menschen aufgrund seiner Reinheit und Heiligkeit seine ganze Sexualität abzusprechen bzw. diese als minderwertig darzustellen


Unsere Gesellschaft tut nichts anderes, als durchgehend reine und heilige Menschen unter uns zu beleidigen: Sie spricht ihnen jegliche Sexualität und Sexappeal ab. traurig
Zitat :
von biba
Ich meine, verantwortungsbewusster Sex wäre ja auch eine Lösung, die wir so aber (noch) nicht hinkriegen.

Danke für diesen klugen Satz! happy Nicht nur wäre eine Lösung, sondern ist an sich die einzige Lösung, die rein ist. energy

Darum geht es: Der Heilige (ge)braucht die sexuelle Energie. Aber er missbraucht sie nicht, weil er einen überflüssigen Teil davon zu höheren/geistigen Zwecken umwandelt.
Es geht nicht um den Verzicht auf Lust am Sex, sondern um Verzicht auf Missbrauch, sexuelle Gewalt und Ausnutzen durch Sex, was sowohl Männer als auch genauso gut Frauen können (z. B. finanziell in den Ruin treiben bzw. als Lockfalle für miese Geschäfte im Hintergrund dienen etc.) Der Inhalt der Sünde wie auch der Reinheit hat kein konkretes Geschlecht.
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   So 20 Jan 2013 - 13:29

Zitat :
Ich musste gerade überlegen, welche spirituellen
Führer Sex nur zum Kinderkriegen empfahlen. Mir fallen auf den ersten
Blick nur die Führer der verschiedenen Kirchen ein und wenn ich so
darüber nachdenke, halte ich die für die meist unspirituellsten Führer
überhaupt
.

Ja, du hast recht, das sind/waren sie. Gerade unserem Verständnis hier nach, das steht außer Frage. Ich meinte nur, dennoch hatten sie die Rolle und Position der spirituellen Führer inne und das offiziell, anerkannt und für Jahrhunderte. Das hat uns (bzw. die sozialen Rahmen, in welchen sich unser Denken bewegt) natürlich grundlegend geprägt. Gleichzeitig heißt es natürlich nicht, dass es nicht schon immer auch Menschen gab, die die Dinge anders gesehen und bewertet haben. Aber das war/ist eben nicht die Mehrheit. Zumindest noch nicht oder bis jetzt nicht... Und ich wollte auch sagen, dass diese Idee, Sex an Reproduktion zu binden, nicht unbedingt die blödeste war (ganz sicher auch nicht die richtige oder gar beste). Es ist keine kreative Lösung, sondern eine rein praktische (und so verfahren wir noch heute mit fast allen Problemen). Ebenso bewerte ich z.B. das Beschneiden von Frauen oder ihr Verhüllen. Eine Frau, die nicht verhüllt ist, würde im entsprechend denkenden Land schnell zum Opfer von Gewalt werden, also ist ihre Verhüllung ein folgerichtiger Schutz, solange das Denken sich nicht verändert hat. Es ist weit davon entfernt, sowas wie eine gute Lösung zu sein, aber es ist eine, die in der jeweiligen Gesellschaft funktioniert (natürlich auf Kosten der Frauen - in dem Fall - aber auch wir lassen für andere "schlechte" Lösungen andere bezahlen, Bsp. unfairer Handel, Tierversuche usw...). Bis es keine bessere Lösung gibt, nehmen wir es in Kauf bzw. jene, die eben die Macht und Möglichkeit haben, andere bzw. schwächere (Frauen/Kinder/arme Länder/Tiere) dafür bezahlen zu lassen und ihr Leiden zu verdrängen. Und so sehe ich auch das mit dem Sex. Schon immer wurde er eben auch mit Nachwuchs verbunden, denn nur dadurch kam dieser zustande. Und bis zu unseren modernen Verhütungsmitteln, war es eben überall auf Erden geradezu "normal", dass man sich dem unbequemen "Nebenprodukt" des Vergnügens entledigt hat. In der Tat gibt es wohl keine forderndere Aufgabe, als einen Menschen großzuziehen (von einem heiligen in unserem Sinne ganz zu schweigen), also ist es auf einer rein kalt-rationalen Ebene sogar nachvollziehbar. Oder auch, WENN man sie behalten hat, so mussten sie doch lange Zeit dafür bitter büßen, dass sie einem mit ihrer Existenz nun eine solche Bürde auferlegt hatten. Das ist unsere Vergangenheit, unsere Geschichte (und z.T. auch noch unsere Gegenwart), d.h. es gibt eine "Schattenseite" an Sex, die dunkler nicht sein könnte. Natürlich hat diese NICHTS mit Sex an sich zu tun, sondern rein mit unseren Deutungen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass eben gerade diese Zusammenhänge keine Rolle spielen sollten, in unseren ambivalenten Gefühlen in Bezug auf Sex. Also, das war jetzt nur nochmal, wieso mir der Gedanke kam... Und ich finde, gerade in dieser Tatsache, spiegelt sich das doch auch irgendwie:

Zitat :
Unsere Gesellschaft tut nichts anderes, als
durchgehend reine und heilige Menschen unter uns zu beleidigen: Sie
spricht ihnen jegliche Sexualität und Sexappeal ab.

Die lieben, "heiligen", kinder- und menschenfreundlichen und verantwortungsbewussten Menschen gehen mit unserem Verständnis von Sex ja offenbar nicht zusammen.

Zitat :
Nicht nur wäre eine Lösung, sondern ist an sich die einzige Lösung, die rein ist.

Ja, so sehe ich das auch. Aber wir können das noch nicht, sind noch nicht soweit und könnten es auch niemals von heut auf morgen umsetzen, obwohl es Menschen und ganze Gruppen gibt/gab, die diesen anderen Lösungsweg kennen und praktizieren. Aber es ist ein ganz anderer Prozess, das gesellschaftlich umzusetzen. Es sind einfach noch zu wenige Stimmen und Geschichten, die davon erzählen. Wobei unsere neuen Kommunikationsmöglichkeiten in dieser Richtung einiges bewirken könnten. Ebensowenig kann Afrika von heute auf morgen die weibliche Genitalverstümmelung aufgeben oder wir die Tierquälerei in systematischer Massendurchführung und ebensowenig konnten die USA damals die Sklaverei von heute auf morgen beenden. Aber das wird hier langsam eh ziemlich OT, oder?


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Fr 25 Jan 2013 - 22:53

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MJ***-Air: Wir sind immer EINS


Wenn wir Menschen das Abbild Gottes sind:/"So schuf Gott den Menschen als sein Ebenbild, als Mann und Frau schuf er sie."-->> was ist dann mit uns, wenn unsere Saison-/Lebenszeit vorbei ist? -

Das Apfelbaum-Gleichnis/ kurze Zusammenfassung als Wiederholung

Wir =(die Äpfel) kommen und gehen, je nach Saison. Woher kommen die Äpfel? Aus dem Apfelbaum. Wohin gehen sie? Überall hin. Aber WIR/Äpfel --> ist nur der Ausdruck/Abbild desselben Apfelbaumes. Wir waren vor unserer Apfel-Geburt der Apfelbaum. Und wir sind nach unserem Tod immer noch dieser Apfelbaum/unser Gott. Der Apfelbaum/unser Gott hat sich nur durch uns ausgedrückt. Und in jedem von uns/Äpfeln ist ohne Ausnahme
der KERN angelegt, der selbst zum Apfelbaum/Gott werden kann. Dieser KERN ist die Essenz, das Abbild unseres Gottes. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes: das Abbild Gottes, das bei kontinuierlichem Gedeihen "Ich bin das Licht der Welt" ausnahmslos selber zum Abbild seines Mutterorganismus/das, was wir Gott nennen/ werden kann. Jeder ApfelKERN hat das Potenzial, ein Apfelbaum zu werden.

___________________
Man hört in letzter Zeit sehr oft, dass "das Gerede" übers Eins-Sein und "Licht" ein esoterischer Kram u. Gotteslästerung wäre.
Apropos "LICHT" - "Ich bin der Weg und das LICHT" hört sich esoterisch an? Dann wäre Jesus der 1. Esoteriker - in der christlichen Kultur. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Das erinnert mich an die Geschichte von vor 2000 Jahren, als Jesus Christus zum damaligen Zeitpunkt genau Gotteslästerung vorgeworfen wurde. Jemand, der behauptet hat, die Bibel zu kennen, schrieb mir, dass "die seltsame Theorie vom Eins-Sein" nur das Produkt der Esoterik sei.

Es scheint, dass diese Leute uns, alle Menschen (Äpfel) von unserem Apfelbaum (Mutterorganismus/Gott) durch ihre eigenen unbegründeten Überzeugungen mit aller Gewalt -->> vom Eins-Sein weg- zum Getrenntsein hinbringen wollen. Dabei wird dieselbe Masche benutzt: das ah so schreckliche [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] Wort: Esoterik.

Ich weiß nicht, was das Produkt der Esoterik ist. Aber ich weiß, was in der Bibel steht:

"Ich bitte aber nicht allein für sie, sondern auch für die, so durch ihr Wort an mich glauben werden, (Römer 10.17) 21 auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; dass auch sie in uns eins seien, auf dass die Welt glaube, du habest mich gesandt. (Galater 3.28) 22 Und ich habe ihnen gegeben die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, dass sie eins seien, gleichwie wir eins sind, (Apostelgeschichte 4.32) 23 ich in ihnen und du in mir, auf dass sie vollkommen seien in eins und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und liebest sie, gleichwie du mich liebst." Joh. Evangelium, 18-23.
http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/johannes/17/#1
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BeitragThema: Liebe deine Feinde - hä?   Do 7 März 2013 - 19:58

Ihr Lieben,

ich schreibe diesen Beitrag mal in diesen Thread hier, weil Jesus seinerzeit diesen Satz geprägt hat: "Liebe deine Feinde".
Ich wurde des Öfteren per PN gefragt, wie man am besten mit "dem Bösen" und negativen Menschen umgeht. Wie es denn gemeint ist, wenn es heißt, seine Feinde zu lieben. Und mir wurde ganz oft berichtet, wie schwer es fällt, das umzusetzen.
Das kann ich verstehen.
Einmal sah ich durch Zufall im Internet ein Bild von zwei Typen, die einer Katze bei lebendigem Leib die Haut abgezogen haben. Bitte entschuldigt die drastische Schilderung, ich sage das nur, um zu veranschaulichen, wie ich mich in diesem Moment gefühlt habe und was in mir vorging.
Während mir vor Entsetzen die Tränen hinunter liefen, dachte ich nur "wie kann man nur so abgrundtief böse sein? Was geht in solchen Menschen vor?"
Ich wollte diese Leute für den Rest ihres erbärmlichen Lebens im Kerker sehen.
Ich selber bin kein rachsüchtiger Mensch, einfach weil das Konzept Rache für mich nicht funktioniert. Ich empfinde keine Genugtuung bei Rache.
Aber ich verstand plötzlich dieses Gefühl. Es ist die blanke Hilflosigkeit.
Und dann kommt einer und sagt, man solle diese Leute lieben, ihnen Liebe und Energie schicken, sie segnen...

Für viele Menschen klingt so eine Argumentation vollkommen wahnsinnig.
Sie sagen: "Nein, solche Menschen haben meine Liebe und Energie nicht verdient. Die haben gar nichts Gutes verdient, erst recht nicht meine Liebe. Sie sind es nicht wert, dass ich ihnen irgendetwas so kostbares wie Energie schicke. Sie sollen bluten und am eigenen Leib erfahren, wie grausam ihre Handlungen sind. Am eigenen Leib..."

Und genau hier liegt ein gravierender Denkfehler.
Wir glauben, diese bösen Menschen hätten nichts Gutes verdient weil sie unbeschreiblich böse Taten vollbracht haben. Wir wollen sie bestraft sehen, wir wollen sie leiden sehen, weil sie uns und der Schöpfung soviel Leid zugefügt haben.
Dieser Gedanke ist verständlich.

Wir glauben, dass wir sie noch belohnen, wenn wir ihnen jetzt Liebe und Energie senden. Und solche Taten dürfen nicht belohnt werden!
Darin liegt der erste Denkfehler.

Wir glauben, dass man Verbrechen verhindern kann, indem man Verbrecher bestraft und sie büßen lässt.
Darin liegt der zweite Denkfehler.

Die Praxis zeigt, dass drakonische Strafen mitnichten zu weniger Gewalt führen. Das Gegenteil ist der Fall. Das liegt daran, dass durch Rache die Ursache für die gewaltätigen Handlungen nicht geheilt wird. Die Ursache für solche Taten liegt in einem sehr niedrigen Bewusstseinsniveau des Täters. Dieses Bewusstsein wird durch Bestrafung nicht erhöht. Die Person wird vielmehr in ihrer Negativität bestärkt.
Das bedeutet keineswegs, dass ich gegen Justiz-Maßnahmen wäre. Im Gegenteil. Es ist ganz besonders nötig, Verbrechern die Konsequenz ihres Handelns mit aller Deutlichkeit spüren zu lassen. Doch indem man sie wegsperrt, foltert oder auf den elektischen Stuhl setzt, werden diese Menschen nicht geläutert. Nirgendwo werden Kriminelle krimineller als im Knast.
Das ist mittlerweile eine Binsenweisheit.
Konsequenz ist etwas völlig anderes als blinde Rache.

Wir irren uns, wenn wir glauben, dass wir die Verbrecher belohnen, indem wir ihnen Energie senden.

Um das zu verstehen, müssen wir zuerst mal verstehen, was passiert, wenn sich unser Energielevel erhöht.
Grob gesagt passiert folgendes: Wir erhöhen unseren Blickwinkel. Wir erhalten mehr Klarheit über unsere Umgebung, uns selbst, unsere Rolle in der Welt. Wir erkennen die Welt von einer höheren Warte aus, manchmal nur für einen Augenblick, aber das genügt oft schon.
Daraus resultierend erhalten wir plötzlich mehr Mitgefühl. Wir steigern unsere Fähigkeit zu lieben. Wir erkennen, dass alles miteinander verbunden ist.

Menschen, die sich auf einem sehr sehr niedrigen Energieniveau bewegen, haben keine Kenntnis von diesen Dingen. Sie sind sehr gefangen in tief dunklen Strukturen, die auf Angst und Destruktivität beruhen. Sie empfinden kein Mitgefühl, empfinden sich nicht als Teil von Allem-was-ist. Sie können der ihnen innewohnenden Liebe nicht Ausdruck verleihen.

Was passiert mit solchen Menschen, wenn sie einen Energieschub erhalten?
Sie werden nicht mit einem Mal erleuchtet werden, obschon das nicht ausgeschlossen ist.
Doch stellt euch einfach nur vor, ihr seid auf einem so niedrigen Bewusstseinsniveau, dass ihr aus Spaß am Quälen anderen Geschöpfen furchtbare Dinge antut.
Und plötzlich habt ihr für einen winzigen Augenblick einen Energieschub, der euch nur für eine Minute Klarheit schenkt. Nur für eine Minute. Einfach nur Klarheit.

Was passiert dann mit euch?

Diese eine Minute reicht aus, um euch die furchtbaren Qualen, die ihr dem anderen Wesen angetan habt, am eigenen Leib erfahren zu lassen. Ihr erkennt, und sei es nur für eine Minute, welch ungerechte Grausamkeit diesem Geschöpf durch eure Hand angetan wurde.
Und ihr leidet, wie ihr nie zuvor gelitten habt.

Doch nicht, weil ihr ausgepeitscht oder eingekerkert seid. Sondern, weil ihr zum ersten Mal in eurem Leben mit-fühlt.
Aus dieser einen Minute Klarheit kann eine ganze Kettenreaktion aus Reue und Läuterung entstehen. Im Idealfall.
Und wodurch entstand diese Klarheit? Weil jemand euch im Stillen Liebe, Weisheit und Energie gesendet hat. Weil jemand den Satz "Liebe deine Feinde" wörtlich genommen hat.

Das ist die Konsequenz von der ich spreche.
Wenn wir diesen dunklen, bösen Menschen Energie und Liebe senden, dann werden sie nicht freudestrahlend ins Himmelreich auffahren.
Nein, zuerst werden sie, aller Wahrscheinlichkeit nach, leiden wie geprügelte Hunde. Weil sie durch ein erhöhtes Energieniveau endlich in der Lage sind, die Qualen des mishandelten Geschöpfes zu empfinden.
Weil sie erkenne, wie unglaublich weit sie von ihrem Lebensweg abgekommen sind.

Natürlich könnten wir ihnen auch einfach bei lebendigem Leibe die Haut abziehen, aber damit wäre nichts gewonnen, nicht wahr?

Tatsache ist, dass gerade durch den Kreislauf aus Schuld und Rache noch mehr Dunkelheit entsteht.

Und darum ist der Satz "Liebe deine Feinde" so genial.
Seine Feinde zu lieben, bedeutet nicht, sie zu belohnen oder ihre Taten zu akzeptieren.
Es bedeutet auch nicht, nicht gegen Unrecht aufzustehen.

Es bedeutet vielmehr, ihnen zuzutrauen, sich zu entwickeln.
Es bedeutet, ihnen zuzugestehen, die Konsequenz ihres Handelns zu erfahren.
Es bedeutet, aus dem Kreislauf von Rache und Vergeltung auszusteigen.
Die Polarität zu überwinden.

Das ist die Message. Ganz schön genial, nicht?


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Zuletzt von Zoey am Do 7 März 2013 - 21:22 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Do 7 März 2013 - 20:18

Danke Zoey, das ist wirklich total genial und wenn man es richtig bedenkt, auch völlig logisch, manchmal hab ich tatsächlich auch einen kurzen Lichtblick . [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Do 7 März 2013 - 23:28

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Ja, das stimmt:

Die Menschen verwechseln oft "Liebt eure Feinde" mit "Liebt die Straftaten eurer Feinde".

Das ist doch nicht das gleiche! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Do 4 Apr 2013 - 23:19

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Tu etwas, was du kannst: wo du gebraucht wirst: Und du wirst überall auf dieser Welt gebraucht!
Das ist der Sinn: Will you be there? -

Engagiere dich neben deinen Schulen/Berufen: Gehe zu Caritas, mache Kranken-/Altenheimbesuche für 1 Std. am Wochenende bei alten Leuten, sprich mit ihnen, widme ihnen 1 Std. die Woche von deiner Freizeit – und du hast ihnen Liebe geschenkt; gehe zum Hospiz-Dienst, wenn das deine Psyche verkraften kann, oder zum Wochenenddienst in Altenheime, Obdachlosenheime..
Mach Hausaufgabenbetreuung bei Kindern aus benachteiligten Familien, am Ort gibt’s überall Not.
Gehe mit einem Hund aus einem Tierheim in der Nähe spazieren: Er wird dir dankbar sein, nicht ewig im Zwinger zu sitzen.
Tu das aus reinem Herzen. Schenke Freude und hab Spaß damit: Das ist die Liebe.[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Man muss nicht $$ Millionen von Michael Jackson haben, um die Welt zu heilen. Man muss nur diese Welt lieben und diese Liebe manifestieren können: Egal, wie diese Welt ist, sie hat – dich gebracht, dich geboren, so wie du bist.
DU bist der wertvolle Ausdruck dieser Welt. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Tut i-was, was überhaupt kein Geld kosten muss,- nur etwas Zeit ist schon ausreichend: Schenkt Liebe, wo ihr nur könnt, wo ihr gebraucht werdet.

Jemand schrieb mal:
Zitat :
Da braucht man schon Idealbedingungen, um das so als Tatsache auszulösen.
Eine Idealbedingung ist schon, wenn es NUR EINEN gibt, der bei sich anfängt, dies vorzuleben. Dann ist man ein Vorbild für andere, die nachkommen und nacheifern.

Wir müssen lernen zu leben und einander zu lieben, bevor es zu spät ist. (..) Wir müssen die Vorurteile stoppen, wir müssen den Hass beenden, wir müssen damit aufhören, in Angst vor unseren eigenen Nachbarn zu leben.

Ich möchte, dass ihr alle die Hand eures linken und rechten Nachbarn nehmt.

Tut es, genau jetzt, ich meine das ernst, seid nicht schüchtern, tut es! Tut es, seid nicht schüchtern, tut es! Tut es!

Sagt jetzt der Person neben euch, dass ihr euch um sie sorgt. Sagt ihnen, dass ihr euch um sie sorgt, sagt ihnen, dass ihr sie liebt.
Das ist es, was den Unterschied ausmacht.
Michael Jackson

Tut es! Wie oft hat das Michael Jackson schon gesagt? Tut es! -

Die Idealbedingungen sind doch alle da: Die müssen nur wahrgenommen werden: Uns bei der Hand nehmen und es auch so meinen. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Leider beginnen viele, anstatt einer Größe nachzueifern, - zu monumentalisieren. Sie trennen sich dabei unbemerkt von ihrem Vorbild: Sie sehen dann einen als Übermenschen (göttlich), während sie sich selber nie als göttlich erkennen, obwohl sie aus demselben Stoff sind. Das ist nicht richtig. Die wahre Größe soll man anerkennen, aber sich nicht gleichzeitig runterziehen. Das ist nicht der Weg.

Michael sagte nicht: „Bete die Großen an und sieh, wie wertlos du bist.“ LOL.

Er sagte: „Lerne von den Großen und werde noch größer“. Wir ALLE sind gleich wertvoll. Jeder auf seine Art. Jemand fragte:
Zitat :
Wer kann das leisten? Ist das wirklich eine massentaugliche Lösung? Wehe man gerät in diese Schieflage der Bedürftigkeit. Dann gibt's nichts vom Universum. Wo ist da die bedingungslose Kraft aus dem Universum? Es gibt sie so vielleicht nicht. Kümmert Gott sich um die Bedürftigen?
Natürlich. Wenn man Gott in sich reinlässt: DU bist doch der echte Ausdruck Gottes! Frei ist dein Wille!-->> Kümmere dich!

"Vater in mir, ihr in mir, ich in euch" - Jesus Christus

Wir alle sind doch der Ausdruck Gottes!
Oft wird in etwa gefragt:
Zitat :
Wo ist da die bedingungslose Kraft aus dem Universum?
- Dieses Universum ist in dir – und um dich herum.

Gott ist nicht i-wo auf einer Wolke, auf den du warten musst, bis Er kommt. Lass Ihn rein: Du bist Gott, weil Er in dir ist. Aber das kriegst du erst mit, wenn Du nach seinen Werten handelst, sprich: Wenn du liebst und aus reinem Herzen hilfst - und wenn dir das alles wirklich Freude und Spaß macht.

Wenn deine Liebe für andere aus reinem Herzen kommt, wenn du anderen deine Zuwendung mitbringst, wenn sie dich berühren, wenn du Liebe schenkst und dabei Freude bis in die Tränen empfindest, - dann fühlst du Gott in dir: Dann hat Er sich in dir schon manifestiert.

Das ist es: die größte Erfahrung der Welt, auf solche Weise Gott in dir – zu begegnen.

„This is the MESSAGE: Love eatch other. WE are ONE.“

Michael Joseph Jackson, 2009.
______________________________
I love u @all, I really do [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


Ist es nicht sonderbar, dass es Gott (ihm oder ihr) nichts ausmacht, sich in allen Religionen der Welt zu erkennen zu geben, während die Menschen sich immer noch daran klammern, nur ihr Weg (*Religion) sei der richtige?
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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Fr 5 Apr 2013 - 0:17

Reload:

Zitat :
Man muss nicht Millionen von Michael Jackson haben, um die Welt zu heilen. Man muss nur diese Welt lieben und diese Liebe manifestieren können: Egal, wie diese Welt ist, sie hat – dich gebracht, dich geboren,so wie du bist.
DU bist der wertvolle Ausdruck dieser Welt
DAS ist es!! Genau darum gehts!

Jemand fragte, ob dieses ständige Geben der Liebe nicht eine Art Einbahnstraße ist.
Ich habe dazu geschrieben, es soll nicht sein, dass man immer nur gibt und nichts bekommt.
Das muss natürlich im Kontext gelesen werden: Es ist genauso wenig förderlich für die LIEBE, wenn man immer der Packesel der Welt ist, als wenn man der größte Geizhals ist.
Auch Jesus hat gegessen und sich schön gekleidet. Auch Jesus hat gutes Essen und Gastfreundschaft genossen und ließ sich mal verwöhnen. Wenn sich Jesus wertschätzte und Geschenke für seine LIEBE annahm, dann sei das auch uns erlaubt.
Was ich sagen will ist:
Wir sollen geben, soviel wir können. Ja, denn wir haben so viel und andere so wenig. Wenn du kein Geld spenden kannst oder willst, spende Liebe. Spende Freude. Spende Nahrung oder Kleidung. Oder einfach nur eine kleine Aufmerksamkeit, für die, die immer übersehen werden.
Wir sollen keine Gegenleistung erwarten, wenn wir freiwillig Liebe geben, Geld geben, Zeit geben, Energie geben.
Denn aus dieser Erwartungshaltung resultieren viele unserer Probleme.
Doch wir sollen uns auch selbst wertschätzen. Uns nicht ausnutzen lassen.

Denn wer immer nur ausgenutzt wird, wird traurig. Und wer traurig ist, hat nicht besonders viel zu geben...

Wir müssen lernen, das zu unterscheiden.

Gebe ich meine Zeit und meine Energie einem kranken Tier oder einem benachteiligten Kind, so werde ich nicht erwarten, dass sie sich mir zuliebe erkenntlich zeigen. Ich gebe - aus reinem Herzen, weil ich LIEBE.
Ich liebe auch, wenn ich einem Freund bei der Renovierung helfe aber wenn er sich die Hände reibt, weil er durch meinen selbstlosen Einsatz Geld spart und plötzlich beginnt, auf der faulen Haut zu liegen und mich arbeiten zu lassen, meine Hilfe als selbstverständlich anzusehen, dann
lasse ich mich ausnutzen. Wenn mir das öfter passiert ist das ein Zeichen von mangelnder Selbstliebe.
Genauso wäre es ein Zeichen von mangelnder Selbstliebe, wenn man ständig im Büro unbezahlte Überstunden macht, weil die Kollegen lieber feiern gehen wollen. Oder wenn man andere für ihre Arbeit bezahlt, die sie dann nicht machen.
"Take away my money, take away my time...."

Aber:
Wenn ich jemanden liebe und erwarte, dass er mich dann zurück liebt oder glaube, ohne seine/ihre Liebe nicht leben zu können, dann ist es keine Liebe sondern Bedürftigkeit.
Wenn ich jemandem aus reinem Herzen helfe und dafür Gegenleistung bekomme, ist es ein Handel. Aber auch ein Handel kann in Liebe tattfinden.

Ich habe ein Beispiel: Ein guter Freund von mir hat ein spirituelles Hörbuch geschrieben und produziert. Auf eigene Kosten im eigenen Studio.
Sowas kostet sehr viel Zeit, Nerven und auch Geld. Es ist ein hervorragendes Hörbuch geworden aber er wollte einen anderen Weg gehen, den bisher noch kaum Leute gegangen sind:
Er stellte es ins Internet. Kostenlos. Mit der Bitte, man möge ihm einen Betrag seiner Wahl überweisen, wenn einem das Buch gefallen hat, oder auch nicht. Man soll überweisen was man kann, was es einem wert sei oder auch nicht. Er ließ das völlig offen. Seine Begründung war, dass er als Künstler wisse, wie schwierig es manchmal mit dem Geld sei und dass er
dieses Buch der Masse zugänglich machen wollte, auch denen, die es sich nicht leisten könnten oder wollten.
Was soll ich sagen, es hagelt Überweisungen. Jeder, der es runtergeladen hat, hat bisher auch was überwiesen. Von 1€ bis zu einem dreistelligen Betrag. Fast ist ihm das peinlich. Muss es aber nicht sein, denn es zeigt, dass es funktionieren kann.


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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Sa 6 Apr 2013 - 22:29

@Zoey schrieb:
Ihr Lieben,

ich schreibe diesen Beitrag mal in diesen Thread hier, weil Jesus seinerzeit diesen Satz geprägt hat: "Liebe deine Feinde".
Ich wurde des Öfteren per PN gefragt, wie man am besten mit "dem Bösen" und negativen Menschen umgeht. Wie es denn gemeint ist, wenn es heißt, seine Feinde zu lieben. Und mir wurde ganz oft berichtet, wie schwer es fällt, das umzusetzen.
Das kann ich verstehen.
Einmal sah ich durch Zufall im Internet ein Bild von zwei Typen, die einer Katze bei lebendigem Leib die Haut abgezogen haben. Bitte entschuldigt die drastische Schilderung, ich sage das nur, um zu veranschaulichen, wie ich mich in diesem Moment gefühlt habe und was in mir vorging.
Während mir vor Entsetzen die Tränen hinunter liefen, dachte ich nur "wie kann man nur so abgrundtief böse sein? Was geht in solchen Menschen vor?"
Ich wollte diese Leute für den Rest ihres erbärmlichen Lebens im Kerker sehen.
Ich selber bin kein rachsüchtiger Mensch, einfach weil das Konzept Rache für mich nicht funktioniert. Ich empfinde keine Genugtuung bei Rache.
Aber ich verstand plötzlich dieses Gefühl. Es ist die blanke Hilflosigkeit.
Und dann kommt einer und sagt, man solle diese Leute lieben, ihnen Liebe und Energie schicken, sie segnen...

Für viele Menschen klingt so eine Argumentation vollkommen wahnsinnig.
Sie sagen: "Nein, solche Menschen haben meine Liebe und Energie nicht verdient. Die haben gar nichts Gutes verdient, erst recht nicht meine Liebe. Sie sind es nicht wert, dass ich ihnen irgendetwas so kostbares wie Energie schicke. Sie sollen bluten und am eigenen Leib erfahren, wie grausam ihre Handlungen sind. Am eigenen Leib..."

hello/ciao Ich würde sehr gerne nochmal auf Zoey's Beitrag zurück kommen. Also wenn ich solche Reportagen sehe, zieht es mir jedesmal wirklich komplett den Boden unter den Füssen weg. Ich empfinde kein Hass aber ich bin dann immer emotional unglaublich geschockt und verwirrt.
Meine Frage: wie könnte ich in diesem Zustand ECHTE LIEBE SPÜREN, wenn ich gleichzeitig furchtbar traurig bin und mit den hilflosen Geschöpfe immer mitleide ? Denn eine Liebe schicken kann ich ja nur, wenn ich diese Liebe tatsächlich im Herzen habe und nicht nur einfach sage, "ich schicke Liebe".... versteht Ihr, was ich meine ?



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BeitragThema: Re: Parallelen im Leben von Jesus und Michael Jackson   Sa 6 Apr 2013 - 23:10

DANKE! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Zitat :
Meine Frage: wie könnte ich in diesem Zustand ECHTE LIEBE SPÜREN, wenn ich gleichzeitig furchtbar traurig bin und mit den hilflosen Geschöpfe immer mitleide? Denn eine Liebe schicken kann ich ja nur, wenn ich diese Liebe tatsächlich im Herzen habe und nicht nur einfach
sage, "ich schicke Liebe".... versteht Ihr, was ich meine ?
Schön, dass du wieder da bist, @Donna! [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Oskar Wilde sagte:

"Nicht die Vollkommenen, sondern die Unvollkommenen brauchen unsere Liebe."

Jesus Christus sagte:

"Ich bin nicht hier, um die Gesunden, sondern um die Kranken zu heilen.."


Der neue Papst ging den Kriminellen ins Gefängnis Füße waschen: um ihnen zu dienen wie Jesus Christus. Das ist der Ausdruck seines Dienstes an alle Menschen und gerade an die Kranken im Geiste im Gefängnis, weil Quäler, Mörder vom heilgesunden Weg abgegangen sind. Sie wissen nichts davon oder wollen nichts davon wissen: "Was du einem anderen antust, tust du dir selbst an.."

Wir sind dafür da, sie zu lieben, sie unsere Liebe empfinden zu lassen und mit unserer Liebe zu heilen.
Ob sie sich mit unserer Liebe heilen lassen oder weiter wie einige Äpfel am Apfelbaum faulen, ist ihre Entscheidung. Frei ist der Wille.
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